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TdT: CAD/CHF mit Trade-Setup, zu schön, um es zu verpassen

Die Währungen Kanadische Dollar gegen den Schweizer Franken (CAD/CHF) gelten eher als ein weniger stark beachtetes Paar, auch wenn diese gegen den US Dollar gehandelt zu den Majors gehören. Eigentlich wollten wir heute auch viel lieber mal wieder eine Aktie auf den Kieker nehmen, doch das aktuelle Bild hier schien uns zu schön, um darüber hinweg zu sehen. Somit haben wir hier einen aktuellen Trade in der Vorbereitung.

Rüdiger Born

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am

Die Währungen Kanadische Dollar gegen den Schweizer Franken (CAD/CHF) gelten eher als ein weniger stark beachtetes Paar, auch wenn diese gegen den US Dollar gehandelt zu den Majors gehören. Eigentlich wollten wir heute auch viel lieber mal wieder eine Aktie auf den Kieker nehmen, doch das aktuelle Bild hier schien uns zu schön, um darüber hinweg zu sehen. Somit haben wir hier einen aktuellen Trade in der Vorbereitung.
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CAD/CHF auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

CAD/CHF auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

Diese sogenannte Cross Rate, weil die Währungen CAD gegen CHF ohne den Umweg über den US Dollar direkt gekreuzt werden, hatte in den letzten Wochen einen schönen Anstieg zu verzeichnen, der wenig Müdigkeit zeigte, sondern vielmehr einen sauberen dynamischen Aufwärtsarm in den Markt malte. Dabei kam der Kurs zuvor aus dem Bereich 0,77 bis 0,78 wo er noch in der zweiten Hälfte des letzten Jahres fest hing. Doch das ist Geschichte.

Immerhin ist die Aufwärtsbewegung aktuell ziemlich klar verlaufen und nur unterbrochen von einer typischen, wackeligen Korrektur Mitte Juni, die für sich gesprochen ein tolles Signal gegeben hatte. So weit so gut. Doch nun ist der Kurs an einer erneuten nicht uninteressanten Marktsituation angelangt, wo er entweder anfängt, in sich zusammen zu sacken oder noch einmal richtig Gas zu geben. Klassisch, und für uns eine spannende Trading-Situation.

Demnach bricht der Kurs entweder aus der gestrigen Tagesspanne nach oben aus, dann gehen wir long und wollen den nächsten Schub nach oben mitnehmen. Oder er bricht nach unten aus, dann wollen wir mit den Bären heulen… oder waren es Wölfe? Egal, irgendwas mit Wald… und mit abwärts.

Die Richtung überlassen wir dabei wie so oft dem Markt. Wir wissen einfach nicht, was nun folgt, außer, dass die Chance für eine schnelle Bewegung durchaus hoch ist. Und schnelle Bewegung bedeutet einen schnellen Gewinn, in der Theorie jedenfalls, denn das zumindest zeigt auch die Statistik. Denn hätte man diese Situationen jedes Mal in den letzten zwölf Monaten gehandelt, wäre man in den seltesten Fällen mit einem Verlust davon gekommen. Aber gut, was ist schon Statistik, ein Verlust kann es diesmal natürlich trotzdem werden. Allerdings stehen die Chancen für einen positiven Abschluss damit nicht allzu schlecht.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim CAD/CHF so aus:
ENTRY: buy @0,75005 (bis 0,75025, solange nicht vorher unter 0,7326 oder über 0,7532)
STOP: sell stop @0,7460
TARGET: sell limit @0,7604 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @0,73945 (bis 0,73925, solange nicht vorher über 0,7569 oder unter 0,7361)
STOP: buy stop @0,7435
TARGET: buy limit @0,7291 (Mindestziel)

Den Stop wollen wir auf Tagesbasis nachziehen, also immer auf das Hoch bzw. Tief der letzten vollständigen Tageskerze nachziehen. Wenn der Markt tatsächlich läuft, wie es Idee und Statistik vorsehen, dann ist alles gut. Fängt er an zu zögern, werden wir früher oder später – hoffentlich dann günstig – aus dem Markt geworfen. Wir werden sehen.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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am

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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