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TdT: DAX, es geht los!

Der DAX hat vor dem Wochenende noch einen deutlichen Schub nach unten gesehen, von den Levels knapp an der 10800er Marke verlor der deutsche Leitindex nachbörslich sogar bis unter die 10.500. Damit scheint die nächste Richtung festgelegt. Jetzt gilt es, die passenden Marken für einen Trade zu finden.

Rüdiger Born

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Der DAX hat vor dem Wochenende noch einen deutlichen Schub nach unten gesehen, von den Levels knapp an der 10800er Marke verlor der deutsche Leitindex nachbörslich sogar bis unter die 10.500. Damit scheint die nächste Richtung festgelegt. Jetzt gilt es, die passenden Marken für einen Trade zu finden.

Nicht nur die Bluechips aus Deutschland, generell gesprochen alle wichtigen Aktienindizes der Welt schwächeln, um das Wort „kollabieren“ mal dezent zu vermeiden. Doch keine Panik, von wenigen Ausnahmen abgesehen ist das Bild durchaus mit der Charttechnik konform und daher nicht eine böse Überraschung, zumindest nicht für die großen Player im Markt. Immerhin zeigte der fehlende Vortrieb der letzten Wochen ja schon den Unmut der Käufer, auch wenn die Bären offensichtlich noch im Urlaub waren. Nur der FTSE100 aus London hatte eigentlich ein schönes Long-Setup vorbereitet, in unserem Freitagsvideo war das unter anderem ein Thema. Allerdings hatte sich dort kein sogenannter Trigger gezeigt, sozusagen ein Startschuss für einen etwaigen Kauf, so dass die Idee nun schadlos verpufft ist.

Die Aktienindizes der Wall Street stoßen ebenfalls in das Horn der Bären, hier scheint nun die längere Hausse dieses Jahres vorüber, denn nach dem Fünfweller nach oben scheint mit jüngstem Rutsch die Party vorbei… oder gerade erst angefangen, wenn man sich der Short-Seite bedient. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Es geht ja auch an den Märkten immer weiter.

DAX auf 4 Stundenbasis

DAX auf 4 Stundenbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Doch nun zurück zum DAX. Heute morgen lag der Kurs vorbörslich sogar noch unter dem nachbörslichen Schluss am Freitag. Die Zeichen sind also mehr als klar. Was also tun? Einfach zu shorten scheint uns nicht der sinnvollste Weg, denn wer kennt das nicht: kaum ist man im Markt, dreht der Kurs und man hat am tiefsten Punkt einen Short eröffnet. Ärgerlich!

So gerne würden wir jetzt schon konkrete Marken bringen, doch die zeichnen sich noch nicht wirklich ab. Zumindest nicht nach unserem Geschmack. Natürlich gibt es Orientierungsmarken in den Zwischentiefs und der steigenden Trendlinie. Deren Durchbruch hat ja ebenfalls die Richtung bestätigt. Doch nun müssen wir warten, dass der Kurs idealerweise wieder an diese Marken heran kommt, perfekt wäre es, wenn das sogar noch korrektiv wäre. Dann wären die nächsten Schritte klar.

Wir halten ein Auge drauf und wollen sehen, ob wir dazu ein Update bringen können. Doch wenn Sie regelmäßig den Trade des Tages gelesen haben, kommen Sie vermutlich auch schon selber drauf.

 

Den von uns Ende August genannten Einstieg bei 10385 wollen wir nicht mehr verwenden. Wir glauben, das geht auch noch besser. Wir werden sehen, ob wir recht hatten.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichtungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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