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TdT: DAX (FDAX/GER30.I) mit Handels-Setup nach der Fed-Entscheidung

Der DAX (FDAX/GER30.I) zeigt trotz positivem Verlauf mehr und mehr Ermüdungserscheinungen. Bleibt die Frage, ob es den Bullen im Todeskampf nochmals gelingt, den Kurs explodieren zu lassen oder ob die Waffen der Käufer schon fast gestreckt und die Kaufbudgets aufgebraucht sind. In jedem Fall finden wir, dass der aktuelle Chart eine konkrete Trade-Überlegung wert ist. Dabei kann dann sogar vom kleinen aufs große Bild gehandelt werden.
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DAX (GER30.I) auf Stundenbasis
DAX (GER30.I) auf Stundenbasis (Quelle: SaxoTraderGO)

Es lief doch so schön nach oben in den letzten Wochen, soll nun wirklich alles vorbei sein? Haben wir uns doch gerade daran gewöhnt, dass der Kurs nur eine Richtung kennt, egal was passiert. Allen Unkenrufen zu Wahlen, Referenden, Entscheidungen und Zahlen zum Trotz. Noch hat der Dow Jones seine 20.000 nicht gesehen, wie können wir da jetzt schon an einen Dreh denken? Naja, wollen wir mal nicht so schwarz malen, noch ist ja die Abwärtsseite nicht bestätigt, nur die Chancen für die Bären steigen mehr und mehr.

Ach, gähn, das hatten wir ja in den letzten Wochen zur Genüge. Unheilpropheten, die den DAX am liebsten gen Boden stürzen gesehen hätten oder – so auch wir selbst – die zumindest eine Korrektur angekündigt hatten, die zwar für einen kleinen Gewinn gereicht hatte, alles in allem aber mehr als vage ausgefallen war. Touche, erwischt! Daher fällt es uns auch aktuell nicht so leicht, von „jetzt aber wirklich“ zu sprechen. Trotzdem verschiebt sich das Bild mehr und mehr in die Richtung der Abwärtsgefahr. Klar, das Gummiband wird mit jedem Punkt nach oben weiter gespannt. Wenn es reißt, pfizzt es. Ok, Schluss mit den komischen Bildern. Bleiben wir dicht am Chart.

Beim DAX ist auf Tagesbasis schon auffällig, dass der Vortrieb abgenommen hat und der Verlauf sich – wie wir sagen – eindreht. Doch wenn der Schwung nachlässt und auch noch auf kleineren Zeitebenen, so im Stundenchart beispielsweise, Kursüberschneidungen auftreten, die auf ein Korrektivverhalten in Trendrichtung hindeuten, dann wird es nicht notwendigerweise panisch, aber immerhin kritisch. Doch kritisch nach oben bedeutet ein aufkommendes Strahlen im Gesicht der Bären und Leerverkäufer. Es ist ja nicht, dass dies für die tradende Zunft zum Nachteil wäre. Und auch Käufer dürften sich über nochmals günstigere Einkaufspreise freuen. Doch dazu später mehr.

Zu allem Überfluss zeigt sich aktuell auch noch beim Dow Jones mit Blick auf den Index wohlgemerkt, also nur zu den regulären Handelszeiten, ein Chartmuster, welches wir unter dem Namen BORN bar immer wieder für einen Trade nutzen, ein Kerzenmuster, einem Engulfing Pattern nicht unähnlich, wenn auch nicht immer. Beim DAX-Future bzw. dem entsprechenden CFD haben wir dieses Muster auch auf 4 Stunden und im Stundenchart. Also viele interessante Punkte, die für einen spannungsgeladenen Verlauf sprechen.

Entsprechend sehen unsere konkreten Handelsmarken beim GER30.I so aus:
ENTRY: buy @11323 (bis 11327, solange nicht vorher unter 11153 oder über 11372)
STOP: sell stop @11283
TARGET: sell limit @11421 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @11220 (bis 11216, solange nicht vorher über 11387 oder unter 11170)
STOP: buy stop @11259
TARGET: buy limit @11122 (Mindestziel)

Wie jetzt, doch auch ein Long möglich? Nun, eigentlich lieber nicht, doch hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass wenn der Kurs nun mal will, dann will er. Also besser, sich nicht dem in den Weg stellen. Doch die Short-Seite wäre auch nicht ganz übel, sogar unser heimlicher Favorit, aber ob das etwas bedeutet, werden wir dann sehen.

Zielseitig kann man natürlich spielen, beispielsweise Hälfte glattstellen, Rest laufen lassen, oder gleich die großen Marken anvisieren. Doch wir bleiben hier bescheiden und entsprechend beim Mindestziel. Stop-seitig wollen wir auf Basis des Stundencharts nachziehen. Wer das nicht kann oder will, könnte auch auf den 4 Stundenchart ausweichen.

Noch was für die Fine-Tuner unter den Tradern: wir ziehen den Stop auch schon innerhalb einer Kerze nach, wenn der Kurs unter 11170 oder über 11372 läuft und zwar auf 11240 bzw. 11300, um die Verlustweite zu halbieren, wenn die Hälfte der Gewinnweite erreicht wurde. Bei 11140 unten oder 11402 oben würden wir den Stop auch innerhalb einer Kerze in den Gewinn ziehen und zwar auf 11195 bzw. 11348. Wem das zu mühsam ist, kann natürlich auch beim einfachen Nachziehen auf Kerzenbasis bleiben.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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