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TdT: DAX (FDAX/GER30.I) mit Handels-Setup nach der Fed-Entscheidung

Der DAX (FDAX/GER30.I) zeigt trotz positivem Verlauf mehr und mehr Ermüdungserscheinungen. Bleibt die Frage, ob es den Bullen im Todeskampf nochmals gelingt, den Kurs explodieren zu lassen oder ob die Waffen der Käufer schon fast gestreckt und die Kaufbudgets aufgebraucht sind. In jedem Fall finden wir, dass der aktuelle Chart eine konkrete Trade-Überlegung wert ist. Dabei kann dann sogar vom kleinen aufs große Bild gehandelt werden.

Rüdiger Born

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am

Der DAX (FDAX/GER30.I) zeigt trotz positivem Verlauf mehr und mehr Ermüdungserscheinungen. Bleibt die Frage, ob es den Bullen im Todeskampf nochmals gelingt, den Kurs explodieren zu lassen oder ob die Waffen der Käufer schon fast gestreckt und die Kaufbudgets aufgebraucht sind. In jedem Fall finden wir, dass der aktuelle Chart eine konkrete Trade-Überlegung wert ist. Dabei kann dann sogar vom kleinen aufs große Bild gehandelt werden.
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DAX (GER30.I) auf Stundenbasis

DAX (GER30.I) auf Stundenbasis (Quelle: SaxoTraderGO)

Es lief doch so schön nach oben in den letzten Wochen, soll nun wirklich alles vorbei sein? Haben wir uns doch gerade daran gewöhnt, dass der Kurs nur eine Richtung kennt, egal was passiert. Allen Unkenrufen zu Wahlen, Referenden, Entscheidungen und Zahlen zum Trotz. Noch hat der Dow Jones seine 20.000 nicht gesehen, wie können wir da jetzt schon an einen Dreh denken? Naja, wollen wir mal nicht so schwarz malen, noch ist ja die Abwärtsseite nicht bestätigt, nur die Chancen für die Bären steigen mehr und mehr.

Ach, gähn, das hatten wir ja in den letzten Wochen zur Genüge. Unheilpropheten, die den DAX am liebsten gen Boden stürzen gesehen hätten oder – so auch wir selbst – die zumindest eine Korrektur angekündigt hatten, die zwar für einen kleinen Gewinn gereicht hatte, alles in allem aber mehr als vage ausgefallen war. Touche, erwischt! Daher fällt es uns auch aktuell nicht so leicht, von „jetzt aber wirklich“ zu sprechen. Trotzdem verschiebt sich das Bild mehr und mehr in die Richtung der Abwärtsgefahr. Klar, das Gummiband wird mit jedem Punkt nach oben weiter gespannt. Wenn es reißt, pfizzt es. Ok, Schluss mit den komischen Bildern. Bleiben wir dicht am Chart.

Beim DAX ist auf Tagesbasis schon auffällig, dass der Vortrieb abgenommen hat und der Verlauf sich – wie wir sagen – eindreht. Doch wenn der Schwung nachlässt und auch noch auf kleineren Zeitebenen, so im Stundenchart beispielsweise, Kursüberschneidungen auftreten, die auf ein Korrektivverhalten in Trendrichtung hindeuten, dann wird es nicht notwendigerweise panisch, aber immerhin kritisch. Doch kritisch nach oben bedeutet ein aufkommendes Strahlen im Gesicht der Bären und Leerverkäufer. Es ist ja nicht, dass dies für die tradende Zunft zum Nachteil wäre. Und auch Käufer dürften sich über nochmals günstigere Einkaufspreise freuen. Doch dazu später mehr.

Zu allem Überfluss zeigt sich aktuell auch noch beim Dow Jones mit Blick auf den Index wohlgemerkt, also nur zu den regulären Handelszeiten, ein Chartmuster, welches wir unter dem Namen BORN bar immer wieder für einen Trade nutzen, ein Kerzenmuster, einem Engulfing Pattern nicht unähnlich, wenn auch nicht immer. Beim DAX-Future bzw. dem entsprechenden CFD haben wir dieses Muster auch auf 4 Stunden und im Stundenchart. Also viele interessante Punkte, die für einen spannungsgeladenen Verlauf sprechen.

Entsprechend sehen unsere konkreten Handelsmarken beim GER30.I so aus:
ENTRY: buy @11323 (bis 11327, solange nicht vorher unter 11153 oder über 11372)
STOP: sell stop @11283
TARGET: sell limit @11421 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @11220 (bis 11216, solange nicht vorher über 11387 oder unter 11170)
STOP: buy stop @11259
TARGET: buy limit @11122 (Mindestziel)

Wie jetzt, doch auch ein Long möglich? Nun, eigentlich lieber nicht, doch hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass wenn der Kurs nun mal will, dann will er. Also besser, sich nicht dem in den Weg stellen. Doch die Short-Seite wäre auch nicht ganz übel, sogar unser heimlicher Favorit, aber ob das etwas bedeutet, werden wir dann sehen.

Zielseitig kann man natürlich spielen, beispielsweise Hälfte glattstellen, Rest laufen lassen, oder gleich die großen Marken anvisieren. Doch wir bleiben hier bescheiden und entsprechend beim Mindestziel. Stop-seitig wollen wir auf Basis des Stundencharts nachziehen. Wer das nicht kann oder will, könnte auch auf den 4 Stundenchart ausweichen.

Noch was für die Fine-Tuner unter den Tradern: wir ziehen den Stop auch schon innerhalb einer Kerze nach, wenn der Kurs unter 11170 oder über 11372 läuft und zwar auf 11240 bzw. 11300, um die Verlustweite zu halbieren, wenn die Hälfte der Gewinnweite erreicht wurde. Bei 11140 unten oder 11402 oben würden wir den Stop auch innerhalb einer Kerze in den Gewinn ziehen und zwar auf 11195 bzw. 11348. Wem das zu mühsam ist, kann natürlich auch beim einfachen Nachziehen auf Kerzenbasis bleiben.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichtungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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