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Trade des Tages by Rüdiger Born

TdT: DAX, früher Blick auf die Jahresend-Rally

Rüdiger Born

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Der DAX noch immer auf Allzeithochniveau, noch immer knapp unter der absoluten Hochmarke, aber die 13100 im Blick. So manchem Händler wird da warm ums Herz. Und das Jahresende steht ja noch bevor und damit die Euro-Zeichen in den Augen der Begeisterten. Wir haben uns den Leitindex aus Frankfurt mal genauer angeschaut und eine Trading-Idee vorbereitet.
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DAX auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

DAX auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

Ja, er ist ein Monster, gerannt wie nichts Gutes, ein echter Bärenschreck, der seit Ende August nur eine Richtung kannte. Und „nur eine Richtung“ ist dabei durchaus buchstäblich zu sehen, denn auf Tagesbasis gibt es seit dem Tief unter der 11900er Marke nicht wirklich zusammenhängende Tage, die nach unten weisen.

Ok, können wir aber deshalb schon die Abwärtsseite komplett abschreiben? Hoch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag? Jetzt schon kaufen und in Bälde auf die 20000 freuen? Tja, beim Dow vielleicht, doch auch die US Indices, allen voran der Blue-Chip-Index von der Wall Street machen keine Anstalten, mal nach unten zu schauen.

Und jetzt kommt ja langsam auch noch die Jahresend-Rallye…. oder eine Rally? Ok, Soft-Skills: viele wissen gar nicht, dass an der Börse die „Rally“ ohne „e“ geschrieben wird, aus dem Englischen „Erholung“. Jetzt kann man sich natürlich überlegen, in welche Richtung sich ein Markt erholen müsste, nach Erreichen der jüngsten Rekordmarke. Da bekommt Jahresend-Rally gleich eine ganz andere Bedeutung.

Fürsprecher dieser Idee wäre auch der fehlende Drive der letzten Tage, die ja nur noch langsam nach oben gegangen waren und zumindest mal Aufhorchen lassen. Doch jetzt zu shorten, also auf die Abwärtsseite zu spekulieren ist bei diesem vorangegangenen Trend ja auch etwas aus der Hüfte geschossen, oder? Richtig, das stimmt. Einfach mal verkaufen wäre fahrlässig.

Daher wollen wir erst eine Bestätigung, beispielsweise, wenn der Kurs es jetzt nicht mehr weiter nach oben schafft, sondern das letzte Zwischentief nach unten durchstößt. Das ist dann zwar noch immer kein Bombenbeweis, aber immerhin ein erstes Statement, dass die Bullen weiter an Kraft verloren haben.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim DAX so aus:
ENTRY: sell short @12947 (bis 12946, solange nicht vorher über 13090 oder unter 12920)
STOP: buy stop @13047
TARGET: buy limit @12600 (Fernziel)

DAX-Future (FDAX) auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

DAX-Future (FDAX) auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Die genannten Werte sind auf den DAX-Future (FDAX) bezogen. Der ist zwar für viele private Händler zu teuer, bietet aber wegen der nachbörslichen Kursstellung gute Möglichkeiten für den Stop und auch gute Orientierung für etwaige andere Instrumente wie CFDs oder andere. Beim an der Eurex gehandelten DAX-Future (FDAX) mit Verfall im Dezember wäre der Einstieg beispielsweise bei 12947. Ein CFD würde – je nach Anbieter – dann vielleicht bei 12957 stehen, doch die Idee dahinter ist letztlich immer die gleiche, auch wenn man die Zahlen entsprechend anpassen muss. Zur Orientierung: der DAX-Future notiert gegenwärtig ca. 10 Punkte unter dem Index.

Sobald die Position eröffnet ist, werden wir auch einen Stop nachziehen und zwar wie den ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung auf Basis des Stundencharts. Vielleicht sind wir damit zu eng, was schade wäre, doch ist noch immer nicht klar, ob der Startschuss auch wirklich fällt und daher wollen wir ihm nicht zu viel Raum für Zögerlichkeiten geben. Entweder er läuft, oder er läuft. Nagut, oder eben nicht, dann aber bitte auch ohne uns. Notfalls müssen wir es später halt noch einmal versuchen.

Ob das Fernziel wirklich erreicht wird, werden wir sehen. Auch ob es wirklich auf einen Rutsch, also ohne uns vorher auszustoppen angesteuert wird, werden wir sehen müssen. Aber eigentlich sollte eine Korrektur durchaus bis dahin laufen können. Lassen wir diese Marke mal mit einem Augenzwinkern vorerst stehen.

Ach ja, noch was zum Mutmachen: geht denn long – also aufwärts – überhaupt nicht? Doch, klar. Sehr gut sogar. Es ist gar nicht abwegig von weiter steigenden Kursen auszugehen. Doch warum dann kein Trade in diese Richtung? Weil aus dem aktuellen Chartbild einfach kein sauberer Trade zu formulieren ist. Das kann sich aber natürlich schon bald ändern. Solange jedoch bleibt unser Fokus auf der Eintrittschance beim Bruch auf der Unterseite.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

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Rüdiger Born

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