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TdT: DAX-Future (FDAX), fast mustergültiges Chartbild lockt zum Handeln

Der DAX ist nicht nur vieler deutschen Händler Liebling, aktuell schmeichelt er sich auch mit einem klassischen Chartbild in die Herzen der Marktakteure ein. Zumindest deutet der Verlauf beim DAX-Future (FDAX) bis jetzt auf einen mehr als spannenden Verlauf hin, den wir für einen Trade nutzen wollen.

Rüdiger Born

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Der DAX ist nicht nur vieler deutschen Händler Liebling, aktuell schmeichelt er sich auch mit einem klassischen Chartbild in die Herzen der Marktakteure ein. Zumindest deutet der Verlauf beim DAX-Future (FDAX) bis jetzt auf einen mehr als spannenden Verlauf hin, den wir für einen Trade nutzen wollen.
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Bereits in den letzten Tagen hatten wir im TdT-Spezial zum DAX auf die Chance eines nutzbaren Verlaufs hingewiesen, doch ob der DAX es selbst gelesen hat oder nicht, er hat sich mehr oder minder daran gehalten und sich dabei sogar richtig Mühe gegeben und seinen Verlauf nicht nur so hingehudelt. Wer den Anstieg seit dem August-Tief genauer anschaut, kann klar den fünf welligen Anstieg erkennen, mit einem anschließenden Rücksetzer, der bis in die 50 % Fibonacci-Rückzugsmarke reichte.

DAX-Future (FDAX) auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

DAX-Future (FDAX) auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Natürlich ist das Erreichen dieser Marke alleine noch kein Grund, hier als Käufer aufzuschlagen. Zwar ist das Niveau für ein Halten und oft auch für einen Dreh gut, doch sich darauf allein zu verlassen, erfordert doch einigen Mut und Nerven, wenn es dann einfach doch nicht drehen will. Daher verwenden wir auch hier einen sogenannten Trigger, eine Bestätigung also, die uns den Einstieg einfacher macht und zumindest ein Fehleinstiege weniger häufig vorkommen lässt. Ein Wermutstropfen ist nämlich, dass die Korrektur für unseren Geschmack ein wenig zu steil ausgefallen ist. Lieber haben wir es, wenn der Kurs etwas wackeliger, etwas zögerlicher nach unten kommt. Dann erst haben wir eine perfekte Bestätigung, dass die Bären eigentlich schon aufgegeben haben.

Doch wird diese positive Handelsidee auch von den US amerikanischen Indizes getragen. Der Dow Jones beispielsweise hat eine perfekt symmetrische ABC Korrektur gezeigt, die geradezu nach Longs schreit, wenn – und das ist absolut wichtig – auch hier ein Trigger gerissen wird. Vorerst also kein Gegenwind aus Übersee.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim FDAX so aus:
ENTRY: buy @12204 (bis 12206, solange nicht vorher unter 12045 oder über 12260)
STOP: sell stop @12144
TARGET: ohne (Mindestzielzone 12415 bis 12485)

Alternativ kann man natürlich auch andere Kontrakte auf den DAX handeln, von CFD bis zum Zertifikat ist grundsätzlich alles möglich. Dann allerdings müssten die hier genannten Marken angepasst werden. Der Verlauf müsste im Wesentlichen gleich sein, nur die von uns genannten Kurse dürften abweichen.

Eigentlich nehmen wir für die Einstiegsbestätigung gerne das letzte Zwischenhoch, also beim Bruch über das B im Chart. Dieses Niveau ist allerdings so schrecklich weit weg, dass wir in diesem Fall gerne auch anderen Bestätigungen verwenden, darunter auch Einstiege wie die von uns so genannte „Green Line“. Doch diese ist für diesen Anlass denkbar unpassend, weil sich der Einstiegspunkt quasi stündlich ändert und wir an dieser Stelle nicht einfach ein fixes Niveau nennen könnten. Außerdem scheint uns der Einstieg recht niedrig am Tief, klingt toll, ist aber auch ganz schon aggressiv.

Ein sinnvoller Kompromiss scheint uns daher der Bruch über das letzte Zwischentief. Vielleicht nicht perfekt, doch wenn der Kurs schon auf dem Weg nach unten überlappt, sich also mit den kleineren internen Korrekturen überschneidet, sollte die Aufwärtsrichtung um so wahrscheinlicher sein.

Sobald die Position eröffnet ist, wollen wir einen Nachzieh-Stop verwenden, den wir an den ParabolicSAR auf Stundenbasis orientieren wollen. Das ist zugegeben etwas eng, doch bleiben wir damit in der Position, wenn jetzt wirklich der nächste Schwung starten sollte. Müht sich der Kurs ab, fliegen wir raus. Kann doof sein, ist aber eigentlich auch nicht das, was wir uns für einen starken Bullenmarkt vorstellen. Doch lassen wir uns überraschen.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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