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TdT: DAX-Future (FDAX), mit Anlauf in den Nachmittag

Der DAX wackelt sich schon seit Tagen was zu recht, ohne wirklich eine klare Richtung vorzugeben. Doch schaut man genauer hin, zeigen sich doch immer wieder schone Bewegungsschübe, die für einen kurzfristigen Trade durchaus spannend gewesen waren. Schönerweise bietet auch der aktuelle Chart ein solches Muster, das für den heutigen Nachmittag einen schnellen Trade denkbar macht. Wir haben hier einen Handelsansatz für den DAX-Future (FDAX) überlegt.

Rüdiger Born

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Der DAX wackelt sich schon seit Tagen was zu recht, ohne wirklich eine klare Richtung vorzugeben. Doch schaut man genauer hin, zeigen sich doch immer wieder schone Bewegungsschübe, die für einen kurzfristigen Trade durchaus spannend gewesen waren. Schönerweise bietet auch der aktuelle Chart ein solches Muster, das für den heutigen Nachmittag einen schnellen Trade denkbar macht. Wir haben hier einen Handelsansatz für den DAX-Future (FDAX) überlegt.
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DAX-Future (FDAX) auf 15 Minutenbasis (Quelle: AgenaTrader)

DAX-Future (FDAX) auf 15 Minutenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Das übergeordnete Bild beim Deutschen Aktienindex sieht tatsächlich etwas unaufgeräumt aus, mit dem Hoch im Index bei 12950 vor wenigen Tagen waren die Bullen aus dem Markt verschwunden und nur noch durch Gelegenheitskäufer ersetzt worden. Diese haben zwar immer mal wieder mit schnellen Finten aufgewartet, aber nicht wirklich etwas anstoßen können, was nachher als Start einer neuen Ära in die Geschichtsbücher eingehen könnte.

Doch wollen wir nicht maulen, die Kollegen aus den USA haben auch nicht gerade unterstützend eingewirkt, Langeweiler Dow und Schlaftablette S&P waren hier das Baldrian im groben Bild, wenn auch mit zittriger Feder im Handgemenge.

Auch jetzt noch sieht es nicht wirklich danach aus, dass der Markt die Power für einen echten Schub mit echten Chancen auf die 13000er Marke hat. Doch immerhin zeichnet sich gegenwärtig ein Bild ab, das zumindest für den Nachmittag noch Freude bereiten könnte, wenn die Initialzündung endlich hoch geht.

Aktuell nämlich ist der Kurs gemessen am DAX-Future bis in den Bereich um die 61,8 % Fibonacci-Marke zurückgegangen und könnte – so denn die Amis heute mitspielen – mit Bruch des letzten Zwischenhochs eine vorläufigen Schub auslösen, den wir für einen kurzen Long nutzen wollen.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim FDAX so aus:
ENTRY: buy @12727 (bis 12729, solange nicht vorher unter 12659 oder über 12743)
STOP: sell stop @12686
TARGET: ohne

Konkret greifen wir also auf den September-Future des DAX zurück. Wer sich auf andere Kontrakte beziehen möchte, muss gegebenenfalls die von uns genannten Punktwerte noch auf den jeweiligen Kontrakt anpassen. Am einfachsten geht das im Vergleich der Charts mit Bezug auf die jeweiligen Referenzpunkte wie beispielsweise der Ausbruch über das Zwischenhoch.

Wir arbeiten hier ohne festes Target und lassen den Markt gewähren, werden die Position allerdings schließen, wenn Sie um 21:45 Uhr noch nicht ausgestoppt worden ist. Dabei wollen wir uns Stop-seitig nicht nur auf den initialen Stop verlassen, sondern auch noch einen Nachzieh-Stop verwenden, sobald die Position eröffnet wurde. Dazu greifen wir im 15 Minutenchart auf den ParabolicSAR zurück, den wir in seiner Standardeinstellung belassen wollen. Sollte der Kurs nun nach oben ausbrechen und uns den Long bescheren, werden wir die Punkte auf der Untersetze als jeweiligen Stop verwenden und somit Schritt für Schritt nachziehen.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen ke1016,51ine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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