Folgen Sie uns

TOP STORY

TdT: DAX, gespannt wie ein Flitzebogen, bereit für schnellen Schub

Seit dem Juni ist der DAX nicht mehr gut drauf, zumindest wenn man die Welt aus den Augen eines bullischen Marktakteurs sieht. Doch die letzten Tage, quasi oberhalb der 12100 Punktemarke scheint der Markt sich nicht mehr wirklich von der Stelle zu bewegen. Ist das nun ein gutes Zeichen? Ab jetzt wieder kaufen oder sehen wir die 12000 wieder von unten? Wir haben eine Markteinschätzung, die auf jeden Fall für einen Trade gut ist.

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Seit dem Juni ist der DAX nicht mehr gut drauf, zumindest wenn man die Welt aus den Augen eines bullischen Marktakteurs sieht. Doch die letzten Tage, quasi oberhalb der 12100 Punktemarke scheint der Markt sich nicht mehr wirklich von der Stelle zu bewegen. Ist das nun ein gutes Zeichen? Ab jetzt wieder kaufen oder sehen wir die 12000 wieder von unten? Wir haben eine Markteinschätzung, die auf jeden Fall für einen Trade gut ist.
[wpmem_logged_in role=administrator,subscriber,ruedigerborn,editor]

DAX auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

DAX auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

Jaja, das gute „Sell in May, go away!“ hätte auch in diesem Jahr gepasst, zumindest bis zum aktuellen Zeitpunkt, denn der Markt hat es nicht geschafft, sein damaliges Niveau zu halten. Damit hatte der Leitindex aus Frankfurt ein ganz anderes Bild gezeichnet als beispielsweise der Dow Jones, der während der DAX zum Rückzug ansetzte, sogar noch rund 500 Punkte zulegen konnte.

Die alles entscheidende Frage nun, ob der Markt sich oberhalb der 12000 halten kann, oder ob letztlich der Markt noch gewaltig ins Rutschen kommt, beispielsweise dann, wenn auch der US Markt zur Korrektur ansetzt. Wird sich der DAX dem entziehen können und dann steigen?

Gut, wir haben aktuell in Deutschland einige Sondereffekte, vielleicht haben Sie schon mal von der Automobilbranche gehört… Es bleibt hier also mehr als spannend. Eigentlich kann man zumindest fundamental aktuell nur raten, wohin die Reise geht, denn eine Meldung in die eine oder andere Richtung ist noch immer möglich.

Toll ist aber, dass ganz gleich, ob der Markt nun seinen Turn noch schafft oder nicht, eine Handelssituation entstanden ist, die eine schnelle Anschlussbewegung vermuten lässt. Charttechnisch jedenfalls zeigt sich die gespannte Stimmung der Akteure hervorragend und so dürfte, sobald der Kurs die blau markierte Tagesspanne verlässt, ein zumindest kleiner Knoten platzen und der Markt in eine Richtung losschnellen. Ob die dann nach oben weist, oder ob doch noch runter, kann uns dann sogar ganz egal sein, weil wir einfach von der schnellen Bewegung profitieren würden…. so der Plan.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee auf den DAX so aus:
ENTRY: buy @12303 (bis 12313, solange nicht vorher unter 11950 oder über 12370)
STOP: sell stop @12222
TARGET: sell limit @12507 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @12092 (bis 12082, solange nicht vorher über 12440 oder unter 12020)
STOP: buy stop @12172
TARGET: buy limit @11886 (Mindestziel)

Natürlich kann man den Index nicht selbst handeln, doch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Verlauf des DAX mit anderen Kontrakten nachzubilden. Dazu gehören der DAX-Future oder -Optionen, CFDs oder mannigfaltige Kontrakte, die den Verlauf des heimischen Kursbarometers abbilden. Je nach gewähltem Instrument müssen also die Werte nötigenfalls angepasst werden.

Wem das Rechnen zu mühsam ist, kann erwägen, die Position einfach dann zu eröffnen oder zu schließen, wenn der Index die entsprechenden Marken erreicht hat. Um hier im Rahmen des Trade des Tages einen eindeutigen Modus zu erhalten, wollen wir an dieser Stelle so verfahren.

Neben dem initialen Stop werden wir auch einen Nachzieh-Stop verwenden, der sich an den Tageskerzen orientiert. Sobald die Position eröffnet ist, werden wir unseren Stop entsprechend auf das Hoch bzw. Tief des Vortages nachziehen.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
www.born-traders.com
[/wpmem_logged_in]

Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Werbung:
Hinweis auf die im Video benutzte Handelsplattform von capital.com:
Starke Ausführungen, enge spreads, keine Kommission
Einfach intelligent handeln mit Capital.com!
78% der Privatanleger verlieren beim Handel von CFDs bei diesem Anbieter Geld. Überlegen Sie, ob Sie sich das hohe Verlustrisiko leisten können.

weiterlesen

Rüdiger Born

Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

Diese Einladung bringt Ihnen ein Geschenk von 250 Euro! Es geht ganz einfach. Es ist keine Zauberei…

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Von Rüdiger Born

Diese Einladung bringt Ihnen ein Geschenk von 250 Euro! Es geht ganz einfach. Es ist keine Zauberei! Klicken Sie einfach hier, um alle Detailinformationen zu erfahren. Im Video erkläre ich es auch!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

weiterlesen

Anmeldestatus

xtb ist Sponsor des Trade des Tages
Trade des Tages

Börsen-Täglich für Sie da!

Meist gelesen 7 Tage