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TdT: DAX, nicht Fisch, nicht Fleisch, aber gut für einen Trade

Der DAX hat seit Erreichen des August-Hochs nichts mehr gekonnt, obwohl der Markt nach dem Brexit verheißungsvoll gestiegen war. Steht nun die Wende an oder geht es doch noch weiter für den deutschen Aktienindex? Das Bild scheint nicht klar, doch wir sehen beim DAX gute Trading-Möglichkeiten.

Der DAX hat seit Erreichen des August-Hochs nichts mehr gekonnt, obwohl der Markt nach dem Brexit verheißungsvoll gestiegen war. Steht nun die Wende an oder geht es doch noch weiter für den deutschen Aktienindex? Das Bild scheint nicht klar, doch wir sehen beim DAX gute Trading-Möglichkeiten.

DAX auf Tagesbasis
DAX auf Tagesbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Seit Erreichen der 10.800er Marke, die im Wochenchart gleich mit einer Hand voll Widerständen aus verschieden Fibonacci-Levels zum Einhalt der Bullen mahnt, vergaß der Leitindex aus Frankfurt den Sinn des Wortes „Vortrieb“. Gleichsam leidenschafts- wie kraftlos wackelte der Kurs die letzten Tage hin und her und war dabei nicht mal klar als impulsiv oder korrektiv unterscheidbar. Zudem zeigt der Kursverlauf immer wieder in beide Richtung steile Flanken, was klar auf die Unsicherheit, wenn nicht gar Panik beider Lager hinweist. Sowohl die Bullen als auch die Bären nehmen Gewinne schleunigst wieder mit, weil sie dem Braten noch nicht trauen. Keine guten Voraussetzungen für eine klare und stetige Entwicklung.

Noch mal zur Erinnerung: mit seinem deutlich fünfwelligen Verlauf auf Tagesbasis und dem Erreichen des Widerstands-Clusters im großen Bild bei rund 10800 bis knapp 11000 hat der DAX nun die besten Chancen, mal zumindest bis zur 38,2er Fibo-Marke oder dem Zwischentief der Welle 4 zu konsolidieren. Grob gesprochen wäre das der Bereich 10200 oder 10100 Punkte. Ob es dann sogar noch weiter geht, werden wir sehen, aber diese Niveaus stehen für eine ordentliche Korrektur auf jeden Fall an. Unterstützung bekommt dieses schwache Bild auch aus den USA, denn die Indizes dort bekommen auch nichts mehr gebacken und haben sich „eingedreht“, sprich jedweden Vortrieb gänzlich eingestellt. Japans Nikkei sieht ebenfalls nach Konsolidierung aus, so dass Ideen für Käufe aktuell eigentlich nur aus China kommen könnten, so zumindest im Intermarket-Vergleich.

DAX auf Stundenbasis
DAX auf Stundenbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Allerdings lieben es die Märkte, ein neues Top noch mal ein letztes Mal anzugreifen, einen falschen Ausbruch zu provozieren – vermutlich jeder von uns ist dabei schon mal „blöd“ ausgestoppt worden – um dann doch wieder umzukehren. Auch dieses Szenario scheint mit Blick auf den intraday Chart denkbar, denn wie gesagt ist der kürzerfristige Verlauf weder Fisch noch Fleich, also weder klar korrektiv, noch klar impulsiv. Das Ergebnis also mal wieder offen…. na klasse!

Doch darin sehen wir auch eine Chance, zumal wir auf Tagesbasis beim DAX einen BORN bar gesehen haben, eine Chartformation, die – zunächst richtungsoffen – einen Einstieg erlaubt. Dabei entscheiden die Marktteilnehmer, in welche Richtung es geht. Bricht der Markt nach oben aus der Spanne aus, kaufen wir. Bricht der Kurs nach unten aus, verkaufen wir für eine Short-Position.

Konkret sehen unsere Marken für den DAX so aus:
ENTRY: buy @10658 (solange nicht vorher unter 10208)
STOP: sell stop @10553
TARGET: sell limit @10920

ENTRY: sell short @10385 (solange nicht vorher über 10829)
STOP: sell stop @10490
TARGET: sell limit @10120 (Mindestziel)

Den Stop ziehen wir dafür wieder zügig nach, in diesem Fall auf Tagesbasis, also mit jeder abgeschlossenen Tageskerze. Damit sind wir Stop-seitig zwar eng aufgestellt, doch wollen wir nach dem Bruch doch die schnelle Bewegung haben, auch wenn uns das hin und wieder mal einen Stop kostet. Naja, in den letzten Tagen auch schon mal öfters, trotzdem bleiben wir bei dieser an sich bewährten Strategie.

 

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