Folgen Sie uns

TOP STORY

TdT: DAX, Richtungswechsel mit Plan gut fürs Trading

Beim DAX zeigt sich aktuell möglicherweise ein Trendwechsel, zumindest der gestrige Kursverlauf lässt das vermuten. Doch wie ist damit umzugehen? Einfach eine Position eröffnen und gut? Wir haben für heute einen ganz konkreten Plan.

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am


Beim DAX zeigt sich aktuell möglicherweise ein Trendwechsel, zumindest der gestrige Kursverlauf lässt das vermuten. Doch wie ist damit umzugehen? Einfach eine Position eröffnen und gut? Wir haben für heute einen ganz konkreten Plan.
[wpmem_logged_in role=administrator,subscriber,ruedigerborn,editor]

DAX (GER30.I) auf Stundenbasis

DAX (GER30.I) auf Stundenbasis (Quelle: SaxoTraderGO)

Der gestrige Aufwärtsschub sogar mit deutlichem Gap nach dem Wochenende dürfte so manchen Bären verschrecken und dem Bullenlager neue Mitglieder bescheren. Jedenfalls stehen solche Kursbewegungen gerne für eine Trendbewegung und die ging eben mehr als deutlich nach oben. Alles gut also und rein in den Markt? Naja, nicht vorschnell schießen, denn die Bewegung hat ja schon mal ersten Schwung gezeigt, allerdigns dann doch gegen Ende eher an Schwung verloren. Optisch zumindest hat der Kurs dann doch gestern noch eingedreht und damit die Stärke aus dem Aufwärtsschwung abgebaut. Und auch der auf den Markt angepasste kurzfristige Stochastik im Stundenchart deutet mit der Divergenz auf ein Päuschen hin.

Ok, verstanden. Verdient wäre es allemal. Heute also Chancen auf einen Shorty? So sieht es aus, ein Zwischenrücksetzer wäre jedenfalls drin. Aber richtig gelesen: ein „Zwischen“-Rücksetzer, denn es geht hier eigentlich nur um eine Korrektur in der neuen Aufwärtsrichtung. Normalerweise handeln wir nicht gerne Korrekturen, zumindest nicht als Ganzes. Wenn dann nur die dynamischen Teile, sprich idealerweise die C-Welle, die gerne mal einen deutlichen Schub zeigt. Wem das jetzt schon zu viel Fachchinesisch ist, keine Bange, die Idee bleibt einfach.

Unsere ganz konkreten Handelsmarken für GER30.I sehen so aus:
ENTRY: sell short @10440 (bis 10438, solange nicht vorher über 10481 bzw. unter 10428)
STOP: buy stop @10452
TARGET: buy limit @10380 oder bis vor 22 Uhr schließen

Den Stop werden wird auf Stundenbasis nachziehen. Alternativ wäre auf markante Zwischenhochs im 15 Minutenchart.

Ach ja, sollte der Kurs heute wirklich korrektiv, wackelig also, möglichst ohne Steilheit nach unten in die typischen Fibonacci Zonen laufen, dann wäre in der Folge die Aufwärtsrichtung absolut interessant und das Programm der nächsten Tage. Vielleicht ein Vorbote für das Ergebnis der US Präsidentschaftswahl? Wir werden sehen.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichtungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
www.born-traders.com
[/wpmem_logged_in]

Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Werbung:
Hinweis auf die im Video benutzte Handelsplattform von capital.com:
Starke Ausführungen, enge spreads, keine Kommission
Einfach intelligent handeln mit Capital.com!
78% der Privatanleger verlieren beim Handel von CFDs bei diesem Anbieter Geld. Überlegen Sie, ob Sie sich das hohe Verlustrisiko leisten können.

weiterlesen

Rüdiger Born

Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

Diese Einladung bringt Ihnen ein Geschenk von 250 Euro! Es geht ganz einfach. Es ist keine Zauberei…

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Von Rüdiger Born

Diese Einladung bringt Ihnen ein Geschenk von 250 Euro! Es geht ganz einfach. Es ist keine Zauberei! Klicken Sie einfach hier, um alle Detailinformationen zu erfahren. Im Video erkläre ich es auch!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

weiterlesen

Anmeldestatus

xtb ist Sponsor des Trade des Tages
Trade des Tages

Börsen-Täglich für Sie da!

Meist gelesen 7 Tage