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TdT: Deutsche Post, Stoßen ins Horn

Die Deutsche Post (DPW) hat den Sommer für einen tollen Anstieg genutzt, doch jetzt zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen. Das könnte bitter werden für die Bullen, doch wir sehen hier eine gute Chance für einen Trade, der sogar richtig ins Laufen kommen könnte.

Die Deutsche Post (DPW) hat den Sommer für einen tollen Anstieg genutzt, doch jetzt zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen. Das könnte bitter werden für die Bullen, doch wir sehen hier eine gute Chance für einen Trade, der sogar richtig ins Laufen kommen könnte.

Deutsche Post (DPW) auf Tagesbasis
Deutsche Post (DPW) auf Tagesbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Eigentlich sieht alles toll aus und noch ist ja von Schwäche nichts zu spüren, könnte man meinen, wenn man auf den Tageschart schaut. Doch der Eindruck täuscht, hat sich der tolle Impuls doch langsam aber sicher in eine lahme Ente verwandelt. Schaut man sich die jüngste Bewegung seit dem Zwischentief im August nämlich genauer an, so sieht der letzte Arm der Aufwärtsbewegung eigentlich sogar korrektiv aus und das in Trendrichtung.

„Sieht korrektiv aus“ sollten wir sicher einmal genauer beleuchten. Im Gegensatz zu den davorliegenden Wochen seit dem Juni-Tief hat die Preiskurve nun einen sehr wechselhaften Verlauf gezeigt, der eigentlich zwischen zwei parallelen Linien hin und her wackelt und dabei auch noch viele Kursüberschneidungen mit sich gebracht hat. Waren in den Vormonaten noch klare Schübe, die jedem Zweifel über die Richtung erhaben waren, sehen die letzten Tage eher nach Angsthandel als nach Überzeugungstat aus.

Das alles spricht dann doch gerne mal für eine Gewinnmitnahme und könnte damit die nächste größere Korrektur einleiten. Diese hätte locker Platz bis 27 EUR, doch genaue Ziele kann man vermutlich erst bestimmen, wenn man den Verlauf der vermuteten Abwärtsbewegung sehen und auch einschätzen kann.

Konkret sehen unsere Marken für die Deutsche Post (DPW) so aus:
ENTRY: sell short @28,31 (solange nicht vorher über 29,20)
STOP: sell stop @28,80
TARGET: sell limit @27,10 (vorläufiges Ziel)

In diesem Fall soll der Stop nicht zu hektisch nachgezogen werden, generell auf Tagesbasis wäre uns in diesem Fall zu knapp. Vielmehr sollte der Verlauf und seine „natürlichen“ Zwischenbewegungen genutzt werden, doch dazu mehr in allfälligen Updates.

Initial liegt die Verlustbegrenzungsmarke bei 28,80 und damit sogar unter dem letzten Hoch, weil wir davon ausgehen, dass bei Start der Bewegung und Bruch unserer Marke der Kurs auch das genannte Stop-Niveau nicht mehr erreichen dürfte. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit für uns hinreichend klein, wenn auch natürlich leider nicht Null.

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