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TdT: Dow-Future (YM) in den Startlöchern vor dem Wochenende

Die Mutter aller Indizes, wie der Dow Jones gerne genannt wird, ist ein ganz besonderer Index. Nicht nur, weil alle Welt auf dessen Stand blickt, sondern auch, weil der Verlauf oft saubere Bewegungen zeigt, die man gut auch im Trading umsetzen kann. So sehen auch wir beim Dow-Future (YM) eine tolle Chance noch vor dem Wochenende.

Rüdiger Born

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Die Mutter aller Indizes, wie der Dow Jones gerne genannt wird, ist ein ganz besonderer Index. Nicht nur, weil alle Welt auf dessen Stand blickt, sondern auch, weil der Verlauf oft saubere Bewegungen zeigt, die man gut auch im Trading umsetzen kann. So sehen auch wir beim Dow-Future (YM) eine tolle Chance noch vor dem Wochenende.
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Dow-Future (YMM7) auf 15 Minutenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Dow-Future (YMM7) auf 15 Minutenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Seit Tagen versuchen wir nun, irgendwie in die großen Jungs, den S&P500 oder auch den Nasdaq zu kommen, doch bislang war uns der Einstieg entweder erspart geblieben, wenn wir nicht getriggert worden waren, oder aber sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen, weil der Stop zumindest mal das Risiko reduziert hatte.

Doch das Abwärtsbild bleibt weiter korrektiv und mit Blick auf den 15 Minutenchart scheint es so offensichtlich, dass der letzte Schub nach oben war, ausgehend vom gestrigen Zwischentief, während der Kurs nach dem gestrigen Handel eigentlich nur mühsam und eben korrektiv nach unten gekommen war. Das lässt vermuten, dass der Wille der Käufer nun langsam wieder zurück an die Märkte kommt, zumindest war in dieser Woche so viel bullische Kraft auf einmal noch nicht zu sehen gewesen.

Doch wollen wir nicht den Tag vor dem Abend loben, denn bevor auch wir mitmischen wollen, muss der Kurs erst noch mal durch den Trigger, das Niveau also, welches uns dann doch für den Einstieg überzeugt. Das finden wir bei allen typischen US Indizes aktuell am letzten Zwischenhoch, dem Ende der typischen B-Welle.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim Juni-Kontrakt auf den Dow-Future (YMM7) so aus:
ENTRY: buy @20858 (bis 20860, solange nicht vorher unter 20814 oder über 20866)
STOP: sell stop @20828
TARGET: ohne

Wer andere Kontrakte als den Future handeln möchte, muss nötigenfalls die Werte an das jeweilige Instrument anpassen.

Die größte Gefahr für diesen Trade geht eigentlich von den Zahlen um 14:30 Uhr aus, denn hier ist gerne mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen. Heute ist zwar Freitag, aber nicht der erste im Monat, also immerhin keine US Arbeitsmarktdaten. Doch auch die für heute erwarteten Einzelhandelsumsätze können den Markt bewegen. Drücken wir die Daumen, das dies zu unseren Gunsten geschieht und der Markt nicht allzu sehr um diese Zeit hin und her zickt. Nichts für schwache Nerven also.

Stop-seitig wollen wir neben dem Initial-Stop noch eine Nachziehkomponente einsetzen, bei der wir uns am ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung auf 15 Minutenbasis orientieren wollen. Ja, das ist kurz, weil ja, wir uns an der kleinen Bewegung zunächst orientieren wollen. Wenn der Kurs läuft, kann man über einen Wechsel ins größere Bild nachdenken, auch wenn wir im Rahmen des Trade des Tages voraussichtlich auf dieser Zeitbasis blieben werden.

Ein Gewinnziel wollen wir nicht setzen, denn immerhin kann der Kurs – einmal Fahrt aufgenommen – dann auch letztlich über die letzten Hochs flitzen, die wir im Tageschart gesehen hatten. Das erwartete Mindesziel liegt bei 20930, doch da muss noch längst nicht Schluss sein. Doch werden wir sehen…

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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