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TdT: Dow Jones am Ende seiner Kraft

Der Dow Jones und mit ihm sein Future (YM) haben in den letzten Tagen eigentlich gar nicht schlecht punkten können. Doch seit Montag ist irgendwie Sand im Getriebe, denn der Markt tut sich schwer, weiter nach oben zu performen. Wir sehen genau hier eine gute Chance für einen neuen Trade.

Der Dow Jones und mit ihm sein Future (YM) haben in den letzten Tagen eigentlich gar nicht schlecht punkten können. Doch seit Montag ist irgendwie Sand im Getriebe, denn der Markt tut sich schwer, weiter nach oben zu performen. Wir sehen genau hier eine gute Chance für einen neuen Trade.
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mini Dow-Future (YM) auf 15 Minutenbasis (Quelle: AgenaTrader)
mini Dow-Future (YM) auf 15 Minutenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Schon klasse, was der Markt da geschafft hat, insbesondere, wenn man den Kurs aus New York mit dem heimischen DAX vergleich. Beide sind zwar gestiegen, doch hatte sich der DAX deutliche mehr abmühen müssen und dabei nur ein korrektives Muster für den Anstieg zu Wege gebracht.

Anders der Dow und auch der umfangreichere S&P500. Beide konnten sich klar impulsiv nach oben entwickeln, so dass die Elliott-Freunde wohl verzückt sein sollten. Doch auch wer nicht bis 5 zählen kann, konnte hier die Spannung spüren, denn bis Montag war der Anstieg weitestgehend überlappungsfrei verlaufen, ein gutes Zeichen um eine Haupttrendrichtung in einer Zeitebene zu finden.

Doch wer den 15 Minutenchart genau betrachtet, der sieht in der jüngsten Welle nach der korrektiven 4 nun einen wackeligen Anstieg der mit seinen zahlreichen Kursüberschneidungen eigentlich wie eine Korrektur aussieht. Aber eine Korrektur in Trendrichtung? Ist das überhaupt erlaubt? Nun, gemäß der charttechnischen Lehre eben nicht und deutet klar darauf hin, dass wir in einem Ending Diagonal stecken. Gut, Fachbegriffe hin oder her, das ist was für Langeweiler auf einer Stehparty. Aber praktisch ist das Wissen schon, denn der Begriff „Ending“ deutet ja nicht gerade auf neue Power und Kraft in besagte Richtung.

mini Dow-Future (YM) auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)
mini Dow-Future (YM) auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Eben! Und so schauen auch wir, dass der Chart nun eine verdiente Pause einlegt, einen Rücksetzer, der nicht zwingend groß ausfallen muss, aber zumindest mal das Ende der vierten Welle, oder eben die 38,2er Fibo-Marke erreichen dürfte. Daher suchen wir nach einem Short, sobald der Kurs nach unten unseren Trigger durchlaufen hat. Das nehmen wir als Startschuss für den Short, denn damit läutet der Ausbruch das vermutliche Ende der Aufwärtsbewegung ein.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim mini Dow-Future Juni-Kontrakt (YMM7) so aus:
ENTRY: sell short @20873 (bis 20870, solange nicht vorher über 20941 oder unter 20853)
STOP: buy stop @20928
TARGET: buy limit @20770 (Mindestziel)

Formuliert haben wir diese Idee auf den Juni-Kontrakt des an der CME gehandelten Dow mini Futures (YM). Wer lieber auf einen CFD zurückgreifen möchte, kann dies natürlich unter Anpassung der Marken gerne tun. Der Chart auch bei den CFDs sollte für sich sprechen, die Logik bleibt die gleiche.

Der initiale Stop kann natürlich nachgezogen werden, wenn sich der Kurs in die richtige Richtung in Bewegung gesetzt hat. Dabei kann man gerne auf das Verlaufsmuster schauen und immer an markanten Zwischenhochmarken orientiert nachziehen. Da für den einen oder anderen Marktteilnehmer „markant“ eine ziemlich vage Aussage ist, wollen wir konkret auf den ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung im Stundenchart zurückgreifen. Beachten müssen wir dabei nur die Punkte auf der Oberseite, denn nur diese Seite ist für unseren Short, also die abwärtsgerichtete Position, interessant.

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