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TdT: EUR/AUD, die Wende eingeläutet

Der Euro hat zum Australischen Dollar (EUR/AUD) noch vor dem Wochenende einen deutlichen Rutsch erfahren, der vielleicht schon die nächste Runde eingeläutet hat, denn das Chartbild dieses Währungspaares lässt sich technisch aktuell spannend auswerten. Wir haben aus den Überlegungen dazu gleich eine Trading-Idee abgeleitet.

Der Euro hat zum Australischen Dollar (EUR/AUD) noch vor dem Wochenende einen deutlichen Rutsch erfahren, der vielleicht schon die nächste Runde eingeläutet hat, denn das Chartbild dieses Währungspaares lässt sich technisch aktuell spannend auswerten. Wir haben aus den Überlegungen dazu gleich eine Trading-Idee abgeleitet.[wpmem_logged_in role=administrator,subscriber,ruedigerborn,editor]

EUR/AUD auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)
EUR/AUD auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Eigentlich war die Trendrichtung dieses Jahres klar nach oben gerichtet und daran muss sich auch noch nicht zwingend etwas geändert haben. Doch fällt auf, dass der Vortrieb nachlässt und der Kurs immer mehr Mühe hat, neue Höhen zu erklimmen. Auffällig dabei auch die zahlreichen Kursüberschneidungen, so zu sehen im 4 Stundenchart oder auf Tagesbasis an den vielen langen Kerzen auf ähnlichem Niveau.

Noch geht der Kurs dabei zwar nach oben, also in Trendrichtung, doch der Verlauf hat einen korrektiven Charakter und diese beiden Verhalten passen eigentlich gar nicht zusammen… nur eben am Ende eines Trends im Sinne eines sogenannten „Ending Diagonals“. Das Ende der Aufwärtsrichtung ist naturgemäß die Chance für eine neue Abwärtsrichtung.

EUR/AUD auf Stundenbasis mit Signallage Überblick (Quelle: AgenaTrader)
EUR/AUD auf Stundenbasis mit Signallage Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Und Hurra, der Stundenchart zeigt gleich mal einen frischen Wind und zwar nach unten. Dabei haben wir nun in den letzten Handelsstunden zunächst einen neuen Schwung runter, gefolgt von einer Aufwärtspause gesehen. Manch einem würde hier das Wort Bärenflagge durch den Kopf gehen, ein Chartmuster, welches eine Trendfortsetzung nach unten klar bevorzugt. Auch die Elliott-Freunde würde hier nach Abschluss der (A)-(B)-(C) Korrektur auf eine impulsive Abwärtsbewegung warten und hätten wir damit für diesen Trade auch gleich mit im Boot.

Doch Idee ist Idee, und noch ist auch nicht klar, ob das (C) wirklich da liegt oder ob der Kurs noch einen weiteren Schwung hoch nehmen kann. Daher wollen wir eine Bestätigung sehen, dass die anderen Marktteilnehmer auch tatsächlich mitmachen wollen. Dazu warten wir auf den Bruch der letzten Zwischentiefmarke, denn das ist – zugegebenermaßen eine späte, aber – eine sinnvolle Bestätigung für die Fortsetzung der Trendrichtung nach unten.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim EUR/AUD so aus:
ENTRY: sell short @1,4988 (bis 1,4986, solange nicht vorher über 1,5070 oder unter 1,4977)
STOP: buy stop @1,5036
TARGET: ohne (Mindestziel ca. 1,4920)

Reisende soll man ziehen lassen und so wollen auch wir hier keine Steine in den Weg legen, sondern auf eine Gewinnmitnahme verzichten. Soll der Markt uns da rausholen, wo er die Abwärtsbewegung beendet. Na gut, zumindest in der Nähe davon. Das wollen wir messbar machen, indem wir auf den ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung im Stundenchart zurückgreifen. Dabei sind natürlich nur die Punkte auf der Oberseite relevant, die für uns nach der Trade-Eröffnung das jeweils aktuelle Stop-Niveau symbolisieren.

Nach dem Mindestziel, der 100 % Projektion bei rund 1,4920, stehen die nächsten Ziele erste wieder auf den Fibonaccis bei 1,4545 auf dem Plan. Platz wäre also da, doch vermuten wir, dass wir mit unserer Stop-Methode auf Stundenbasis nicht in einem Rutsch dort landen können. Aber wer weiß, wer von Australien träumt, hat vermutlich immer die unendliche Weite vor Augen…

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