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TdT: EUR/USD, das Ende einer Ära, schick für Trader

Der Euro hat gegen den US Dollar (EUR/USD) in diesem Jahr schon viel geleistet, vielleicht so gar zu viel. Denn aktuell deutet sich etwas an, was für einige Zeit richtungsweisend sein könnte. Uns Händler sollte das freuen, ergeben sich aus solchen Chancen doch zahlreiche Trading-Möglichkeiten. Auch wir haben aktuell etwas im kurzfristigen Bild gefunden, was man für einen schnellen Trade oder aber auch für ein längeres Engagement nutzen kann.
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EUR/USD auf Wochenbasis (Quelle: AgenaTrader)
EUR/USD auf Wochenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Wer ausschließlich den Chart dieses Jahres betrachtet, der kann sich kaum vorstellen, dass es auch mal andere Zeiten gegeben hat. Ausgehend nahe der Parität hatte das Währungspaar fast ausnahmslos positive Zeiten und die übersichtlichen Päuschen auf dem Weg nach oben waren jedenfalls nicht deutlich genug, um die Marktteilnehmer zu erschrecken.

So wurde dann im Sommer folgerichtig das Hoch aus dem Sommer 2015 überschritten und sogar die 1,20 angekratzt. Alles gut also? Nun, vergessen wir nicht, dass die Kurse Ausbrüche lieben, um dann…. genau, um dann doch umzudrehen und die freudigen Späteinsteiger kräftig vor den Kopf zu stoßen. Das klappt nur zu gerne, denn institutionelle und kundige Marktteilnehmer treiben die Notierungen gerne noch über die entsprechend auffälligen Handelsmarken, um anschließend einfach alle vermeintlichen Anschluss-Orders rauszunehmen, so dass der Bullenmarkt in sich zusammenfällt, wie ein zu früh aus dem Ofen geholtes Soufflé.

EUR/USD auf 4 Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)
EUR/USD auf 4 Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

So gesehen oder zumindest angedeutet im intraday Chart, wo der Kurs nach dem Ausbruch zuletzt zügig nach unten marschiert war und nun eher krampfhaft versucht, wieder an Höhe zu gewinnen. So sieht kein Siegermarkt aus, so werden Schlachten gefochten, die anschließend verloren werden.

Für uns ist das aber ein tolles Zeichen, zeigt es doch, dass an einer typischen Entscheidungsmarke, dem Ausbruch nämlich, die Bären nun die Power haben, während die Bullen am Rudern sind. Sollte der Markt nun noch einen Trigger reißen, dann dürfte es nochmals zügig runter gehen, vielleicht ja sogar richtig weit, denn der Korrekturplatz würde ja ohne Weiteres bis unter 1,15 reichen.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim EUR/USD so aus:
ENTRY: sell short @1,1868 (bis 1,1866, solange nicht vorher über 1,1980 oder unter 1,1848)
STOP: buy stop @1,1942
TARGET: buy limit @1,1708 (Mindestziel)

Neben dem initialen Stop wollen wir auch noch eine Nachziehvariante implementieren. Sobald der Kurs unter 1,1768 gefallen ist, ziehen wir auf den Einstieg nach, zudem orientieren wir eine bewegliche Komponente am ParabolicSAR auf 4 Stundenbasis, wobei die Punkte auf der Oberseite für den Short maßgeblich sind. Natürlich gilt der jeweils tiefere Stop dieser beiden.

Klar, man kann auch auf eine Gewinnmitnahme verzichten und auf weitere Kursverluste spekulieren. Unrealistisch ist das nicht, denn auch 1,15 oder noch niedrigere Notierungen bis 1,12 scheinen charttechnisch mehr als plausibel. Doch wollen wir uns auf den einfachen Trade konzentrieren, denn Ziele soweit unten erfordern in der Regel komplexere Stop-Strategien, um eine solche Bewegung zu ermöglichen, nicht aber gleichzeitig zu weit weg vom Geschehen zu sein. Um das zu vermeiden, nehmen wir einfach mal Gewinne mit… wenn es geht. Das soll ja auch nicht die schlechteste Variante sein.

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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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