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TdT: EUR/USD, der Clou liegt in der schnellen Bewegung

Der Euro hat gegenüber dem US Dollar (EUR/USD) in den letzten Tagen und Wochen immer wieder mit klaren Chartmustern aufgewartet, die letztlich Regelkonform in die vorgesehenen Zielbereiche geführt hatten. Nun zeigt sich abermals ein typisches Verhalten, was wir für einen schnellen Trade nutzen wollen.

Der Euro hat gegenüber dem US Dollar (EUR/USD) in den letzten Tagen und Wochen immer wieder mit klaren Chartmustern aufgewartet, die letztlich Regelkonform in die vorgesehenen Zielbereiche geführt hatten. Nun zeigt sich abermals ein typisches Verhalten, was wir für einen schnellen Trade nutzen wollen.

EUR/USD, Tagesbasis
EUR/USD auf Tagesbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Jüngstes Beispiel war die bisherige ABC Bewegung ausgehend vom Brexit-Tief Ende Juni. Nicht nur, dass sich hier ein Dynamik-Korrektur-Dynamik Verlauf gezeigt hat, das aktuelle Hoch liegt auch perfekt in der Symmetrie zur ersten Bewegung. Die sich im 4 Stundenchart nun anschließende Impulsbewegung spricht nun erneut Bände und lädt geradezu zum Trading ein. Dazu wäre es jetzt klasse, wenn der Kurs einmal korrektiv nach oben kommen würde, vielleicht bis etwa die Hälfte des jüngsten Abwärtsimpulses, aber bitteschön wie schon erwähnt möglichst korrektiv, also überlappend, flach, dreiwellig oder wackelig.

EUR/USD, 4 Stundenbasis
EUR/USD auf 4 Stundenbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Doch das soll noch gar nicht der Trade des Tages sein, denn diese Korrektur braucht noch etwas Zeit und so werden wir dieses Thema gerne noch mal später aufgreifen. Denn für uns hat sich im bereits erwähnten 4 Stundenchart eine schnelle Chance entwickelt, nämlich ein BORN bar, eine Kerzenformation, die auf einen neuen – sagen wir – Schwungpunkt hinweist. Es ist also was im Busch, auch wenn wir noch nicht sagen können, was es ist, freuen wir uns doch schon darauf, dass da bald was flitzen wird, so zumindest der Plan. Denn typischerweise wird der Kurs bei Verlassen der Range entweder einen zügigen Move nach oben oder aber nach unten machen. Hmm, da ist sie wieder, die Entweder-Oder-Frage. Klingt ja nicht sehr professionell, wenn man noch nicht einmal was zur Richtung sagen kann.

Nun, der Reiz dieses Handelsansatzes ist nicht, die Richtung bereits zu kennen, denn der Markt hat sich bislang ganz offensichtlich noch nicht entschieden. Dies müssen die Marktteilnehmer noch ausfechten, da stellen wir uns nicht dazwischen und wollen alles besser wissen. Nein, der Clou liegt darin, dass eine schnelle Bewegung folgen sollte und genau die wollen wir nutzen. Uns doch egal, in welche Richtung.

Für den EUR/USD gelten für uns entsprechend folgende konkrete Marken:
ENTRY: buy stop @1,1156
STOP: sell stop @1,1148
TARGET: sell limit @1,1176 (Mindestziel)

ENTRY: sell stop @1,1134
STOP: sell stop @1,1145
TARGET: sell limit @1,1115 (Mindestziel)

Der Stop liegt initial wie immer in diesem Ansatz sehr knapp. Wir wollen hier – sobald die Position eröffnet ist – eine zügige Bewegung sehen und nicht das Leiden des jungen Werthers. Entsprechend ziehen wir für diese Idee den Stop dann auch nach dem Entry auf Kerzenbasis nach, also eine sehr schnelle Kiste mit zügig sehr begrenztem Risiko. Wie immer in Handelsideen wie dieser würden wir auch die Gegenseite noch handeln, solange der Kurs nicht rund zwei Drittel seines Mindestziels erreicht hat. Konkret wären das die Levels bei 1,1170 bzw. 1,1120.

Zielseitig kann man hier noch spielen. Einige sinnvolle Variationen sind denkbar. Wer schon ein Auge für Kursverläufe wie diese hat, kann hier seine persönliche Note zum Ausdruck bringen. Für uns sollen allerdings – auch der Einfachheit halber – die genannten Marken gelten.

 

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