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TdT: EUR/USD, etwas Schnelles steht an

Der Euro gegen den US Dollar (EUR/USD), für viele Marktakteure das wichtigste, für einige sicher das einzige Währungspaar für den eigenen Handel. Doch nicht nur die Wichtigkeit in der Verbindung zweier relevanter Wirtschaftsräume, sondern auch die attraktiv anmutenden Kursbewegungen laden immer wieder zu einen Trade ein und das auf nahezu allen Zeitebenen. Wir haben aktuell eine charttechnische Situation ausgemacht, die wir selbst auch für einen Trade nutzen wollen.

Der Euro gegen den US Dollar (EUR/USD), für viele Marktakteure das wichtigste, für einige sicher das einzige Währungspaar für den eigenen Handel. Doch nicht nur die Wichtigkeit in der Verbindung zweier relevanter Wirtschaftsräume, sondern auch die attraktiv anmutenden Kursbewegungen laden immer wieder zu einen Trade ein und das auf nahezu allen Zeitebenen. Wir haben aktuell eine charttechnische Situation ausgemacht, die wir selbst auch für einen Trade nutzen wollen.
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EUR/USD auf Stundenbasis
EUR/USD auf Stundenbasis (Quelle: AxiTrader)

Nachdem der Kurs im Februar nicht so recht in die Puschen kommen wollte, scheint der März für die Bullen wie gemacht. Gleich seit Beginn kletterte, nein schoss das Kursbarometer in einer sehr impulsiv anmutenden Bewegung nach oben und übertrumpfte damit gleich das Zwischenhoch von Ende Februar, um gleich mal eine neue Duftmarke zu setzen.

Doch wie so typisch schloss sich nach dem Ausbruch, offensichtlich einer dieser berühmt berüchtigten Fehlausbrüche, eine Korrektur an, und das ist auch gut so! Denn die Abwärtsbewegung vom Montagshoch ausgehend ist klar wackeliger, weniger zielstrebiger, langsamer und … eben korrektiver als der Anstieg, dass die eigentliche Trendrichtung aus den beiden Bewegungsarmen klar scheint: nach oben.

Eigentlich ähnelt das Bild dem des Nasdaq100 gestern. Der hat sich nur selbst vor Positionseröffnung ins Aus gestellt, weil unsere Entscheidungsmarke für den Einstieg unterschritten war, auch wenn die Idee grundsätzlich aufging. Nur war sie nicht mehr für den von uns genannten Trade geeignet, weil die Marken zu weit ins Abseits gelaufen waren und hätten angepasst werden müssen. Aus diesem Grund setzen wir immer die No-Go-Marken.

Doch zurück zum heutigen Star, hoffentlich jedenfalls, dem EUR/USD. Er hat die perfekte Korrekturzone zwischen 50 und 61,8 % gemäß Fibonacci erreicht und damit die beste Voraussetzung im Anschluss an einem Dreh nach oben weiter impulsiv auszubrechen. Doch natürlich muss er es erst mal machen. Dafür brauchen wir wie so oft einen Trigger, der uns den Einstieg erlaubt. Da gibt es heute gleich zwei Möglichkeiten.

Unsere konkrete Handelsidee beim EUR/USD sieht so aus:
Variante A, wenn der Kurs die 1,0558 (das gestrige Mittagstief) nicht mehr unterschreitet:
ENTRY: buy @1,0603 (bis 10605, solange nicht vorher unter 1,0558 oder über 1,0615)
STOP: sell stop @1,0568
TARGET: sell limit @1,0690 (etwaiges Mindestziel)

Variante B, wenn der Kurs die 1,0558 (das gestrige Mittagstief) doch noch unterschreitet:
ENTRY: buy @1,0589 (bis 1,0591, solange nicht vorher unter 1,0538 oder über 1,0601)
STOP: sell stop @1,0560
TARGET: sell limit @1,0690 (etwaiges Mindestziel)

Da wir bei Variante B ein neues vorläufiges Tief haben, können wir auch ein neues Zwischenhoch festlegen und quasi ein Hoch weiter nach rechts rutschen. Daher der Aufwand. Wahnsinn mit Methode…

Als Nachzieh-Stop wollen wir auf den ParabolicSAR auf Stundenbasis zurückgreifen, den wir aber mit geänderter Einstellung, nämlich Schritt 0,02 und Maximum 0,08, einsetzen wollen. Damit dürfte unsere erwartete Bewegung weitreichend am Leben bleiben, der Stop aber, wie im ersten Bewegungsarm bereits zu sehen, eng dem Kursverlauf folgen. Also keine Zicken machen, EUR/USD!

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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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