Trade des Tages by Rüdiger Born

TdT: EUR/USD gut erholt und mit besten Voraussetzungen

Der Euro hat gegen den US Dollar (EUR/USD) eine perfekte Verschnaufpause in den Chart gezeichnet, die Charttechniker nicht nur immer wieder begeistert, sondern auch zum Handeln anregt. Auch wir wollen uns dem nicht entziehen und haben unseren Trade vorbereitet.
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EUR/USD auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)
EUR/USD auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Die Gemeinschaftswährung hat gegen den Greenback in den letzten Wochen an Wert verloren, nachdem vor rund einem Monat noch ein Kurs von 1,2000 bezahlt werden musste, legte man unlängst nur noch etwa 1,16 US Dollar für einen Euro auf den Tisch. Dabei ist die Bewegung nach unten sogar ziemlich heftig verlaufen. Ja, ohne Panik, aber doch mit dem klaren Votum für die Abwärtsseite.

Doch seit Ende letzter Woche waren die Bären verschwunden und die Bewegung mündete in eine Aufwärtsbewegung wie im Stundenchart zusehen. Das dieser nicht vor Kraft strotzt, zeigt schon der sehr flache Trendkanal, zwischen dessen Begrenzungen die Notierung hin und her eiert. Begeisterung sieht anders aus.

Doch in der Charttechnik ist das kein Makel, vielmehr eine Indikation dafür, dass die Käufer nicht mit dem Herzen bei der Sache sind und der Anstieg entsprechend als eine Korrektur im Abwärtstrend zu sehen ist. Wenn dieser eingerahmte Gegentrend also sein Ende gefunden hat, sollte die Fortsetzung des eigentlichen Trends abermals nach unten weisen.

Ok, letzte Frage: wann ist der Gegentrend denn zu Ende? Dazu gibt es natürlich verschiedene Ansichten, doch das Verlassen des Trendkanals ist zumindest mal eine gern gesehene. Auch – und vor uns bevorzugt – ist der Bruch der letzten Zwischentiefmarke ein typisches Zeichen für den Wechsel. Und genau darauf wollen wir uns beziehen.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim EUR/USD so aus:
ENTRY: sell short @1,1606 (bis 1,1603, solange nicht vorher über 1,1700 oder unter 1,1595)
STOP: buy stop @1,1666
TARGET: buy limit @1,1446

Das Ziel ist zugegeben etwas willkürlich aber immerhin nahe der 38er Retracement-Marke aus dem Anstieg seit Ende letzten Jahres und damit durchaus technisch erklärbar. Aber wichtiger wird vermutlich noch der Stop sein, den wir für diese Idee einigermaßen eng anpassen wollen, denn wir lieben schnelle Bewegungen zu unseren Gunsten und wollen eine Schiebewursttaktik nicht mit dem Halten eines Langeweilers belohnen. Daher wählen wir den ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung auf Stundenbasis. Wer es weiter mag, kann natürlich auch das gleiche Werkzeug aber im 4 Stundenchart anwenden, mit mehr Luft für weitere Ziele, gleichzeitig aber auch mit mehr Rücklaufpotenzial. Naja, wie man es macht, ist eh verkehrt.

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