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TdT: EUR/USD, ohne wenn und nur wenig aber

Der Euro gegen den US Dollar (EUR/USD) hat in diesem Jahr schon gut zulegen können, von seinen Tiefs im Umfeld der 1,0300er Marke zu Jahresbeginn kletterte der Kurs um mehr als 10 Cent. Doch mit dem Monatswechsel kam auch der bisherige Wechsel der Marktrichtung, denn neue Höhen sind seit dem nicht mehr drin. Doch wir sehen hier eine neue Chance, die wir für einen Trade nutzen wollen.
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EUR/USD auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)
EUR/USD auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

Genau genommen hat das Währungspaar bis jetzt nicht viel falsch gemacht. Der Kurs war bis zuletzt auf der Aufwärtsseite immer sehr dynamisch unterwegs, was für eine Trendrichtung eine typische Bestätigung darstellt. Hingegen waren die Abwärtszeiten entweder wackelig korrektiv, oder wenn schon mal mit Schwung, dann wenigstens nicht von langer Dauer und schnell wieder wett gemacht.

Zumindest der Gesamteindruck des letzten halben Jahres vermittelt klar das Gefühl eines unstrittigen Aufwärtstrend, der nicht wirklich in Gefahr zu sein scheint. Doch passt dass Bild wirklich? Gibt es keine Wolken am Himmel, die den Kurs einmal eindrehen können? Immerhin hat ein solcher Anstieg auch ein gewisses Erholungspotenzial nach unten aufgebaut, das jederzeit abgerufen werden kann und schnell mal einen Rücksetzer bis 1,0900 und auch darunter bedeuten könnte.

EUR/USD auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)
EUR/USD auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Doch ruhig, Brauner! Immerhin hat der Kurs bis zuletzt noch keine Anzeichen für echte Schwäche gezeigt. Selbst das Bild im Stundenchart, wo ja doch immerhin mal eine Abwärtsrichtung zu sehen ist, lässt noch nicht auf Panik schließen. Der Trendkanal jedenfalls ist mäßig flach und damit eigentlich ein schönes Korrekturmuster für einen stabilen Aufwärtstrend.

Fasst man das alles zusammen, dann läuft das auf einen klaren Trend nach oben und eine schöne Korrektur nach unten hinaus. Und genau das mögen wir gerne. Denn sobald die Korrektur ein Ende gefunden hat, der Gegentrend also vorüber ist, sollte der Schwung nach oben also weitergehen und realistische Chancen auf eine sogar längere Fortsetzung haben. Naja, das werden wir sehen, doch Long bleibt Trumpf.

Doch wie immer, einen Haken hat die Sache: „sobald die Korrektur ein Ende gefunden hat“ ist natürlich eine Formulierung, die wieder alles offen lässt. Klar, wenn die Abwärtsrichtung vorbei ist, geht es hoch, da wäre meine Oma notfalls auch noch drauf gekommen. Doch tatsächlich ist dies für Trader durchaus besser nutzbar, als das auf den ersten Blick aussieht.

Dazu greifen wir auf einen Trigger zurück, eine Stolperfalle also, die unsere Long-Seite auslöst. Eigentlich ist das immer das letzte Zwischenhoch zwischen den letzten beiden Zwischentiefs. Wer jetzt ganz scharfe Augen hat, kann sehen, dass wir hier mit unserem Chart ein wenig betrogen haben, doch dieser Millimeter macht den Kohl nicht fett und so greifen wir einfach auf das letzte auffällige Zwischenhoch zurück.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim EUR/USD so aus:
ENTRY: buy @1,14275 (bis 1,1429, solange nicht vorher unter 1,1350 oder über 1,1442)
STOP: sell stop @1,1380
TARGET: ohne

Zu dem initialen Stop bedarf es noch eines beweglichen Stops, den wir in Bewegungsrichtung nachziehen wollen, sobald die Position eröffnet wurde. Da wir ja auf die Trendrichtung aufspringen wollen, bietet sich dafür ein Trendfolger an. Der ist zwar in trendlosen Phasen völlig überfordert, dann allerdings wollen wir die Position sowieso nicht halten und wären über eine Schließung nicht gar so traurig.

Konkret wollen wir auf den ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung im Stundenchart zurückgreifen. Wann immer dieser auf der Unterseite einen neuen Punkt kreiert, wollen wir den Stop auf genau diese Marke nachziehen. Damit bleiben wir vermutlich nicht allzu lange im möglichen Minus, sondern können typischerweise bald schon nachziehen.

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