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TdT: EUR/USD, viel neues Potenzial für einen Trade

Der Euro hat zum US Dollar (EUR/USD) Läuferqualitäten gezeigt und sich im gesamten Jahr 2017 immer fester entwickelt. Entsprechend kletterte das Währungspaar von rund 1,04 zum Jahresbeginn auf in der Spitze vor wenigen Tagen über 1,19. Ist das nur der Anfang? Das Jahr hat ja noch ein paar Monate. Wir sehen beim EUR/USD nun auch kurzfristig eine spannende Situation, die wir für einen Trade im Auge haben.

Der Euro hat zum US Dollar (EUR/USD) Läuferqualitäten gezeigt und sich im gesamten Jahr 2017 immer fester entwickelt. Entsprechend kletterte das Währungspaar von rund 1,04 zum Jahresbeginn auf in der Spitze vor wenigen Tagen über 1,19. Ist das nur der Anfang? Das Jahr hat ja noch ein paar Monate. Wir sehen beim EUR/USD nun auch kurzfristig eine spannende Situation, die wir für einen Trade im Auge haben.
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EUR/USD auf Wochenbasis (Quelle: AgenaTrader)
EUR/USD auf Wochenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Der Anstieg ist schon beeindruckend, und dabei ist sowohl der Umfang als auch die Stetigkeit gemeint. Jüngst wurde damit sogar das Zwischenhoch aus dem August 2015 bei knapp über 1,17 übertroffen, ein Ausbruch, der mit Sicherheit dem einen oder anderen Marktteilnehmer aufgefallen sein dürfte. Doch ist das ein Zeichen für die Kaufseite?

Nun eigentlich nicht zwingend, der Kurse lieben falsche Ausbrüche, mal eben drüber und dann zurück, ganz so wie aktuell ja auch zu sehen. Es wäre also durchaus denkbar, dass der Kurs noch weitaus mehr Rücklauf hat, als bisher. Dieser Rücklauf war, so im 4 Stundenchart ersichtlich, noch seitens des Umfangs mit etwas mehr als 2 Cent verhalten ausgefallen, aber – und darauf kommt es an – immerhin sehr korrektiv.

EUR/USD auf 4 Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)
EUR/USD auf 4 Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Zumindest ist der Kurs nicht in sich zusammengefallen, sondern hat seinen Rücksetzer in Stufen abgearbeitet, die auch noch überlappend liegen. Die Zwischenhochs und Zwischentiefs der Abwärtsbewegung überschneiden sich und zeigen damit das typische korrektive Verhalten.

Wenn also die Abwärtsseite Korrektiv ist besteht eine Chance auf nochmalige Fortsetzung nach oben? Richtig, so sollte es zumindest gemäß der klassischen Charttechnik sein und hieraus wollen wir den Handelsansatz für heute und vielleicht auch für die nächsten Tage ableiten. Beendet der Chart seinen Abwärtsmodus mit immer weiter fallenden Zwischenhochs, dann sollte es nochmals long gehen… und wir mit ihm.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim EUR/USD so aus:
Variante A (solange nicht vorher unter 1,1689 oder über 1,1860):
ENTRY: buy @1,18245 (bis 1,18285)
STOP: sell stop @1,1710
TARGET: ohne

Variante B, wenn zuvor unter 1,1689 aber nicht unter 1,1635:
ENTRY: buy @1,1771 (bis 1,1775, solange nicht vorher über 1,1791)
STOP: sell stop @1,1675
TARGET: ohne

Egal welche der Beiden Varianten, wir werden nach Eröffnung der Position auf einen Nachzieh-Stop zurückgreifen, der sich am ParabolicSAR auf 4 Stundenbasis orientiert. Auch eine längere Zeit wäre denkbar, beispielsweise auf Tagesbasis, wenn man den Kurs richtig laufen lassen will. Doch wir sehen dieses Engagement eher als einen schnellen Trade und bleiben Stop seitig eher eng.

Dafür lassen wir aber mit Blick auf die Oberseite die Ziele offen. Soll er doch laufen, wenn er will… oder kann.

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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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