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TdT: GBP/USD, der nächste Bewegungsarm gilt

Das Britische Pfund hat zum US Dollar (GBP/USD) in den letzten Tagen weniger Schwung gezeigt und sich eher wackelig im Chart präsentiert. Dabei schließt sich diese dezente Kursbewegung einem durchaus schnellen Abwärtsarm an. Diese Kombination aus dynamischen und korrektiven Bewegungen ist bei Charttechnikern ein gern gesehenes Bild, welches auch wir für einen Trade nutzen wollen.
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GBP/USD auf 4 Stundenbasis
GBP/USD auf 4 Stundenbasis (Quelle: AxiTrader)

Cable, wie dieses Währungspaar auch gerne in Anlehnung an das Unterseekabel früherer Zeiten genannt wird, ist damit auf jeden Fall ein Hingucker, denn dieses Chartmuster ist gleichermaßen beliebt wie zuverlässig, allerdings naturgemäß nicht bei allen und nicht zu 100 %.

Trotzdem: sollte der Kurs seine Korrekturphase abgeschlossen haben, müsste sich der Chartlehre entsprechend eigentlich ein weiterer impulsiver Schub anschließen, der die letzte Trendrichtung fortsetzt. Im 4 Stundenchart war das eben der letzte Rutsch nach dem Hoch. Die alles entscheidende Frage also liegt auf der möglichst verlässlichen Beendigung der Korrektur.

Dafür gibt es natürlich viele technische Hinweise, einer ist der Bruch der letzten markanten Zwischentiefmarke. Genau diesen wollen wir auch für uns nutzen. Geht der Kurs darunter, wollen wir den Short mitmachen. Läuft er aber in die andere Richtung, kommen wir gar nicht erst rein in den Trade. Zumindest in der Theorie eine sinnvolle Überlegung also.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim GBP/USD so aus:
ENTRY: sell short @1,24025 (bis 1,2400, solange nicht vorher über 1,2525 oder unter 1,2385)
STOP: buy stop @1,2477
TARGET: buy limit @1,2297 (Mindestziel)

Das Ziel liegt dabei eigentlich perfekt auf dem Cluster aus der 1:1 Projektion des ersten Abwärtsarms zusammen mit der 61,8 Fibonacci-Retracement-Marke. Zusätzlich zum Gewinnziel wollen wir aber auch noch einen Trailing-Stop ansetzen und werden den Stop auf Basis des ParabolicSAR mit den Einstellungen 0,0275 / 0,2 im 4 Stundenchart nachziehen. Warum gerade diese Einstellungen? Nein, die sind nicht magisch, aber passten in der jüngeren Vergangenheit zu den Bewegungsarmen gleicher Größenordnung durchaus gut. Daher ist wohl davon auszugehen, dass auch für unseren Schub nach unten diese Einstellungen nicht gänzlich versagen dürften.

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