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TdT: Gold (XAUUSD) mit Alarmsignal an der Entscheidungsmarke

Eigentlich steht Gold (XAUUSD) ja für ein Maß an Sicherheit, doch sollte dem so sein, dann scheinen die Marktteilnehmer keine Unsicherheiten zu sehen, denn der Kurs des gelben Edelmetalls fällt und fällt und fällt. Da bleibt die Frage, ob man dies nicht für einen Trade nutzen kann und wir finden: ja.

Eigentlich steht Gold (XAUUSD) ja für ein Maß an Sicherheit, doch sollte dem so sein, dann scheinen die Marktteilnehmer keine Unsicherheiten zu sehen, denn der Kurs des gelben Edelmetalls fällt und fällt und fällt. Da bleibt die Frage, ob man dies nicht für einen Trade nutzen kann und wir finden: ja.
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Gold (XAUUSD) auf Stundenbasis
Gold (XAUUSD) auf Stundenbasis (Quelle: SaxoTraderGO)

Allein in den letzten Wochen hat Gold schon über 10 % an Wert verloren und seit dem Jahreshoch waren es fast 200 US Dollar. Dabei wurde in der letzten Woche nicht nur das Zwischentief aus dem Frühsommer an der 1200er Marke erreicht, sondern auch durchstoßen. Dies wirft nun die Frage auf, ob es sich nur um einen sogenannten falschen Ausbruch oder aber ein echtes Alarmsignal auf der Abwärtsseite handelt.

Nun, der Ausbruch alleine ist dabei nur ein kleines Rad in der Beurteilungsmaschinerie, aber eben ein auffälliges. Denn Breakouts neigen dazu falsch zu sein, Beispiele gibt es dazu statistisch gesehen gerade genug. Daher ist es wichtig, nicht den bloßen Ausbruch, sondern auch den Werdegang vor und nachher unter die Lupe zu nehmen.

Wer sich den Rutsch unter die Horizontalmarke bei 1200 mal genauer anschaut, beispielsweise auf Stunden- oder gar 15 Minutenbasis, der sieht schnell, dass die Bewegung nach unten weiterhin impulsiv aussieht, wohingegen der Anstieg seit Freitag in der Frühe klare Überlappungsmuster aufweist, die typischerweise in einer Korrekturbewegung zu finden sind. Überlappung in diesem Fall bedeutet, dass nach einem Vortrieb nach oben, der Kurs immer wieder auch in die alten Rücksetzerbereiche hineinfällt. Treffer, genau dieses Verhalten zeigt der kurzfristige Goldchart und genau das lässt uns an der Kraft der Käufer zweifeln. Wir gehen daher davon aus, dass der Kursverfall bei Gold noch nicht das Ende gefunden hat.

Entsprechend sehen unsere konkreten Handelsmarken beim XAUUSD so aus:
ENTRY: sell short @1178,50 (bis 1176,50, solange nicht vorher über 1197,90 oder unter 1174,50)
STOP: buy stop @1193,50 (initial, anschließend Parabolics SAR)
TARGET: buy limit @1120 (mögliches Ziel)

Der Stop kann solange auf die nächsten Zwischenhochs nachgezogen werden, solange die Bewegungen korrektiv verlaufen, denn solange ist die Idee natürlich weiter gültig. Da dies für Marktunerfahrene nicht ganz einfach ist, wollen wir im Rahmen des Trade des Tages auf eine andere Methode zurückgreifen, nämlich dem Parabolic SAR, der uns in einer steten steilen Abwärtsbewegung im Short hält, bei einer der nächsten Korrekturen aber – so hoffen wir – möglichst viel vom Gewinn mitnehmen lässt. Dann jedoch haben wir die Chance auf eine neue Analyse und auch auf einen neuerlichen Einstieg, sollte der Kurs das Verhaltensmuster beibehalten. In unserem Beispiel nehmen wir den Parabollic SAR auf den Stundenchart mit den Standardeinstellungen.

Ach ja: sollte der Kurs über die 1197,90 laufen, ist die Idee noch nicht zu den Akten zu legen, das Bild dürfte sich dann ja nicht geändert haben. Doch streichen wir die genannten konkreten Orders und müssten den Einstieg auf das nächste, jüngste Zwischentief nachziehen. In jedem Fall aber wäre eine grundlegende Anpassung der Marken notwendig.

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