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TdT: Harley Davidson (HOG), Hingucker mit Erfolgschancen

Wohl kaum ein Titel kann mehr Haare hochstehen lassen wie Harley Davidson (HOG) und damit ist noch nicht mal das Motorengeräusch gemeint. Allein der Name regt zum Träumen an. Doch nicht nur die Maschinen, auch die Aktien lassen immer wieder die Herzen höher schlagen… auch wenn damit nicht immer die Bullen gemeint sind. Doch aktuell ist Harley Davidson auf jeden Fall ein Hingucker.

Rüdiger Born

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Wohl kaum ein Titel kann mehr Haare hochstehen lassen wie Harley Davidson (HOG) und damit ist noch nicht mal das Motorengeräusch gemeint. Allein der Name regt zum Träumen an. Doch nicht nur die Maschinen, auch die Aktien lassen immer wieder die Herzen höher schlagen… auch wenn damit nicht immer die Bullen gemeint sind. Doch aktuell ist Harley Davidson auf jeden Fall ein Hingucker.
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Harley Davidson (HOG) auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Harley Davidson (HOG) auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Schon im längerfristigen Tageschart zeigt sich, dass der aktuelle Kursstand durchaus spannend ist. Seit dem herbstlichen Zwischentief aus dem letzten Jahr hatte der Kurs zunächst bis in das diesjährige Frühjahr einen – wenn auch wackeligen – aber dennoch ansprechenden Anstieg verzeichnet, war aber doch seit dem März-Hoch ziemlich deutlich nach unten gefallen. Jüngst hatten die Notierungen dabei die 78,6er Fibo-Marke erreicht, dort aber die Abwärtsbewegung vorläufig beendet.

Damit hatte sich nun ein doppelter Boden entwickelt, der sicher die Fantasien der Harley-Fans anregen dürfte. Ist das der Ausgangspunkt der nächsten längeren Tour gen Norden? Die erste Dynamik der letzten Handelsstunden spricht durchaus dafür, doch sollte, bevor man sich nun auf Sitz und Sattel schwingt, eine neue Bestätigung abgewartet werden.

Harley Davidson (HOG) auf Tagesbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

Harley Davidson (HOG) auf Tagesbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

Dafür böte sich nun die gestrige Tageskerze an, die durch Länge und Lage in jedem Fall dafür dienen könnte. Wenn der Kurs dabei sogar noch unter das gestrige Niveau fiele und damit neues Potenzial nach unten eröffnen würde, wäre sogar die Short-Seite noch mal spannend und die Parole würde lauten: ab in den Süden!

Welche Seite also gilt, lassen wir die Harley-Fans entscheiden… oder zumindest die der Aktien. Wir jedenfalls springen gerne mit auf, wenn die Richtung feststeht und ziehen eine kleine Weile mit den Jungs und Mädels los.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee bei HOG so aus (in USD):
ENTRY: buy @53,46 (bis 53,54, solange nicht vorher unter 50,38 oder über 54,14)
STOP: sell stop @52,74
TARGET: sell limit @55,25 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @51,60 (bis 51,52, solange nicht vorher über 54,65 oder unter 51,00)
STOP: buy stop @52,31
TARGET: buy limit @49,81 (Mindestziel)

Den Stop wollen wir auf Tagesbasis nachziehen, also uns nach Eröffnung der Position auf das Tagestief bzw. Tageshoch des Vortages orientieren. Gewinnseitig wäre zwar noch mehr Platz, doch wollen wir den schnellen Erfolg und nehmen entsprechend bei Erreichen der von uns genannten Marke Gewinne mit.

Wer noch mehr Potenzial sieht und nutzen möchte, kann natürlich mit anderen Targets arbeiten, sollte dann aber auch eine etwas andere Stop-Politik betreiben, denn es ist nicht zwingend damit zu rechnen, dass der Kurs wirklich jeden Tag ohne noch so kleinen Umweg verläuft.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen ke1016,51ine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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