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TdT: Rohöl (WTI), deutliches Bild mit weitreichenden Chancen

Der Preis für das Rohöl (WTI) ist immer einen Blick wert, denn die Bewegungen hier sind umfangreich und mitunter klar strukturiert. So auch aktuell mit Blick auf den intraday Chart. Hier sehen wir im Verlauf eine gute Chance für einen sinnvollen Trade mit weitreichenden Chancen.

Rüdiger Born

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Der Preis für das Rohöl (WTI) ist immer einen Blick wert, denn die Bewegungen hier sind umfangreich und mitunter klar strukturiert. So auch aktuell mit Blick auf den intraday Chart. Hier sehen wir im Verlauf eine gute Chance für einen sinnvollen Trade mit weitreichenden Chancen.
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Rohöl (CLF7) auf Stundenbasis

Rohöl (CLF7) auf Stundenbasis (Quelle: SaxoTraderGO)

Noch Ende November war das Kursbarometer mit Schwung nach oben geschossen mit einer Verteuerung von über 7 US Dollar in nur wenigen Tagen. Doch diese Woche war für den Ölpreis weder von Anstiegen noch von Dynamiken geprägt, zumindest nicht im Gesamtbild. Der Kurs kam bislang um etwa 3 US Dollar zurück und das auf eine sehr korrektive Art und Weise.

Zwar waren die Bewegungen innerhalb des Rücksetzers durchaus impulsiv, doch zahlreiche Kursüberschneidungen auf dem Weg nach unten sprechen aktuell klar die Sprache eines Gegentrends. Cool, denn Gegentrend heißt ja, dass die eigentliche Richtung eine andere sein sollte…. also anders als abwärts… Ok, verstanden: wenn abwärts eigentlich die Gegenbewegung bedeutet, müsste aufwärts wieder die Trendrichtung sein. Und genau so sieht es aktuell beim Öl aus.

Die einzige – aber durchaus nicht unwichtige – Entscheidung, die nun auf uns Händler zukommt ist, wann ist die Gegenbewegung zu Ende? Dafür gibt es viele Überlegungen: ein Bruch eines Trendkanals beispielsweise, ein bestimmtes Indikatoren-Setup, eine Bestätigung im kleineren Bild. Auch – und das zudem sehr einfach – gilt ein Bruch eines markanten Zwischenhochs, weil dann die markanten Hochs offensichtlich nicht mehr fallend, sondern wieder steigend sind. Auch das zählt nach Chartlehre als Zeichen für einen Trendwechsel.

Eine der auffälligsten Marken in diesem Zusammenhang ist das Zwischenhoch bei 51,20 US Dollar, deren Bruch sich durchaus als eine sinnvolle Bestätigung für den Dreh qualifizieren würde. Zwar gibt es auch aggressivere Möglichkeiten. Wer nicht so lange auf eine Bestätigung warten mag und enger am vermeintlichen Tief einkaufen möchte, kann auch kleinere Ebenen wählen, muss dann allerdings eine Verringerung der Wahrscheinlichkeit mit einkalkulieren.

Für uns sehen unsere konkreten Handelsmarken bei CLF7/OILUSJAN17 so aus (in USD):
ENTRY: buy @51,21 (bis 51,31, solange nicht vorher unter 49,21 oder über 51,80)
STOP: sell stop @50,10
TARGET: ohne (realistische Ziele im Umfeld von 52,90 / 53,90)

Für den Stop gibt es wieder viele sinnvolle Varianten, darunter das Nachziehen auf relevante Zwischentiefs, sobald der Kurs auf dem Weg nach oben neue Zwischenhochs zeigt. Da „relevante Zwischentiefs“ gerade für ungeübte Marktakteure nicht ganz einfach zu erkennen sind, werden wir an dieser Stelle auf eine andere Methode zurückgreifen, die insbesondere bei deutlichen Bewegungen eine einfache und effektive Stop-Politik ermöglicht: dem Parabolic SAR. Dieser Trendfolger eignet sich zwar gar nicht für eine Seitwärtsbewegung, doch für die von uns angedachte Long-Dynamik passt das wunderbar. Wir verwenden den Indikator an dieser Stelle auf Basis des Stundencharts in den Einstellungen 0,03 / 0,04 / 0,1.

Bei dieser Stop-Methode wollen und können wir auf ein Gewinnziel verzichten. Allerdings kann man an den genannten Marken über Teilgewinnmitnahmen nachdenken. Wir belassen es aber bei der hier vorgestellten Stop-Variante und ziehen einfach nach.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichtungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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