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TdT: Rohöl (WTI), deutliches Bild mit weitreichenden Chancen

Der Preis für das Rohöl (WTI) ist immer einen Blick wert, denn die Bewegungen hier sind umfangreich und mitunter klar strukturiert. So auch aktuell mit Blick auf den intraday Chart. Hier sehen wir im Verlauf eine gute Chance für einen sinnvollen Trade mit weitreichenden Chancen.

Der Preis für das Rohöl (WTI) ist immer einen Blick wert, denn die Bewegungen hier sind umfangreich und mitunter klar strukturiert. So auch aktuell mit Blick auf den intraday Chart. Hier sehen wir im Verlauf eine gute Chance für einen sinnvollen Trade mit weitreichenden Chancen.
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Rohöl (CLF7) auf Stundenbasis
Rohöl (CLF7) auf Stundenbasis (Quelle: SaxoTraderGO)

Noch Ende November war das Kursbarometer mit Schwung nach oben geschossen mit einer Verteuerung von über 7 US Dollar in nur wenigen Tagen. Doch diese Woche war für den Ölpreis weder von Anstiegen noch von Dynamiken geprägt, zumindest nicht im Gesamtbild. Der Kurs kam bislang um etwa 3 US Dollar zurück und das auf eine sehr korrektive Art und Weise.

Zwar waren die Bewegungen innerhalb des Rücksetzers durchaus impulsiv, doch zahlreiche Kursüberschneidungen auf dem Weg nach unten sprechen aktuell klar die Sprache eines Gegentrends. Cool, denn Gegentrend heißt ja, dass die eigentliche Richtung eine andere sein sollte…. also anders als abwärts… Ok, verstanden: wenn abwärts eigentlich die Gegenbewegung bedeutet, müsste aufwärts wieder die Trendrichtung sein. Und genau so sieht es aktuell beim Öl aus.

Die einzige – aber durchaus nicht unwichtige – Entscheidung, die nun auf uns Händler zukommt ist, wann ist die Gegenbewegung zu Ende? Dafür gibt es viele Überlegungen: ein Bruch eines Trendkanals beispielsweise, ein bestimmtes Indikatoren-Setup, eine Bestätigung im kleineren Bild. Auch – und das zudem sehr einfach – gilt ein Bruch eines markanten Zwischenhochs, weil dann die markanten Hochs offensichtlich nicht mehr fallend, sondern wieder steigend sind. Auch das zählt nach Chartlehre als Zeichen für einen Trendwechsel.

Eine der auffälligsten Marken in diesem Zusammenhang ist das Zwischenhoch bei 51,20 US Dollar, deren Bruch sich durchaus als eine sinnvolle Bestätigung für den Dreh qualifizieren würde. Zwar gibt es auch aggressivere Möglichkeiten. Wer nicht so lange auf eine Bestätigung warten mag und enger am vermeintlichen Tief einkaufen möchte, kann auch kleinere Ebenen wählen, muss dann allerdings eine Verringerung der Wahrscheinlichkeit mit einkalkulieren.

Für uns sehen unsere konkreten Handelsmarken bei CLF7/OILUSJAN17 so aus (in USD):
ENTRY: buy @51,21 (bis 51,31, solange nicht vorher unter 49,21 oder über 51,80)
STOP: sell stop @50,10
TARGET: ohne (realistische Ziele im Umfeld von 52,90 / 53,90)

Für den Stop gibt es wieder viele sinnvolle Varianten, darunter das Nachziehen auf relevante Zwischentiefs, sobald der Kurs auf dem Weg nach oben neue Zwischenhochs zeigt. Da „relevante Zwischentiefs“ gerade für ungeübte Marktakteure nicht ganz einfach zu erkennen sind, werden wir an dieser Stelle auf eine andere Methode zurückgreifen, die insbesondere bei deutlichen Bewegungen eine einfache und effektive Stop-Politik ermöglicht: dem Parabolic SAR. Dieser Trendfolger eignet sich zwar gar nicht für eine Seitwärtsbewegung, doch für die von uns angedachte Long-Dynamik passt das wunderbar. Wir verwenden den Indikator an dieser Stelle auf Basis des Stundencharts in den Einstellungen 0,03 / 0,04 / 0,1.

Bei dieser Stop-Methode wollen und können wir auf ein Gewinnziel verzichten. Allerdings kann man an den genannten Marken über Teilgewinnmitnahmen nachdenken. Wir belassen es aber bei der hier vorgestellten Stop-Variante und ziehen einfach nach.

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