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TdT: SAP, Musterknabe mit guten Chancen

Bei SAP (SAP) hat sich in letzter Zeit viel getan, eine faule Aktie sind anders aus. Doch auch nach der deutlichen Bewegung ist noch Musik drin. Grund genug für uns also, hier eine konkrete Einstiegsmöglichkeit zu suchen.

Rüdiger Born

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Bei SAP (SAP) hat sich in letzter Zeit viel getan, eine faule Aktie sind anders aus. Doch auch nach der deutlichen Bewegung ist noch Musik drin. Grund genug für uns also, hier eine konkrete Einstiegsmöglichkeit zu suchen.

Möchte man jemanden Dynamik im Kursverlauf erklären, dann kann man getrost auf das Chartbild der Aktie von SAP zurückgreifen, denn die letzten Wochen zauberte der Kurs den Käufern ein Lächeln ins Gesicht mit mal eben 20 % Plus in nur wenig mehr als einem Monat. Doch auch im Stundenchart mit Blick auf den Verlauf nach dem Hoch zeigte der Kurs eine klare Linie wie aus einem Guss, nur halt kleiner, nur halt für die Shorts. Ein Musterknabe also.

SAP, Tagesbasis

SAP (SAP) auf Tagesbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Inzwischen hat der Kurs nicht nur mit dem Verlauf eine interessante Situation heraufbeschworen, sondern auch mit den jüngsten Dojis, einer Kerzenformation, die für eine Pattsituation am Markt steht, für Aufmerksamkeit gesorgt. Gut „Patt“ ist nicht ganz richtig, denn „nichts geht mehr“ ist eigentlich falsch, doch die Bullen und die Bären stehen sich nun scheinbar mit Messern zwischen den Zähnen gegenüber und ringen um eine Entscheidung. Für uns ist das zudem ein BORN bar, der diese Überlegung zusätzlich unterstützt und einen Trade für uns besonders schmackhaft macht. Bricht nun der Kurs aus dem Handelsbereich des gestrigen Handelstages aus, wollen wir eine Position eröffnen, die dann typischerweise in eine schnelle Bewegung mündet.

Platz hätte der Kurs eigentlich nach unten km weit, locker bis 73 zumindest, denn dort fangen die ersten festeren Unterstützungen an. Nach oben sind die ersten Ziele deutlich enger, auch wenn ein nochmaliges Überschießen über das letzte Hoch ja immerhin denkbar wäre. Dennoch wollen wir uns an unsere Methodik für diesen Handelsansatz halten.

Konkret sehen unsere Marken bei SAP so aus:
ENTRY: buy stop @77,461
STOP: sell stop @77,09
TARGET: sell limit @78,40 (Mindestziel)

ENTRY: sell stop @76,479
STOP: sell stop @76,85
TARGET: sell limit @75,55 (Mindestziel)

Sollte der Markt mit einem Gap eröffnen, wollen wir die Position trotzdem nahe dem genannten Einstiegspreis eröffnen, was ja eigentlich auch klar sein sollte. Es macht ja keinen Sinn, die Position nahezu am Zielpreis zu eröffnen. Wenn der Kurs vor der Eröffnung wegen eines Gaps bereits die Hälfte der Zielweite gesehen haben, werden wir den Einstieg ebenfalls fruchtlos streichen. Klingt alles wahnsinnig kompliziert, ist aber eigentlich logisch. Wer will schon überteuert in den Markt. Das ist im Supermarkt oder Autokauf ja nicht anders.

Den Stop ziehen wir auf Tagesbasis nach. Entweder er rennt oder er fliegt. Sind zwei Drittel der Zielweite erreicht, streichen wir den Trade der Gegenseite. Konkret wäre das bei 78,10 bzw. 75,80. Zielseitig kann man noch spielen, seien es Teilgewinnmitnahmen oder Trailing-Stops. Für uns allerdings gelten einfach die genannten Marken.

 

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichtungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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