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TdT: SGD/JPY, Fernostduell mit Potenzial

Der Singapur Dollar gegen den Japanischen Yen (SGD/JPY), das Fernostderby mit guten Chancen auf einen schnellen Ausgang. Charttechnisch jedenfalls zeigt dieses Währungspaar eine mustergültige Situation für einen schnellen Trade. Wir haben uns hier die entsprechenden Handelsmarken ausgesucht.

Rüdiger Born

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Der Singapur Dollar gegen den Japanischen Yen (SGD/JPY), das Fernostderby mit guten Chancen auf einen schnellen Ausgang. Charttechnisch jedenfalls zeigt dieses Währungspaar eine mustergültige Situation für einen schnellen Trade. Wir haben uns hier die entsprechenden Handelsmarken ausgesucht.
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SGD/JPY auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

SGD/JPY auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

Das übergeordnete Bild, sagen wir im Tageschart, hatte einen Klassiker präsentiert, nämlich einen ersten Ausbruch – in diesem Fall über das Mai-Hoch – mit anschließenden Ermüdungserscheinungen. Das mögen Kurse rund um den Globus nur zu gerne. Ok, vermutlich liegt es einfach an den institutionellen Marktteilnehmern, die einen solchen Ausbruch gerne zunächst ansteuern, um anschließend mit Liebes- und Volumenentzug den Kurs zur Umkehr zu bewegen.

Damit werden dann erste Stops aus dem Markt geholt. Einerseits diejenigen Stops, die zur Verlustbegrenzung in den Markt gesetzt wurden, wenn auch – wie wir finden – nicht an der richtigen Stelle. Aber auch diejenigen, die sich nach dem Ausbruch in den Markt stoppen lassen wollen. Die Überlegungen dazu sind gleichermaßen nachvollziehbar wie durchsichtig, weshalb diese Levels immer wieder so gerne angesteuert werden.

SGD/JPY auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

SGD/JPY auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Folgerichtig war der erste Eindruck nach dem Überschießen ein Impuls nach unten, wie der Stundenchart sehr deutlich sichtbar macht. Dem schloss sich nun eine wackelige, wenig beeindruckende Aufwärtsbewegung an, die wir für einen rein korrektiven Arm halten und damit als Gegentrend identifizieren.

Damit haben wir uns richtungsseitig festgelegt, denn wenn das Aufwärtsgewackel der Gegentrend ist, dann wäre abwärts der Trend und für uns die Handelsrichtung. Manch einer mag auch eine Bärenflagge in dem gezeigten Chart erkennen und hat vermutlich damit recht. Die grundsätzliche Idee lässt sich natürlich mit vielen Namen betiteln, die Quintessenz ist natürlich die gleiche.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim SGD/JPY so aus:
ENTRY: sell short @81,19 (bis 81,17, solange nicht vorher über 81,58 oder unter 81,10)
STOP: buy stop @81,44
TARGET: buy limit @80,60

Die Idee ist also top, doch wollen wir auch den Trigger sehen, also nicht gleich sofort in den Markt, sondern erst, wenn die anderen Marktteilnehmer beweisen, dass sie es ähnlich sehen. Daher das Abwarten mit Hilfe des sell short Stops.

Zielseitig kann man mehrere Überlegungen anstellen, typisches Mindestziel wäre sicher die 1:1 Projektion bei rund 80,75, doch ist das Potenzial noch größer, nämlich auch bis zum Zwischenhoch Tagesbasis bei rund 80,50. Wir setzen unser Target ein wenig darüber und ziehen zudem den Stop gemäß dem ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung auf Stundenbasis nach.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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