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TdT: Tesla (TSLA), Aktie unter Strom

Die Aktien von Tesla (TSLA) laufen und laufen und laufen wie man dies eigentlich aus einer alten Käfer-Werbung her kennt. Doch gibt es wirklich nur eine Richtung? Das schöne ist, auch Tesla kann mal eine Kurve fahren. Wir haben den Chart von Tesla mal genauer angeschaut und sehen hier eine gute Chance auf einen schnellen Trade.

Rüdiger Born

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Die Aktien von Tesla (TSLA) laufen und laufen und laufen wie man dies eigentlich aus einer alten Käfer-Werbung her kennt. Doch gibt es wirklich nur eine Richtung? Das schöne ist, auch Tesla kann mal eine Kurve fahren. Wir haben den Chart von Tesla mal genauer angeschaut und sehen hier eine gute Chance auf einen schnellen Trade.
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Tesla (TSLA) auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Tesla (TSLA) auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Ja, die Aktien von Tesla sind schon ein gutes Stück gelaufen, allein in diesem Jahr um etwa 130 US Dollar, also rund 60 %. Gemessen am November-Tief des letzten Jahres hatte sich der Wert sogar nahezu verdoppelt. Ein Durchstarter also, aber kann es ewig so weitergehen? Viele Akteure werden sich das sicher wünschen und so gibt es auch immer noch neue Einsteiger. Immerhin scheint die Zukunft den Elektroautos zu gehören und das Thema Selbstfahrer ist trotz gelegentlicher Rückschläge sicher auch eine spannender Pluspunkt.

Doch kein Anstieg läuft ohne Pause, so müssen sich auch die Käufer der Aktie immer wieder ein kleines Päuschen einhalten, um mit neuem Schwung dann wieder auf die Piste zu kommen. Die letzten Tage waren vielleicht ein solches Päuschen, denn der Kurs ging zumindest mal für einige Handelsstunden eher seitwärts als nach oben. Aber spätestens mit den neuen Hoch der gestrigen Tageskerze dürften einige Marktteilnehmer auf ein Quick-Charge schließen, ein schnelles Aufladen also vor der Weiterfahrt.

Tesla (TSLA) auf Tagesbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

Tesla (TSLA) auf Tagesbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

Für uns hat sich aus dem Verlauf eine spannende Situation ergeben, nämlich mit Chancen auf eine schnelle Fortsetzung, oder aber einer Wende. Beides geht, beides sollte aber mit einer sportlichen Geschwindigkeit abgehen, was diese „entweder-oder-Frage“ für uns auch für den Handel spannend macht.

Wir bereiten uns also auf beide Seiten vor und wollen hier Spaß mit Vollgas, sobald der Kurs die Handelsspanne des Vortages verlassen hat. Dann haben sich die Marktteilnehmer unserer Erwartung nach zumindest für eine kleine Weile festgelegt und dürften den Kurs dann ein bisschen treiben.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee bei TSLA so aus (in USD):
ENTRY: buy @348,45 (bis 349,00, solange nicht vorher unter 324,96 oder über 353,23)
STOP: sell stop @343,00
TARGET: sell limit @362,42 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @334,20 (bis 333,65, solange nicht vorher über 357,66 oder unter 329,56)
STOP: buy stop @339,63
TARGET: buy limit @320,23 (Mindestziel)

Sobald die Position eröffnet ist, wollen wir den Stop auf Basis des Tagescharts nachziehen. Dazu werden wir den Stop auf das jeweilige Hoch bzw. Tief des letzten abgeschlossenen Tages nachziehen. In der Vergangenheit hatten sich die Anteilsscheine zwar als echte Läufer gezeigt, da wird der eine oder andere Akku noch neidisch schauen. Wir allerdings wollen nur Kurzstrecke und einen schnellen Gewinn einstreichen, … hoffentlich jedenfalls. Doch die Statistik gibt uns bei Tesla aktuell klar grünes Licht. Wer aber über die Distanz gehen will, kann das angesichts der umfangreichen Bewegungen auch erwägen, sollte dann aber auf einen anderen Stop zurückgreifen, da der Stop auf Tagesbasis nachgezogen vermutlich zu eng sein dürfte.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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