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TdT-Update (aktuell!): DAX mit neuen Chancen

Der DAX hat in den letzten Wochen seit dem Brexit-Referendum einen tollen Verlauf gezeigt und ist dabei um mehr als deutlich gestiegen. Viele Marktteilnehmer suchen noch nach Einstiegsmöglichkeiten, doch machen die noch Sinn? Wir sehen aus charttechnischer Sicht gegenwärtig eine Chance auf einen Einstieg und habe dazu unsere Handelsmarken ausgearbeitet.

Rüdiger Born

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Der DAX hat in den letzten Wochen seit dem Brexit-Referendum einen tollen Verlauf gezeigt und ist dabei um mehr als deutlich gestiegen. Viele Marktteilnehmer suchen noch nach Einstiegsmöglichkeiten, doch machen die noch Sinn? Wir sehen aus charttechnischer Sicht gegenwärtig eine Chance auf einen Einstieg und habe dazu unsere Handelsmarken ausgearbeitet.

DAX auf Tagesbasis

DAX auf Tagesbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Über 15 % ist der deutsche Leitindex schon geklettert, manch einer schaut mit Neid auf den Kurs und wäre gerne mit dabei gewesen. Doch der Zug scheint gründlich abgefahren. Umso größer der Drang, nun doch noch mit aufzuspringen, in der Hoffnung, da geht noch was. Doch ist das wirklich realistisch? Immerhin sieht der Kursverlauf auf Tagesbasis fünfwellig aus. Doof nur, dass selbst die fünfte Welle schon ein gutes Stück gelaufen ist. Kann man da wirklich noch guten Gewissens mit aufspringen?

Wir denken schon, dass es hier noch eine realistische Chance gibt, zumal der Markt sogar aktuell auf kleineren Zeitebenen einen schönen Verlauf zeigt.

Dabei springt der krasse Gegensatz der beiden Bewegungsrichtung deutlich ins Auge: die bullische Seite nach oben mit deutlicher Dynamik, zügig, ohne Zaudern und Zögern. Die aktuelle Erholung dagegen viel flacher, mit Kursüberschneidungen und damit mehr als verdächtig. Die Bären aggieren hier scheinbar nicht aus Überzeugung, sondern eher aus Mitleid für die Bullen, die ja irgendwann auch mal Luft holen müssen.

Wir wollen also einkaufen gehen, doch stehen die Marken hier für uns aktuell noch nicht fest. Die sehen wir frühestens nach der frühen Eröffnung um 8 Uhr, vielleicht aber auch erst kurz nach 9 Uhr. Dann wollen wir in einem Update unsere ganz konkreten Marken vorschlagen. Vorher ergibt das einfach keinen Sinn.

+++Update um 09:40 Uhr+++

DAX, 15 Minutenbasis

DAX auf 15 Minutenbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Eigentlich wollten wir eine etwas ausgeprägtere Struktur in der Korrektur, doch die wollte der DAX uns zumindest nach 8 Uhr nicht geben.  Chique wäre gewesen, wenn er nochmals die Unterseite des Trendkanals erreicht hätte, dann wäre ein Anstieg über das Zwischenhoch ein perfekter Einstieg. Doch der Index schoss schon gleich nach oben und war damit alles andere als zögerlich. Das bestätigt das bullische Bild durchaus. Doch mit der Eröffnung der Kasse um 9 Uhr kamen die Notierungen wieder runter, was durchaus typisch ist, schließlich wollen auch diese Marktteilnehmer noch mit abgeholt werden. Immerhin zeigte der intraday Chart den ach so typischen „False Breakout“, den falschen Ausbruch, den viele Marktteilnehmer heute Morgen für den schnellen Einstieg genutzt haben dürften, allerdings nur, um damit gleich auf dem falschen Fuße erwischt worden zu sein.

Aktuell ist das damit genau nicht das, was wir haben wollen: zwar war der Kurs toll gestiegen, doch die letzten Kerzen im 15 Minutenchart zeigen sich viel zu impulsiv nach unten. Wer kurzfristig handeln kann, könnte hier sogar nach einer kleinen wackeligen Zwischen-Rally nochmals auf die Short-Seite gehen. Stichwort: Impuls – Korrektur – Impuls. Doch das können wir an dieser Stelle nicht sinnvoll abbilden und ist daher Hausaufgabe für die flinken Trader.

Noch haben wir für unsere Long-Idee, die ja immer noch gilt, keine konkreten Marken. Für die nächsten ein oder zwei Stunden scheint die Idee jedenfalls mal vom Tisch…. zumindest nach unseren Handelsansätzen.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichtungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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