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TdT: USD/CAD, nach dem Drop wieder top

Das Währungspaar US Dollar gegen Kanadische Dollar (USD/CAD) gehört zu den sogenannten Majors und damit zu den wichtigsten weltweit. Zwar ist die kanadische Wirtschaft nicht gar so groß, doch der hohe Rohstoffanteil des Wirtschaftsraums lässt auch die Wichtigkeit des Loonies steigen. Zuletzt hatte es hier eine durchaus heftige Bewegung gegeben, die uns allerdings wieder für einen Trade auf den Plan ruft.

Rüdiger Born

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Das Währungspaar US Dollar gegen Kanadische Dollar (USD/CAD) gehört zu den sogenannten Majors und damit zu den wichtigsten weltweit. Zwar ist die kanadische Wirtschaft nicht gar so groß, doch der hohe Rohstoffanteil des Wirtschaftsraums lässt auch die Wichtigkeit des Loonies steigen. Zuletzt hatte es hier eine durchaus heftige Bewegung gegeben, die uns allerdings wieder für einen Trade auf den Plan ruft.
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USD/CAD auf 4 Stundenbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

USD/CAD auf 4 Stundenbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Toll, „runter“ geht, das hat der Zeitraum seit Anfang Mai deutlich gezeigt, denn vom Bereich 1,3800 hatte sich das Währungspaar aus Nordamerika dann doch recht zügig nach unten hin verabschiedet. Aktuell liegen die Notierungen schon wieder auf Jahresanfangsniveau, also im Umfeld der 1,3000er Marke, wenn auch noch leicht darüber.

Dabei war die Abwärtsrichtung durchaus spannend mit auffälligen Dynamiken, diese mit korrektiven Gegenbewegungen durchsetzt. Wunderbar handelbar so ein Markt, das hatten wir ja schon vielfach als möglichen Handelsansatz vorgeschlagen. Doch alles Geschichte. Hochstens noch was für das Augen-Training.

USD/CAD auf 4 Stundenbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

USD/CAD auf 4 Stundenbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

Doch nun, mit Blick auf das Ende des 4 Stundencharts, hat der Kurs mit den letzten Kerzen, respektive Balken, im Chart gezeigt, dass der Schwung nun erstmal raus ist. Luftholen also? Geht es nun endlich mal wieder nach oben? Verdient hätte es der USD/CAD und damit beziehen wir uns nicht auf volkswirtschaftliche Zahlen, sondern ausschließlich auf den letzten unkorrigierten Bewegungsarm. Denn Korrekturen mögen Kurse gerne mal, insbesondere, wenn sie schon lange gelaufen sind.

Doch solche Pseudo-Bauernregeln für Trader lassen sich auch ganz schnell aushebeln, denn eine andere Daumenregel konzentriert sich auf Kursausbrüche, in diesem Fall konkret unter die Tiefmarke zum Jahreswechsel. Entsprechend wäre ein Unterschießen mehr als nur eine fixe Idee. Viele Marktteilnehmer, vermutlich besonders die institutionellen schielen genau auf solche Ereignisse.

Was wird es also? Spannend, soviel kann man sagen. Naja, Spaß bei Seite. Der Kurs hat jedenfalls beide Optionen offen und wird sich natürlich irgendwann auf eine Festlegen. Unser Ansatz an dieser Stelle sagt lediglich, dass die nun bevorstehende Bewegung heftig sein dürfte. Zumindest in einem nahen Ausmaß ziemlich zügig. Eigentlich schon so wie gestern beim AUD/JPY, auch wenn wir dort um Haaresbreite ausgestoppt wurden… Nunja, Pech bei der Frisur kommt vor.

Statistisch jedoch ist auch die heutige Idee gut abgesichert, denn die letzten Signale im 4 Stundenchart sind schon deutlich auffällig gut gelaufen.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim USD/CAD so aus:
ENTRY: buy @1,3044 (bis 1,30455, solange nicht vorher unter 1,2981 oder über 1,30555)
STOP: sell stop @1,3029
TARGET: sell limit @1,3080 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @1,30055 (bis 1,3004, solange nicht vorher über 1,3068 oder unter 1,29945)
STOP: buy stop @1,3020
TARGET: buy limit @1,29695 (Mindestziel)

Offensichtlich bereiten wir uns also für beide Seiten vor und würden auch beide Richtungen im Rahmen der von uns genannten Marken handeln. Dabei werden wir neben den gesetzten Marken für Gewinnziel und Stop noch einen Nachzieh-Stop zum Einsatz kommen lassen, den wir auf Basis des 4 Stundencharts immer auf das Hoch bzw. Tief der letzten vollständigen Kerze nachziehen wollen.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen ke1016,51ine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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