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TdT: USD/JPY, der goldene Mittelweg für den nächsten Trade

Zu den weltweit meistbeachteten Währungspaaren gehört mit Sicherheit auch der US Dollar gegenüber dem Japanischen Yen (USD/JPY). Bilderbuch mäßige Kursverläufe machen dieses Währungspaar für so manche Handelsidee attraktiv. Nun sehen wir ganz konkret eine Chance auf einen Trade.

Zu den weltweit meistbeachteten Währungspaaren gehört mit Sicherheit auch der US Dollar gegenüber dem Japanischen Yen (USD/JPY). Bilderbuch mäßige Kursverläufe machen dieses Währungspaar für so manche Handelsidee attraktiv. Nun sehen wir ganz konkret eine Chance auf einen Trade.

Seit Frühsommer letzten Jahres scheint die Richtung vorgegeben, mit „runter“ lag man eigentlich immer ganz gut, zumindest bei längerfristigen Engagements. Doch mit Erreichen der 100 Yen Marke scheinen die Verkäufer den Spaß verloren zu haben… oder den Mut? Jedenfalls war außer gelegentlichen kurzen Ausflügen unter das Niveau eigentlich eine gute Unterstützung auszumachen. Kommt also nun die Wende nach oben? Denkbar wäre es doch mit Blick auf den intraday Chart scheint JETZT noch nicht die richtige Zeit für die Longs gekommen zu sein.

USD/JPY auf 4 Stundenbasis
USD/JPY auf 4 Stundenbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Der 4 Stundenchart zeigt aktuell eine Dynamik nach unten, gefolgt von einem dreiwelligen Zigzag im Trendkanal, was auf eine korrektive Aufwärtsbewegung hindeutet. Ok, mit Schwung nach unten, die wackelige Pause nach oben. Eigentlich müsste sich, sobald die Pause um ist, die schwunghafte Richtung fortsetzen, also nach unten. Prima, damit ist die Richtung schon mal gefunden. Und der Einstieg? Nun, dafür gibt es mehrere Varianten, die alle einen Vorteil und einen Nachteil haben. Es ist wie im Märchen, man muss sich eine aussuchen und dabei immer eine Kröte schlucken. Willkommen in der Börsenwelt!

Doch im Einzelnen: Der Klassiker wäre ein Bruch des Trendkanals (rote Linie) für einen Short-Einstieg oder sogar der Bruch durch das zugehörige letzte Zwischentief. Beides gäbe eine ziemlich gute Bestätigung, dass die Abwärtsseite nun wieder am Drücker ist. Allerdings sind diese Marken weit weg und bringen daher kein so schönes Chance/Risiko-Verhältnis (CRV). Anderes Extrem wäre die Methode „Ach, ich geh jetzt einfach Short!“. Wie wir alle wissen sind Hauruck-Aktionen an der Börse gleichsam beliebt wie teuer, somit vermutlich trotz des tollen CRVs nicht die Wahl der Stunde. Ein Kompromiss wäre hier ein Bruch durch die von uns so genannte „Green-Line“, die steile Trendlinie (grün), die sich aus der Steigung der bisherigen ABC-Formation herleiten lässt. Kompromisse sind zwar immer doof, aber ein hoffentlich goldener Mittelweg… und wenn wir die Idee zu Gold machen könnten, wären wir ja nicht allzu unzufrieden.

Unsere Marken für USD/JPY sehen ganz konkret so aus:
ENTRY: sell short @Bruch der grünen Linie (solange nicht vorher über 103,68)
STOP: sell stop @103,30
TARGET: sell limit @100,13 (Mindestziel)

Wird vor Erreichen unseres Einstiegsniveaus das Level von 103,68 erreicht, werden wir unsere Idee und die Orders streichen. Hat ja nix gekostet und war ein Versuch wert. Falls der Kurs unseren Einstieg triggert, wir also in den Markt kommen, können wir in diesem Fall den Stop allerdings nicht so einfach auf Kerzenbasis nachziehen, zumindest nicht im 4 Stundenchart. Idealerweise bedient man sich dann den Zwischenhochs, die sich in der Folge hoffentlich immer tiefer nach unten ausbauen. Wir werden in unseren Updates darüber berichten.

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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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