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Temporäre Schwäche nutzen? Dow Jones und EUR/USD im Sonderangebot

Temporäre Schwäche nutzen, um in einem eigentlich starken Markt günstig einzusteigen?

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am

Eine Analyse von Peter Seidel, tradersmind.de

 

Temporäre Schwäche nutzen, um in einem eigentlich starken Markt günstig einzusteigen? Generell eine gute Idee, doch wir dürfen nicht vergessen, dass der morgige Close der US Märkte und die ADP sowie NFP Zahlen für etwas Wirbel sorgen könnten. Um nicht aufgerieben zu werden, konzentriere ich mich strick auf die charttechnischen Kursmarken.

Dow Jones aktuell mit erneuter Divergenz

Wir sehen schon wieder einen starken Dow Jones und trotzdem ein negatives Money Flow. Prompt folgten nach dem holprigen Wochenstart weitere Kursverluste, die mit Beginn der heutigen US Session noch nicht für beendet erklärt wurden.

Temporäre Schwäche nutzen 20181204

Kursverluste hin oder her: Es muss festgehalten werden, dass sich der Kurs allem Anschein nach in einer ca. 260 Punkte umfassenden Range befindet. Diese lässt sehr viel Spielraum in Richtung Süden, falls es zu einem bearishen Ausbruch kommt. Auch die innerhalb der jüngsten Einschätzung benannte Trendlinie würde dadurch in Gefahr geraten. Weitere Details zur aktuellen und generellen Situation finden sich im Video. Direkt im Chart kann man das sicherlich besser darstellen.

Temporäre Schwäche nutzen?

Die EUR USD Prognose könnte deutlich schlechter aussehen: Im Wochenchart erfolgte die erwünschte Stabilisierung am 55er Fibonacci Retracement, was, sollte die Ausgangslage so bleiben, zu deutlichen Kurssteigerungen in Richtung 1.22000 führen könnte.

Damit würde der naturgemäßen Aufarbeitung der Kursverluste seit Mitte April Genüge getan.

EUR USD Prognose Stabilisierung und Rally 20181204

EUR USD Prognose Stabilisierung und Rally

Zunächst einmal sollte der Kurs jedoch über die Marke von 1.14600 ansteigen und auch per Wochenkerze bullish schließen können. Im Video gehe ich näher auf die aktuell, für mich interessanten Retest Bereiche ein, die durchaus einen möglichst tiefen Einstieg am Beginn einer vermeintlichen Rallye darstellen könnten. Wie üblich muss die Bekanntgabe der ADP und NFP (Nonfarm Payrolls) Zahlen im Hinterkopf behalten werden, um sich nicht durch etwaige Slippage den optimalen Einstieg verderben zu lassen. Alle weiteren Details finden sich in der umfangreichen Einschätzung im Video:

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DAX Analyse: Im Korrekturmodus

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am

Der Dax hat zu Beginn dieser Woche an seine Verluste aus der Vorwoche angeknüpft, jedoch hat die Abwärtsdynamik für den Augenblick etwas abgenommen. Der Bruch des 50-Tage-Durchschnitts mahnt aber zur erhöhter Vorsicht! Insgesamt wurde nämlich der seit Ende Dezember bestehende Aufwärtstrend vergangene Handelswoche nach einem kurzzeitigen Machtkampf zwischen Bullen und Bären mit einem klaren Kursabschlag gebrochen und führte das deutsche Aktienbarometer in den Bereich des 200-Wochen-Durchschnitts um 11.358 Punkten abwärts. Diese Ausgangslage ist kurzfristig als bärisch zu interpretieren, auch wurde der 50-Tage-Durchschnitt im gestrigen Handel unterschritten. Diese Umstände könnten Verkäufer in den nächsten Tagen erneut mobilisieren den DAX weiter abzuverkaufen.

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Auch wenn sich Dienstagfrüh eine leichte Aufhellung des Chartbildes andeutet, ist der Trendbruch fakt und sollte für weitere Abgabebereitschaft sorgen. Für diesen Tag könnte das Barometer kurzzeitig zulegen, wie es die vorbörsliche Indikation aufzeigt. Übergeordnet sollte seitens der Marktteilnehmer aber eine zwischengeschaltete Korrektur eingeplant werden, nachdem der Dax-Index seine Zielzone bei 11.820 Punkten sehr präzise abgearbeitet hatte.

Short-Chance beim Dax

Nach einem kurzzeitigen Rebound zurück in den Bereich von 11.467 Punkten könnte sich ab der zweiten Wochenhälfte wieder Abgabebereitschaft einstellen und den Index zurück in den Bereich von zunächst 11.150 Zählern abwärts drücken. Spätestens an der größeren Unterstützung von 11.000 Punkten sollten sich wieder vermehrt Käufer einfinden und für eine Stabilisierung sorgen. Für die nächsten Wochen müssen jedoch weiter rückläufige Notierungen zwingend einkalkuliert werden, bis sich der heimische Index an seinen großen Unterstützungsniveaus wieder eingependelt hat. Unterhalb des EMA 200 auf Tagesbasis bleibt das kurzfristige Chartbild übergeordnet aber bärisch einzustufen.
Widerstände: 11.383 / 11.400 / 11.467 11.500 / 11.578 / 11.623

Unterstützungen: 11.300 / 11.244 / 11.150 / 11.100 / 11.050 / 11.000

Dax




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Der Brexit mit neuen Turbulenzen! Videoausblick

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Kaum zu glauben: wenige Tage vor dem (inzwischen verschobenen) Austrittsdatum aus der EU entwickeln die Briten erste Ideen, wie man aus der EU ausscheiden könnte – oder doch nicht. Jedenfalls hat das britische Parlament nun in einer gestrigen Abstimmung beschlossen, selbst Vorschläge für das weitere Vorgehen machen zu können – die Macht von Theresa May bröckelt damit weiter ab, nun sind wieder alle Optionen denkbar. Heute Nacht der Nikkei stark (daher die US-Futures höher) – und das trotz einer saftigen Gewinnwarnung von Samsung. Unterdessen gehen die extremen Entwicklungen an den Anleihemärkten weiter, die eine Rezession auch in den USA wahrscheinlich erscheinen lassen..

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Über Rezessionen! Marktgeflüster (Video)

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession? Was die Geschichte lehrt..

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Die Invertierung zahlreicher Zinskurven am amerikanischen Anleihemarkt (vor allem der 3-monatigen mit der 10-jährigen US-Anleihe) hat am Freitag die Aktienmärkte stark belastet aus Furcht vor einer anstehenden Rezession. Wann aber kommt es zu einer Rezession? Als Faustregel kann gelten: nicht jede Invertierung der relevanten Zinskurven (3Monate-10-Jahre bzw. 2Jahre-10-Jahre) führ zu einer Rezession, aber vor jeder Rezession gab es eine Invertierung der Zinskurve (dazu mehr im Video). Heute sorgte die besser als befürchtete Headline-Zahl des ifo Index zunächst für Erleichterung, aber die deutsche Industrie sackt weiter ab, nur der (als nachrangiger Indikator fungierende) Dienstleistungssektor kaschierte die anhaltende Schwäche der für Deutschland ökonomisch entscheidenden Industrie..

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