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Aktien

Tesla-Aktie hält sich über Niveau von gestern Nacht, jetzt 227 Dollar

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wir berichteten gestern Abend nach Börsenschluss über die Tesla-Zahlen, die alles in allem so schlecht wie erwartet waren. Man senkte sogar noch seinen Ausblick für den Gesamtabsatz 2015, aber Tesla-Chef Elon Musk gab den Analysten ein paar warme Worte mit auf den Weg, was ausreichte um gestern ab 22 Uhr MEZ die Tesla-Aktie 7% steigen zu lassen. Irrational würde man sagen, aber komischerweise ist es bei Tesla so: Wenn die Zahlen nicht so eintreffen, wie man sie sich erhofft hatte (also fast jedes Quartal), wird die große Euphorie sofort wieder ein Quartal in die Zukunft verlagert. So auch gestern – Elon Musk sagte u.a. Zitat:

„In China, our newest major market, Q3 Model S orders increased substantially from Q2, due in part to the opening of two new retail locations. We expect order growth in China to remain strong with more store openings and the recent policy changes in Beijing and other major cities that allow buyers of Tesla vehicles to bypass license plate restrictions.“

Also, so soll man daraus lesen, sind jetzt gerade die Autoverkäufe in China dabei zu explodieren. Der Grund für den Übernacht-Anstieg lag wohl darin, dass der China-Absatz im Q3 nicht grundsätzlich enttäuschte und jetzt dieser nette Ausblick nachgeschoben wurde. Aber dass man im Q3 wie auch in den beiden Quartalen davor jeweils mehr als 500 Millionen Dollar Cash verbrannte bei den geringen Absatzzahlen, interessiert niemanden. Die Euphorie steht über allem, wenn man sich die Berichterstattung in den US-Medien heute ansieht. Die Tesla-Aktie jedenfalls schafft es auch heute vorbörslich das Niveau von heute Nacht über der 220 Dollar-Marke zu halten – unglaublich aber wahr. Im Augenblick wird die Aktie vorbörslich sogar über 227 Dollar gehandelt. „In Elon we trust“!

Tesla-Aktie 4

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Dieter M.

    4. November 2015 16:10 at 16:10

    Mich nervt seit 4 Tagen ein Broker der mir unbedingt mit einem Rabatt von 10% Tesla Aktien verkaufen will. Der Broker arbeitet für Matsuda Global in Japan und meint dass Tesla ein JV mit SAIC = Shanghai Automobile Industry Corporation vereinbart hat dies aber erst in 2 Monaten veröffentlichen wird. Dann wird der Kurs explodieren und jetzt decken sich halt die Fonds ein. Ein todsicheres Geschäft meint der.

    • Avatar

      Bernd M.

      24. März 2016 18:29 at 18:29

      Und ist die Vorhersage eingetroffen? Mich haben sie diese Woche telefonisch genervt und zig Mal angerufen.

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        Ex-Banker

        29. April 2016 15:29 at 15:29

        ACHTUNG: Ich habe den Eindruck, daß das Betrüger sind.
        Aktuell geht es um GE-Aktien mit 10% Rabatt. Sie rufen zig-Mal an, können einem aber nicht sagen, woher Sie die Kontaktdaten haben und wissen nichts spezifisches. Irgendwann war ich neugerig und habe mal zugehört und mir erläutern lassen, was er genau will und wie das funktiionieren soll. Er schickte dann eine Order, die bestätigen sollte. Alle E-Mails kommen nur von „info@…“. Verschiedene Anrufer riefen von der selben Nummer, meist aber mit Rufnummernunterdrückung an.
        Das Geld sollte an ein Konto in Hong Kong überwiesen werden, das auf einen anderen Namen lautete. Der Betreff sollte nur eine Nummer sein und es sei ganz wichtig, daß auf der Übverweisung „LIMITED“ ausschreiben ist und nicht mit „Ltd.“ abgekürzt.
        Als ich auf dieses dubiose Vorgehen hin nicht mehr reagiert habe (eine Nachricht mit Inhalt haben Sie auf der Mailbox aber nicht hinterlassen), haben Sie in meinem Büro angerufen und meinen Kollegen gesagt, ich hätte eine Rechnung nicht bezahlt und man solle mir ausrichten, daß man mir einen Anwalt auf den Hals hetzt, wenn ich die Rechnung nicht innerhalb von wenigen Stunden bezahlen würde.
        Seit einer Mail, in der ich klargestellt habe, daß ich es für einen Betrugsversuch halte, habe ich – wenig überraschend – nichts mehr von denen gehört.

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          antonvd

          31. Mai 2016 13:01 at 13:01

          ich bin auch belaestigt, aber nachher so dumm gewesen zu investieren. dafuer habe ich jetzt anteile in asian grow pacific, auch sehr duester. haben sie noch mehr info fuer mich?

  2. Avatar

    Ex-Banker

    25. Juli 2016 10:05 at 10:05

    @antonvd: Was für Informationen hätten sie denn gerne? Sind Sie sicher, das Sie Anteile haben? Wenden Sie sich doch mal an die das Geld empfangende Bank, zu wem das Konto gehört (bei mir war es HSBC sein)

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Netflix und Tesla bringen gute Laune

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Netflix hat gestern Abend tolle Zahlen geliefert, und bei Tesla gibt es ein neues hohes Kursziel.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Börse: Die Stimulus-Schecks und der große Börsen-Hype

Wiederholt sich das Muster an der Börse aus der ersten Corona-Welle? Damals stiegen Kleininvestoren ein, und nun kommen neue Schecks!

Wolfgang Müller

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Was sich im letzten Sommer durch die großzügigen Schecks der US-Regierung zur Unterstützung der Arbeitslosen an der Börse gezeigt hat, wiederholt sich mit den 600 Dollar-Schecks seit Jahresanfang in verschärfter Form. Man zockt mit dem staatlichen Geld immer zügelloser, in Pennystocks und in Optionen. Jetzt kommt bald die Aufstockung auf 2000 Dollar durch die Biden-Regierung – wird dies der Höhepunkt der Manie der Börse?

Börse: Corona und die Generation RobinHood

Es war ein großes Thema im Coronajahr 2020, die allein schon beim Neobroker RobinHood auf 13 Millionen, vorwiegend junger Anleger angewachsene Schar neuer und junger Investoren, die ihre Freizeit genutzt haben, um nahezu gebührenfrei an der Börse zu zocken. Zunächst mit den großen Aktien aus dem „Stay-at-Home-Umfeld“, Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Nvidia, oder Zoom und natürlich Tesla. Aber da dies so gut geklappt hatte, dann auch mit Hebelprodukten aus dem Optionsbereich. Was die Stillhalter dazu genötigt hatte, teure Aktien zur Absicherung auch noch nachzukaufen, Stichwort Gamma-Absicherung. Die Hausse nährte ständig die Hausse. Dies ist natürlich den großen Häusern in den USA nicht verborgen geblieben. Goldman Sachs holte sich die Liste der meist nachgefragten Aktien bei den Billigbrokern und bei den Favoriten der Hedgefonds – und siehe da, die Lieblinge der RobinHoodies schlugen die Benchmark und die Profis um Längen.

2020: S&P 500, plus 16 Prozent – Hedgefonds plus 40 Prozent – und die RobinHooder plus 80 Prozent. Dies ist natürlich nicht die Performance der Depots, sondern die Berechnung der Performance der Favoriten.

Das neue Thema Pennystocks

Das Jahr 2021 entwickelt sich in Teilbereichen noch extremer als das Jahr 2020. Die jungen Spekulanten hatten bemerkt, dass sich nach den Wahlen im November und der großen Impfstoffstory ein Favoritenwechsel ergeben hat, weg von Big Growth und Value, hin zu kleinen Nebenwerten. Überaus deutlich ersichtlich an der Performance des Russel 2000, der allein von Anfang November bis dato von 1520 auf 2150 Punkte gestiegen ist. Ein Index, wohlgemerkt, in dem sich so viele Titel befinden, die gar keine Gewinne machen, seit Jahren „Zombies“ genannt. Manch erfahrener Börsianer wird sich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, angesichts der Kurssprünge einiger kleiner und eigentlich unbekannter Aktien aus dem Feld der Pennystocks.

Das extremste und am meisten zitierte Beispiel ist eine Firma aus der Medizintechnik, Signal Advance. Infolge einer Verwechslung aufgrund eines Musk-Tweets: „Buy Signal“ hatte sich der Pennystocks schlicht verdreiundzwanzigfacht. Nicht ganz so extrem, aber immerhin auch schon mit 120 Prozent plus, notierte GameStop, eine Firma aus der Videobranche. Ob Energiesektor, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Solar oder sogar Aktien, die sich der Pleite genähert haben, Hauptsache billig, dann wird damit herumgezockt.

Das Volumen der gehandelten Billigaktien hatte bereits im Dezember die Billionengrenze erreicht.

Stimuli, oder die staatliche Quelle für das Zocken

Wie bereits angedeutet, viele Anleger hatten anscheinend nur darauf gewartet, dass der Staat ihnen endlich die lange erwartete Unterstützung mittels der 600 Dollar-Schecks zusandte. Der Beweis für diese Annahme ist der Anstieg des Handelsvolumens bei Pennystocks – Over the counter (OTC), also außerbörslich, der sich nach dem Erhalt der Schecks glatt fast versechfacht hatte.

Was bedeutet dies für die nahe Zukunft? Der neue US-Präsident hat letzte Woche sein 1,9 Billionen Dollar schweres Stimulusprogramm angekündigt, welches noch der Billigung durch den Kongress bedarf.

Eine Aufstockung um 1400 Dollar und es könnten weit über 100 Millionen Amerikaner in den Genuss der staatlichen Stimulus-Schecks geraten.

Wird sich das Verhalten der neuen Generation Anleger ein weiteres Mal wiederholen und das Geld unmittelbar wieder an der Börse landen, bei Werten, von denen unsereins noch gar nichts gehört hat?

Ein nochmaliger kurzfristiger Boom?

Daran sieht man einmal mehr, warum statistische und saisonale Annahmen stets mit Vorsicht zu genießen sind. Jedes Jahr, jeder Zyklus ist anders und bietet ständig Überraschungen. Wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass kleinste Anlegergruppen mit staatlicher Stütze einen Einfluss auf die Kurse an der Börse ausüben können?

Fazit

Wieder ein Zeichen für eine Bubble an der Börse, die aber wie immer erst dann festgestellt wird, wenn sie geplatzt ist? Jede Übertreibung ist anders als die vorherige und die aktuelle Phase ist durch Umstände befördert worden, die es in dieser Kombination auch noch nicht gegeben hat. Die Notenbanken haben durch ihre Marginalisierung des Zinses den Aktienmarkt zu einer dominanten Anlageklasse gemacht, dann haben die neuen Broker die Handelsgebühren abgeschafft und das Handeln mit ganz niedrigen Beträgen möglich gemacht und zuletzt hat Vater Staat auch noch das nötige Spielgeld zur Verfügung gestellt, ungewollt. 2020 war es die Arbeitslosenunterstützung, die in manchen Staaten über 4000 Dollar pro Monat betragen hat, mehr als der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit verdienen konnte. Dann kamen die 600 Dollar-Schecks und jetzt die nochmalige Aufstockung durch die neue US-Regierung.

Was mich wieder einmal in meiner These bestätigt, wann der Rally an der Börse sehr deutlich der Stecker gezogen werden könnte: Wenn die Wirtschaft ohne staatliche (Not-)Versorgung läuft, das Zinsniveau nur ein wenig weiter ansteigt und zusätzlich den jungen Zockern die staatlichen Schecks verwehrt werden.

Der Einfluß der Stimulus-Schecks auf die Börse

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Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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