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Tesla-Aktie mit Luft bis 180 Dollar? Twitter und Facebook schwach, Amazon hält sich noch

Tesla hatte in den letzten 12 Monaten vier Mal die große Unterstützung bei 300 Dollar getestet, zuletzt diese Woche. Am Montag hatten wir darüber noch berichtet, ob die Aktie diesmal erneut diese Marke halten und nach oben abprallen kann. Heute zwei Tage später kann man…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wir hatten es heute früh im Videoausblick schon angesprochen. Die Tech-Aktien kommen derzeit ins Taumeln. Der Markt scheint (ohhh Wunder) zu merken, dass die Bewertungen einiger Aktien nichts mit der Realität zu tun haben. Ganz vorne bei dieser Betrachtung liegt natürlich die Aktie von Tesla. Hier ein Überblick über vier der großen US-Techaktien.

Tesla

Tesla hatte in den letzten 12 Monaten vier Mal die große Unterstützung bei 300 Dollar getestet, zuletzt diese Woche. Am Montag hatten wir darüber noch berichtet, ob die Aktie diesmal erneut diese Marke halten und nach oben abprallen kann. Heute zwei Tage später kann man sagen: Nein, diesmal ist die Tesla-Aktie nach unten durchgebrochen – ein klarer Bruch im Chart. Gestern Abend schloss die Aktie bei 279,18 Dollar, ein Tagesverlust von 8,22% – dazu dann nachbörslich die Abstufung von Tesla-Anleihen durch Moody´s.

Aus charttechnischer Sicht (Chart seit Ende 2013) liegt die Aktie derzeit genau auf dem 280 Dollar-Niveau (obere blaue Linie), wo es in den letzten Jahren drei Hochs gab. Prallt die Aktie hier nicht nach oben ab, ist erstmal Luft bis auf die zweite Linie bei 180 Dollar, ein Tief aus dem Jahr 2016. Das soll nur eine grobe charttechnische Orientierung sein. In der Tesla-Aktie gilt mehr als bei allen anderen Aktien: Alles ist möglich!

Tesla

Twitter

Die Aktie von Twitter hat gestern 12% an Wert verloren. Ein heftiger Absturz. Einerseits sind am Dienstag Befürchtungen geäußert worden, dass neben Facebook auch bei Twitter ein Datenschutz-Skandal anstehen könnte (durch durch den Short-Seller Citron geschürt wurden). Und Twitter hat jüngst neben Google und Facebook auch bestätigt, dass man Krypto-Werbung verbannt. Das wird Werbeumsatz kosten! Die Aktie (Kursverlauf seit dem Börsengang 2013) hat sich völlig anders entwickelt als die großen Tech-Konzerne. Lange Zeit ging es bergab. Aber dank der jüngsten Quartalszahlen, wo es erstmals einen echten Gewinn gab, ging es wieder bergauf. Diese Euphorie könnte aktuell einen Knick bekommen. Den Kursverlauf retten könnte derzeit nur ein gutes Quartalsergebnis bei der nächsten Verkündung (wohl im Mai), und das Ausbleiben eines Datenschutzskandals.

Twitter

Facebook

Die Aktie von Facebook kannte im Chart seit dem Börsengang 2012 nur eine Richtung. Der aktuelle Absturz bricht diesen Aufwärtstrend ganz eindeutig. Hier könnte erstmal etwas mehr Luft nach unten sein. Die nächsten Quartalsergebnisse könnten aber zeigen, dass es nur eine kleine Zahl von Nerds, Politikern und Firmenbossen ist, die sich von Facebook abgewendet haben. Wenn Facebook massenhaft weiter wächst (vor allen in Schwellenländern), könnte man damit die Abwanderungen der Nutzer in entwickelten Ländern kompensieren. Bisher konnte Facebook mit seinen Zahlen immer abliefern. Also, man schreibe die Aktie noch nicht zu früh ab. Shorties, die jetzt auf den völligen Absturz hoffen, könnte nach den nächsten Quartalszahlen ein Debakel erleben!

Facebook

Amazon

Die Amazon-Aktie (im Chart seit 2005) hat einfach eine unglaubliche Entwicklung hingelegt. Im Langfristchart ist der jüngste Absturz immer noch kaum zu erkennen. Die Aktie hat gestern mit -3,78% „noch“ moderat verloren. Seit ihrem Allzeithoch bei 1618 Dollar vor zwei Wochen ist sie bis jetzt auf 1497 Dollar zurückgekommen. Charttechnisch gesehen kann sie sich noch oben halten. Aber von der Fallhöhe und Überbewertung her ist die Amazon-Aktie der heißeste Kandidat für einen überraschenden drastischen Absturz. Das kann passieren, muss aber nicht.

Amazon

Alle vier Aktien haben ihre eigenen Stories. Aber letztlich wären sie bei einem weiteren Marktabsturz auch voll mit im Sog fallender Märkte. Das sollte man nie vergessen, wenn man nur auf die einzelne Aktie guckt!

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Aktien

Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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