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Tesla-Aktie unter wichtiger Marke – Elon Musk darf nur noch mit Anwalt twittern

Claudio Kummerfeld

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am

Am Morgen des 25. April meldeten wir verblüfft Tesla-Aktie gerettet – „Hand auflegen“ mit Elon Musk. Wie so oft in den letzten Jahren hatte Tesla grottige Zahlen gemeldet und die Investoren enttäuscht. Elon Musk redete lieber über die besseren Zeiten, die noch kommen werden. Und so blieb nachbörslich der Absturz in der Tesla-Aktie aus. Auch am 25. April in den ersten Handelsstunden bliebt ein echtes Kursdebakel für die Aktie aus. Sie fiel nur um ein paar Dollar.

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Aber im Verlauf des Donnerstags sowie am Freitag den 26. April ging es dann doch stärker abwärts für Tesla, von 258 Dollar Mittwoch Abend vor den Zahlen bis auf 235 Dollar am Freitag Abend zum Handelsschluss. In der Nachbetrachtung ist vielen Börsianern wohl doch klar geworden, dass die Zahlen gruselig waren, und dass in den nächsten Quartalen kaum Wunder zu erwarten sind – auch wenn Elon Musk das mal wieder suggeriert. Wichtig ist aber, dass die Tesla-Aktie mit diesem aktuellen Absturz unter die extrem wichtige Marke von 250 Dollar gefallen ist.

Der Langfristchart am Ende es Artikels macht es deutlich. Er zeigt den Kursverlauf seit 2015. Seit 2018 konnte die Tesla-Aktie drei Mal auf dem Niveau von 250 Dollar ihren Weg nach unten abbremsen und Kehrt machen. Dadurch entstand eine extrem wichtige charttechnische Unterstützung, die nun mit einem Kurs von 235 Dollar zerstört wurde. Das nächste grobe Ziel liegt für Chartisten bei um die 180 Dollar (Ende 2016). Aber wer weiß, ob die Aktie mal wieder völlig unerwartet zum Höhenflug ansetzt, und die Charttechnik ausblendet?

Elon Musk muss Anwalt fragen, bevor er etwas sagt

Elon Musk hatte bereits im Oktober 2018 eine Vereinbarung mit der US-Börsenaufsicht SEC getroffen, dass er erst über sensible Firmeninterna twittert, wenn er Rücksprache mit einem internen Komitee gehalten hat. Aber Musk hielt sich nicht daran. Ihm war das alles egal. Er schien und scheint nicht zu verstehen, was das Problem ist – nämlich er selbst.

So reichte die SEC Klage ein. Jetzt einige Monate später gibt es eine neue Einigung zwischen Musk und der SEC. Nun muss er jedes Mal einen Anwalt fragen, bevor er sensible Tesla-Infos über Twitter raushaut. Dabei geht es so ziemlich um alle Daten, die Musk über Tesla aussprechen könnte, als da wären Finanzkennzahlen, Produktionszahlen, Schätzungen für zukünftige Produktionszahlen uvm.

Die Rücksprache mit einem Anwalt ist dann zukünftig nicht nur nötig bei Tweets von Elon Musk, sondern auch bei seinen Aussagen über sonstige Kanäle oder den Blog auf der Tesla-Webseite. Frage: Wer glaubt, dass ein Egomane wie Elon Musk sich wirklich an so eine neue Vereinbarung halten wird? Er ist ein impulsiver Mensch, der einige Dinge einfach nicht verstehen will. Das Thema dürfte noch lange nicht erledigt sein.

Tesla-Aktie Langfristchart

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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