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Aktien

Tesla-Aktie +9,5%, Nasdaq aber nur +3% – was ist da los?

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In den letzten beiden Börsentagen ist die Tesla-Aktie um 9,5% gestiegen, von 180 auf 196,59 Dollar. Natürlich sind die großen Aktienindizes gleichzeitig auch gestiegen. Der Nasdaq als Benchmark für die Tesla-Aktie stieg allerdings nur gut 3%.

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Nach dem üblen Kursverfall der letzten sechs Monate

Dieser Gesamtmarkt-Anstieg wird wohl vorgestern der Auslöser für die Trendumkehr in der Tesla-Aktie gewesen sein. Denn aufgrund ständig schlechter Nachrichten fiel die Aktie seit Dezember 2018 von 378 auf 177 Dollar Anfang dieser Woche. Elon Musk hat für sein Baby zwar gerade erst 2 Milliarden Dollar frisches Geld vom Kapitalmarkt geholt. Aber er verwies in einem Memo an die Mitarbeiter auch gleich darauf, dass Tesla höllisch schnell (unsere Formulierung) Geld verbrenne. Die Kosten müssten dramatisch gesenkt werden. Dies ließ die Aktie weiter fallen, bis Anfang dieser Woche.

Man bedenke mal. Von 378 auf 177 Dollar in sechs Monaten, das ist eine verdammt heftige Verluststrecke. Daher war die Aktie, um es mal so einfach zu formulieren, technisch überverkauft. Der Gesamtmarkt-Anstieg bot der Aktie nun eine gute Gelegenheit für eine kräftige Gegenreaktion. Im folgenden Chart sieht man die Tesla-Aktie seit September 2018. Man sieht die lange Verluststrecke und am Ende den aktuellen Anstieg. Im großen Bild ist es immer noch eine relativ kleine Bewegung.

Tesla-Aktie seit September 2018

Die Gründe für den Anstieg der Tesla-Aktie

Also, da wäre einerseits der Gesamtmarkt, der seit zwei Tagen nach oben gedreht ist. Parallel dazu äußerten sich Analysten wie Carter Worth mit dem klaren Hinweis, dass die Aktie einfach überverkauft war. Die Aktie sei um so einen großen Betrag gefallen, dass die Lage so schlecht sei, dass sie schon wieder gut sei (zum Einstieg).

Zur Markttechnik kommt derzeit hinzu, dass laut Schätzungen des Portals „InsideEVs“ Tesla im Mai 13.950 Model 3 in den USA verkauft habe. Dies wäre eine Anstieg gegenüber April von 38,8%. Bei diesem Anstieg sollte man aber berücksichtigen, dass die Vormonate sehr schwach waren. Daher sind starke prozentuale Steigerungen ausgehend von schwachen Niveaus immer leicht möglich. Man bedenke: Von der Spitze bei 25.250 Stück pro Monat sank der Verkauf im Februar auf nur noch 5.750. Laut Elon Musk könnte Tesla im aktuellen Quartal neue Rekord-Verkaufszahlen erreichen. Na, ob man so einer Aussage blind glauben sollte?

Zumal es aktuelle Schätzungen für den chinesischen Markt gibt. Zum Beispiel sagte Gene Munster von Loup Ventures vor einigen Tagen, dass die Auslieferungen von Tesla in China drastisch fallen werden, weil die dortigen Konsumenten die US-Marke boykottieren könnten (Handelskrieg USA-China). Dies sollte man nicht unterschätzen. In China werden solche offiziellen oder inoffiziellen Boykottaufrufe auch in großem Umfang von den Konsumenten beachtet.

Also: Kurzfristig erlebt die Tesla-Aktie einen Schub. Die Markttechnik steht hier wohl im Vordergrund. Aber man sollte man sich nicht zu sehr auf einen nachhaltigen Turnaround verlassen. Die nächste harte Zahl aus dem Hause Tesla erfahren wir Ende Juli/Anfang August. Dann gibt es nämlich die nächsten Quartalszahlen.

Tesla Model 3 - Tesla-Aktie kurzfristig im Aufwind
Das Tesla-Model 3. Foto: Tesla Motors

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Aktien

Deutsche Wohnen: Berlin attackierte, jetzt beschränkt man sich selbst

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Der Immobilien-Riese „Deutsche Wohnen“ ist im Aktienkurs arg angeschlagen. Die Stadt Berlin mit ihrem aktuellen Mietendeckel (am 18. Juni beschlossen) und vorher schon die Massendemonstrationen für die Enteignung von Deutsche Wohnen, Vonovia und Co, sorgten seit Wochen schon für ein mehr als unbehagliches Gefühl für die Aktie. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf der DW-Aktie seit Oktober 2018 (orange) in Relation zum Dax (schwarz). Gut sieht man den Absturz der Aktie, während der Gesamtmarkt gut steigen konnte.

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Deutsche Wohnen Aktie seit Oktober 2018

Von 42,42 Euro am 5. Juni fällt die Aktie bis heute auf 33,43 Euro. Erst ein steiler Absturz, aber auch die letzten Tage ging es weiter bergab (zweiter Chart seit 23. Mai). Hat das Management der Deutsche Wohnen Panik, dass auch andere Kommunen nach Berlin auf die Idee kommen könnten einen Mietendeckel einzuführen, so dass jahrelang keine Mietpreise mehr erhöht werden können? Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass nur knapp eine Woche nach Beschluss des Deckels in Berlin das Unternehmen am Wochenende eine firmeninterne Richtlinie namens Unser Versprechen an unsere Mieter auf der eigenen Webseite veröffentlicht hat. Egal ob normaler Wohnungsbestand oder nach einer Modernisierung. Die maximale Belastung der Mieter solle künftig bei 30% des jährlichen Nettoeinkommens liegen. Zitat Deutsche Wohnen auszugsweise:

Keine Mieterin und kein Mieter der Deutsche Wohnen soll seine Wohnung durch eine odernisierungsmaßnahme
verlieren.

Wir werden Mieterhöhungen nach Modernisierungen (§ 559 BGB) nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresbruttowarmmiete für eine bedarfsgerechte Wohnung mehr als 30 Prozent des jährlichen Nettoeinkommens einer Mieterin oder eines Mieters und der im Haushalt lebenden Personen betragen würde.

Wir werden Mieterhöhungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresnettokaltmiete für eine bedarfsgerechte Wohnfläche mehr als 30 Prozent des jährlichen Haushaltnettoeinkommens betragen würde.

Und was sagt dies dem Börsianer? Bei Deutsche Wohnen sowie anderen Wohnungsaktien könnte erst einmal die Luft raus sein.

Deutsche Wohnen Aktie seit 23. Mai

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: Aktien, Bitcoin und Gold

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Es gibt einige Aktien-News zu besprechen. Auch spricht er über Bitcoin und Gold.

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Aktien

Daimler mit Gewinnwarnung!

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Daimler hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Dabei geht es um Rückstellungen für eventuelle Folgekosten rund um das Thema „Diesel“. Hört das Thema denn nie auf? Vorbörslich notiert die Aktie mit -3,6%. Hier das Unternehmen im Wortlaut:

– Erhöhung der Rückstellungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen bei Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag wird das Ergebnis von Daimler im zweiten Quartal 2019 beeinflussen und im Konzern-EBIT berücksichtigt werden.

– Ausblick auf das Konzern-EBIT 2019 jetzt in der Größenordnung des Vorjahres prognostiziert.

– Umsatzrenditeprognose von Mercedes-Benz Vans für das Geschäftsjahr 2019 nun mit minus 2% bis minus 4% prognostiziert.

Die Daimler AG hat heute eine Neueinschätzung der Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans und den Konzern vorgenommen.

Maßgeblich für die Neueinschätzung ist ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge.

EBIT und Umsatzrendite sind auf S. 344/345 des Daimler Geschäftsberichts 2018 definiert.

Daimler - Mercedes Benz
Foto: Tokumeigakarinoaoshima CC BY-SA 4.0

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