Wird Tesla mit seinem Roboter in einen Mega-Flop hineinlaufen, weil die chinesische Konkurrenz viel besser ist? Und sind die besten Zeiten für Tesla vorbei, weil der Asiaten und Europäer bei Elektroautos überholen? Die Aktionäre von Tesla jedenfalls klammern sich nun endgültig an die mystische Aura ihres „Gurus“ Elon Musk, der auch in Zukunft das Unmögliche möglich macht? Auch der größte Guru kann ab einem bestimmten Zeitpunkt an seine eigene Unfehlbarkeit glauben, und sein Projekt in den Abgrund reißen!
Die Hauptversammlung von Tesla hat das geforderte Vergütungspaket im Wert von 1 Billion Dollar für Vorstandschef Elon Musk gebilligt – die größte Auszahlung, die jemals einem Konzernchef zugesprochen wurde. Dazu meldet Bloomberg: Mehr als 75% der abgegebenen Stimmen unterstützten den beispiellosen Vergütungsplan, wie das Unternehmen gestern Abend auf seiner Hauptversammlung mitgeteilt hat. Damit endete eine wochenlange Kampagne des Aufsichtsrats, des CEOs und prominenter Privatanleger, um Zustimmung für das Paket zu gewinnen.
Das Vergütungsabkommen ebnet Elon Musk, dem bereits reichsten Menschen der Welt, den Weg, der erste Billionär der Geschichte zu werden und seinen Anteil an Tesla in den kommenden zehn Jahren auf 25% oder mehr zu erhöhen. Um die volle Auszahlung zu erreichen, muss er ehrgeizige Ziele erfüllen: Den Börsenwert von Tesla deutlich steigern, das schwächelnde Autogeschäft wiederbeleben und die noch in frühem Stadium befindlichen Projekte für Robotaxis und den humanoiden Roboter Optimus zur Marktreife führen.
“Es ist nicht nur ein neues Kapitel für Tesla, es ist ein neues Buch”, sagte Elon Musk auf der Aktionärsversammlung, während er in einer schwarzen Tesla-Jacke über die Bühne schritt, bejubelt von der Menge. “Und dieses neue Buch bedeutet, die Fahrzeugproduktion massiv zu steigern und die Produktion von Optimus schneller hochzufahren, als jemals in der Geschichte der Menschheit etwas hochgefahren wurde.”
Die Abstimmung über das Vergütungspaket war für Tesla von entscheidender Bedeutung, nachdem Elon Musk angedeutet hatte, er könne zurücktreten oder sich stärker seinen anderen Unternehmen widmen, falls er keine größere Kontrolle über den Autobauer erhalte. Nun dürfte er an der Spitze bleiben, während Tesla seine ehrgeizige Agenda rund um fahrerlose Fahrzeuge und künstliche Intelligenz verfolgt.
Die Tesla-Aktie steigt aktuell über Nacht um 1%. Gegenüber dem Jahreswechsel sind die Titel rund 10% gestiegen, während es für das New Yorker Börsenbarometer S&P-500 14% aufwärts ging.
Elon Musk skizzierte mehrere ehrgeizige Ziele, auf die das Unternehmen bis 2026 und darüber hinaus hinarbeiten will. Der CEO, der den Elektroautohersteller seit 2008 führt, erklärte, Tesla könne letztlich eine eigene Chipfabrik bauen, um die benötigten Stückzahlen zu erreichen – auch wenn das Unternehmen weiterhin mit etablierten Zulieferern wie Samsung und TSMC zusammenarbeite.
“Selbst wenn wir das bestmögliche Szenario für die Chipproduktion unserer Lieferanten annehmen, reicht es trotzdem nicht aus”, sagte Musk. “Deshalb denke ich, dass wir vielleicht eine Tesla-Terafab bauen müssen. Wie Giga – nur viel größer.”
Für das kommende Jahr kündigte er als Schwerpunkte die Projekte Optimus, den E-Lkw Semi und das Robotaxi Cybercab an. Elon Musk erwartet, dass die Produktion des Cybercab ungefähr parallel zu den regulatorischen Genehmigungen anlaufen wird. “Ich möchte Waymo danken, dass sie hier den Weg bereitet haben. Das ist sehr hilfreich”, fügte er hinzu.
FMW/Bloomberg
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Da werden die Neider sich wieder das Maul zerreißen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Weniger die Neider, als diejenigen, die sich ernsthaft Sorgen machen, welchen destruktiven Wahnsinn der rechtsradikale Drogensüchtige mit Kettensäge dann realisieren kann.
Musk würde zusammen mit seinem bisherigen Vermögen in etwa die Summe aller deutschen Sondervermögen erreichen.
Vorausgesetzt, es gelingt ihm, die ambitionierten Ziele zu erfüllen:
• Börsenwert von TESLA 8,5 Billionen
• Inbetriebnahme von 1 Million Robotaxis
• Auslieferung von 1 Million humanoider Roboter
Ansonsten geht Elon leider leer aus.
Soviel Geld und Macht in den Händen eines einzigen labilen Charakters wäre maximal bedenklich. Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand.
Ja @ Emma Pénéliau
Das meinte ich.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Was? Dass es nichts mit Neid zu tun hat, sondern mit gesundem Menschenverstand.
Schön, dass wir uns dahingehend einig sind.