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Bitcoin

Tesla, Bitcoin, Aktien, Gold – was hat das Jahr 2020 gebracht?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Trading am Laptop

Wer lag da goldrichtig mit seiner Sicht auf die Coronakrise, wer hat richtig investiert im Jahr 2020? Der Kypto-Freak, der voll auf den Bitcoin gesetzt hat als völlig alternatives Investment zu den bisherigen Anlageklassen? Nun, der Bitcoin brachte seit Jahresanfang eine Performance von +232 Prozent. Der weltweit mit Abstand wichtigste und breit angelegte S&P 500 Index brachte 14 Prozent. Aber die Aktien von Tesla, die haben nun wirklich alle Börsianer überrascht. Man zeige bitte mal jemanden, der vor genau einem Jahr gesagt hätte, dass die Tesla-Aktie in 2020 um 665 Prozent zulegen würde, so wie es geschehen ist. Der Chart zeigt den Vergleich seit Januar 2020. Interessant ist, dass (links im Chart sichtbar) alle drei im März im Corona-Börsencrash zurückfielen. Erst ab November gab es den großen exzessiven Schub für Bitcoin und Tesla.

Chart zeigt Kursverlauf von Tesla gegen Bitcoin und S&P 500

Der folgende Chart zeigt seit Jahresanfang die prozentuale Entwicklung von Gold (blaue Linie) im Vergleich zum S&P 500 (rote Linie). Das Edelmetall brachte unterm Strich 22 Prozent. Und interessant ist, dass Gold zwar im März-Crash auch verlor, sich übers Jahr gesehen aber insgesamt stabiler aufwärts entwickelt hat als Aktien.

Chart zeigt Kursverlauf von Gold gegen Aktien

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    BrettonWood

    27. Dezember 2020 07:39 at 07:39

    Jetzt gibts dann Fomo im Bitcoin 😂😂

  2. Avatar

    Justizia

    27. Dezember 2020 17:13 at 17:13

    Bevor die KryptoJünger kryptisch übermütig werden, sollten sie den Kurs einer ander Kryptowährung studieren. Der Ripple hat soeben in einer Woche über 50% verloren.
    Das kürzliche Gerücht,dass Elon Musk in Bitcoin einsteigen will, hilft vielleicht dem Bitcoin? Wenn er wirklich nach Tesla auch noch den Bitcoin aufbläst, dann wird er der grösste Ponzi-König aller Zeiten.Der immerhin hinter Gitter gelandete bisherige PONZI-MEISTER Madow wäre dagegen nur ein kleiner Ganove.
    Auch er wird wie Donald noch mit der Justiz zu tun bekommen.

  3. Avatar

    Justizia

    27. Dezember 2020 17:21 at 17:21

    Ergänzung: Er hiess Bernie Madoff und wurde zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Bitcoin

Bitcoin: Verdoppelung JETZT?

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Steht die Verdoppelung unmittelbar bevor? Viele schwören ja auf die Bitcoins und rechnen ganz fest mit einem schnellen und deutlichen Anstieg. Doch nach der jüngsten Pause stellen sich manche nun die Frage, ob es jetzt schon wirklich Zeit dafür ist. Dieser Beitrag gilt einmal der charttechnischen Betrachtung, aber kann man das tatsächlich hier anwenden? Schauen wir uns das doch einfach mal an.

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Bitcoin

Bitcoin und der milliardenschwere Schwund durch Verluste

Bitcoin bietet scheinbar einen Schutz vor Inflation beim FIAT-Money. Aber was passiert, wenn man den Zugang zu seinem Konto verliert?

Wolfgang Müller

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am

Die Kryptowährung Bitcoin bietet scheinbar einen Schutz vor Inflation beim FIAT-Money. Deshalb kam deren Preis auch so ins Steigen (zuletzt jedoch eine Korrektur), angesichts der Schuldenorgien, die weltweit infolge Covid-19 zelebriert werden. Die limitierte Anzahl an zu schürfenden Coins (21 Millionen) gibt dafür die Grundlage. Ein Argument für Stabilität – aber was passiert, wenn man den Zugang zu seinem Konto verliert? Die Zahl der verfügbaren Coins ist anscheinend schon erheblich geschrumpft. Es kündigt sich auch weiteres Ungemach an.

Bitcoin: Ein vermisster Laptop und eine Müllhalde

In vielen Medien war das Malheur des Wallisers James Howells schon verbreitet worden: Der Mann hatte im Jahr 2013 eine Festplatte mit 7500 Bitcoins weggeworfen, im Glauben ein Backup erstellt zu haben. Damals war dieser zwar auch schon 15 bis 30 Dollar wert, kein Vergleich mit dem jetzigen Kurswert, wo der Inhalt aktuell mit über 200 Millionen Euro beziffert wird – ein Tageswert, vor ein paar Tagen wären dies über 25 Prozent mehr gewesen. Der Laptop soll sich auf einer Müllhalde seines Heimatortes Newport befinden, die eine Suchaktion aus Umwelt- und Kostengründen bisher untersagt hatte. Jetzt bietet der Mann der Gemeindeverwaltung ungefähr 70 Millionen Euro Finderlohn an, die an die Bürger ausgezahlt werden sollen, falls man die Festplatte findet. Ein riskantes Unterfangen, denn es ist bestimmt nicht gewährleistet, dass die Festplatte nach acht Jahren noch funktionsfähig ist, deshalb lehnte die Gemeinde den Antrag bisher ab.

Wallet Recovery Services hilt – nur selten

Auch wenn er seine intakte Festplatte fände, bräuchte er noch sein Passwort. Es gibt ein Unternehmen, welches sich auf die Wiederherstellung von Passwörtern, mit Genehmigung der Kunden, spezialisiert hat – Wallet Recovery Services. Laut Wall Street Journal verlangt die Firma 20 Prozent des gefundenen Wertes, die Erfolgsquote soll bei 30 Prozent liegen.

Wobei wir bei einer anderen Schlagzeile wären.

Ein deutscher Programmierer, in den USA lebend, sucht verzweifelt nach seinem verlorenen Passwort. Bereits achtmal hat er einen Fehlversuch gestartet, Zugang zu seinem Vermögen in Bitcoin zu bekommen, durch Raten, bisher vergeblich und es bleiben ihm nur noch zwei Versuche übrig. Die dort „lagernden“ 7002 Bitcoins wären derzeit über 200 Millionen Dollar wert. Er hatte diese anscheinend im Jahre 2011 für eine Videodokumentation über die Digitalwährung erhalten, zu einer Zeit, wo diese nur wenige Euro an Wert besaß. Das „Verschlampen“ des Zettels mit dem Passwort könnte sich damit zu einem schwerwiegenden Fauxpas darstellen, denn bei der Kryptowährung gibt es eben nicht die Funktion wie bei normalen Accounts mit dem Button „Passwort vergessen“.

Viele Bitcoins sind bereits verschwunden

Es gibt inzwischen zahlreiche Besitzer von Bitcoin, die ihr Passwort nicht mehr kennen, vor allem die aus den ersten Jahren. Was man als „Selbst-schuld-Versehen“ so einfach abtun könnte, hat aber anscheinend schon größere Auswirkungen. Nach Ermittlungen der Firma Cainanalysis gelten von den bisher 19 Millionen geschürften Bitcoin bereits rund 20 Prozent als verloren. Ein Wert von zuletzt 140 Milliarden Dollar oder über 115 Milliarden Euro. Dass es sich beim Verlegen von Passwörtern in irgendwelchen Verstecken um keine Einzelfälle handelt, zeigt nach Angabe der Zeitung auch die Zahl der Aufträge an die Firma Wallet Recovery Services zur Wiederherstellung von Passwörtern. 70 Anfragen pro Tag und darunter nicht wenige, die vor Jahren auf die digitale Währung gesetzt haben. 21 Millionen soll die maximale Anzahl an Bitcoins einmal betragen. Nicht wenn man die gerade geschilderten Vorkommnisse berücksichtigt.

Fazit

Bitcoin schützt das Vermögen vor Inflation, allerdings nicht das eigene Kapital, wenn man sein Passwort verloren hat. Ich maße mir hier nicht an, ein Urteil über die Werthaltigkeit eines Bitcoin-Kapitalstocks fällen zu können. Zu komplex ist das Für und Wider der Kryptowährung. Da sind zum einen die ständig kursierenden Meldungen über die Aufteilung des Bestandes von Bitcoin: 95 Prozent in Händen von zwei Prozent „Walen“. Zum anderen die im Raume stehenden Andeutungen zur Regulierung der Digitalwährung. Hat nicht erst die neue US-Finanzministerin Janet Yellen verkündet, dass man diese forcieren müsste, weil der Bitcoin zur anonymen Finanzierung des Terrorismus verwendet würde, im Darknet bei der Geldwäsche von Drogen, Waffenhandel u.s.w.? Mal sehen, ob es bei Ankündigungen bleibt.

Über den Schwund bei Bitcoin

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