Folgen Sie uns

Aktien

Tesla: In einer sich selbst verstÀrkenden AbwÀrtsspirale! Der Messias Elon Musk wird entzaubert..

Der Anleihemarkt ist gerade dabei, den Messias Elon Musk zu entzaubern – die Anleihen sind „unter Wasser“, Kredite werden deutlich teurer, nun droht ein Dammbruch..

Veröffentlicht

am

Von Markus Fugmann

Wenn man kein GlĂŒck hat, kommt auch noch Pech dazu! Diese legendĂ€re Weisheit, einst vom ehemaligen Fußball-Profi JĂŒrgen Wegmann in die bis dahin ahnungslose Welt gesetzt, kennt man auch aus der Wirtschaft: wenn es nicht gut lĂ€uft, gerĂ€t man leicht in eine AbwĂ€rtsspirale: man braucht LiquiditĂ€t, die aber entweder gar nicht oder nur extrem teuer zu erhalten ist, weil der Zweifel an der BonitĂ€t den Kreditgeber hohe RisikoprĂ€mien verlangen lĂ€sst.

Oder, wie eine mindestens ebenso legendĂ€re Weisheit lautet: „eine Bank ist ein Institut, das dir Geld leiht, wenn du nachweisen kannst, dass du keines brauchst“.

Also sind naturgemĂ€ĂŸ diejenigen im Vorteil, die eigentlich kein Geld brauchen – so etwa wie die Firma Apple, die sich trotzdem kĂŒrzlich am Anleihemarkt Geld besorgt hat, und das zu sehr gĂŒnstigen Konditionen.

Das Gegenteil aber gilt derzeit fĂŒr Tesla und den VisionĂ€r Elon Musk. Dabei sah die Welt noch im August ganz prima aus fĂŒr Musk und Tesla: der Hype um das Model 3 war kaum mehr zu ĂŒberbieten, und Musk nutzte die Gunst der Stunde, um eine Unternehmensanleihe (Laufzeit bis 2025) an den Investor zu bringen – die Senior-Tranche mit einer Rendite von 5,30%, man nahm 1,8 Milliarden Dollar ein. Und wenn es lĂ€uft, dann lĂ€uft es eben (auch eine legendĂ€re Weisheit!): die Anleger feierten Musk und kauften die Tesla-Aktien sogar, wenn der VisionĂ€r die Altaktien verwĂ€ssernde Kapitalerhöhungen ankĂŒndigte. Im August diesen Jahres stiegen Tesla-Aktien um +10%.

Aber seitdem geht es bergab: im September um -4,2%, im Oktober um -2,8%, im November sind es bereits -9%. Das an sich wĂ€re ja verkraftbar, schließlich war die Aktie zuvor extrem gestiegen – eine Korrektur, kein Problem.

Aber die Zahlen, die Tesla Anfang des Monats vorgelegt hatten, waren eine Art Wendepunkt: die Investoren realisierten auf einmal, dass die Verluste viel grĂ¶ĂŸer als befĂŒrchtet waren, die Produktion des fĂŒr Tesla wohl lebenswichtigen Model 3 weit hinter den Erwartungen lagen.

Damit wurde zweierlei klar: Tesla braucht, erstens, eher als erwartet frisches Geld, und hat, zweitens offenkundig große Probleme bei der Massenfertigung. Was also, wenn die vielen schönen Autos, die Musk uns versprochen hat, doch viel weniger sind?

Und so beginnen jetzt die DĂ€mme zu brechen! Das sieht man weniger im Aktien-Kurs, als eben vielmehr bei den direkten Kreditgebern, also jenen, die auf dem Hochpunkt der Model 3-Euphorie Tesla-Anleihen gekauft hatten. Denn der Kurs der Anleihe ist stark unter Druck: bereits eine Woche nach der Emission sank die Anleihe unter den Nennwert, und blieb dann lange bei 97 Cents auf den Dollar. Aber nach der Vorlage der schwachen Zahlen fiel die Anleihe auf 94 Cents pro Dollar und rentieren nun mit 6,287%.

Das bedeutet im Klartext: die GlĂ€ubiger beginnen nervös zu werden und an den Wunder-Eigenschaften des großen AnkĂŒndigers Elon Musk zu zweifeln. Und das bedeutet dann auch: wenn Tesla das nĂ€chste Mal Geld aufnehmen will, wird es deutlich teurer werden, was wiederum die Verluste vergörßert, was wiederum die Neigung des Kreditmarkts verringert, weitere Gelder in ein Projekt zu schießen, das durchaus scheitern kann.

Und inzwischen ist der ketzerische Gedanke nicht mehr undenkbar: Tesla und Musk können scheitern. Vor kurzem war man irgendwie noch nicht bereit fĂŒr diese Erkenntnis, jetzt aber schon.

Und wenn es nicht lĂ€uft, kann alles dann ganz schnell gehen, kann eine Art Dammbruch ĂŒber Tesla und Musk hinweg fegen. Wohl spĂ€testens im zweiten Quartal 2018 braucht Tesla wieder frisches Geld – und wer weiß schon, ob die Lage an den MĂ€rkten insgesamt dann noch so ist, dass das alles fĂŒr Tesla auch reibungslos funktioniert?

Und so ist es bei Elon Musk, wie mit allen Figuren, denen man zuspricht, ein Messias zu sein: sie scheitern an der RealitĂ€t und werden entzaubert. Der einzige Messias, der wirklich ĂŒberlebt hat, ist daher nicht zufĂ€llig einer, der als historische Firgur nie existiert hat..


Elon Musk und ein Tesla
Foto: Maurizio Pesce from Milan, Italia – Elon Musk, Tesla Factory, Fremont (CA, USA), CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38354348

59 Kommentare

59 Comments

  1. Marcus

    10. November 2017 16:42 at 16:42

    Die Tesla Autos sehen ja schick aus, das muss man fairerweise schon sagen. Das Problem ist einfach, das Elon Musk es nicht gebacken bekommt eine Massenproduktion aufzuziehen. Stattdessen erweist sich Tesla mehr und mehr als gigantische Geldverbrennungsmachine ! Und wenn ein Unternehmen zu so schlechten Konditionen Geld aufnehmen muss, dann ist die Insolvenz schon vorprogrammiert.

    Tesla ist auf dem besten Weg als großer Geldverbrenner oder auch Schneeballsystem in die Geschichte einzugehen. Aber eine Massenproduktion wird da nicht mehr daraus.

    • Michael

      11. November 2017 01:07 at 01:07

      Die Teslas sehen nicht nur schick aus, die paar Modelle, die Messias Musk auf den Markt bringt, laufen auch wie geschmiert. Coole Kisten… Abgesehen von den paar tödlichen Pannen beim Autopiloten, aber wer so dĂ€mlich ist, den auszutesten, ist selber Schuld.
      Was allerdings die MÀrkte hinsichtlich der Bewertung von Tesla in den vergangenen Monaten abgezogen haben, grenzt an InfantilitÀt.
      Nun scheint sie die RealitĂ€t einzuholen, aber seit wann kĂŒmmern sich die MĂ€rkte um diese nervige Schlampe?

      • PK

        11. November 2017 10:25 at 10:25

        ich bin schon fast 5000km im Tesla S mitgefahren (leider, das stÀndige Warten und langsame dahinrollen um nicht zu viel Saft zu verbraten geht mÀchtig auf die Nerven).
        Und hab direkten Vergleich mit Porsche Panamera Hybrid (leider nicht meiner), der sich ja auch ein paar km elektrisch bewegen lĂ€ĂŸt.
        Bis auf die elektrische Reichweite und den wirklich beeindruckenden „Von Sinnen“ Modus gibt es wirklich nichts, was nicht am Porsche deutlich besser wĂ€re.
        Stauassistent funktioniert bei Porsche besser als der Autopilot bei Tesla.
        Tesla wĂŒrde in jede einzeln Baustelle crashen wenn sich die Fahrbahnmarkierungen ĂŒberschneiden. Landstrasse im Bayerwald hĂ€tten wir nach 5 Minuten einen Abgang gehabt.
        Die subjektiv erlebte QualitÀt im Innenraum ist absolut nicht mit Oberklasse der Deutschen Konkurrenz vergleichbar.

        • Michael

          13. November 2017 20:39 at 20:39

          @PK, da stimme ich schon mit Ihnen ĂŒberein, siehe:
          https://finanzmarktwelt.de/china-medien-feiern-trump-sein-schlechtes-image-sei-folge-amerikanischer-fake-news-73432/#comment-35704
          In reinen Elektroautos sehe auch ich keine Zukunft, bis die Wasserstoff-Brennstoffzelle weiter entwickelt wird. Mercedes hat da ja schon ganz brauchbare AnsÀtze.
          Reine Elektrofahrzeuge als Zweitfahrzeug fĂŒr den Stadtverkehr, fĂŒr die Post mit ihren stĂ€ndigen 20-Meter-Stop-and-Go Fahrten, fĂŒr Innenstadtbusse, fĂŒr alle, die nicht schneller als 50 bis 90 km/h fahren mĂŒssen: Jederzeit!
          Ansonsten bis dahin halt Hybridfahrzeuge, die sind ja auch schon ein guter Fortschritt. Was den Porsche Panamera Hybrid angeht: Die Verbrauchsangaben vom Hersteller sind ja immer irgendwie zweifelhaft (in Wirklichkeit sind die zwar 50% höher), weil auf irgendwelchen realitĂ€tsfernen PrĂŒfstandfahrten basierend. Aber das machen ja alle Autohersteller so, weshalb mich die vom Porsche echt beeindrucken: 2,9 Liter/100 km. WĂŒrden all die Hobby-Rennfahrer in DE nun noch aufhören, sich bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit stĂ€ndig gegenseitig ĂŒberholen zu wollen oder eine Beschleunigung von 0 -100 km/h in 5 Sekunden als lahme Ente zu bezeichnen, kĂ€me man einem wĂŒnschenswerten Klimaschutzziel schon viel nĂ€her, ohne auf coole Porschefahrzeuge verzichten zu mĂŒssen.
          Die Verarbeitung, Technik und Software ist beim Porsche aufgrund des jahrzehntelangen Wissensvorsprungs natĂŒrlich deutlich ĂŒberlegen, das Tesla Model S könnte bestenfalls mit einem enormen Preisvorteil punkten. Tut es aber auch da nicht wirklich…

    • Berserker

      11. November 2017 10:54 at 10:54

      Eine Massenproduktion in der gewĂŒnschten Zahl wird es wohl auch deshalb nie geben, weil es die Menge an Rohstoffen fĂŒr die benötigten Akkus, insbesondere Kobalt, gar nicht gibt und diese bereits heute ĂŒberwiegend unter vorsintflutlichen Bedingungen im Hauptförderland Kongo und anderen politisch instabilen Regionen abgebaut werden. Ob die politischen VerhĂ€ltnisse in Europa halbwegs stabil bleiben, muss sich auch erst noch zeigen. Aufgrund des Wirkungsgrades und der UnabhĂ€ngigkeit von zusammenbrechenden Stromnetzen werden Realisten noch Jahrzehnte beim Dieselmotor bleiben, der zudem auch weiter optimiert werden wird 


  2. hallo euer Gott

    10. November 2017 21:01 at 21:01

    Tesla ist dazu da um das die EuropÀischen Autokonzerne und Politik sich in die Elektro Autobranche zuverrennen und sich total blamieren mit mindervertigen Akkus die eine kleine Reichweite haben.da wird viel Geld verbrannt.

    • sabine

      11. November 2017 11:55 at 11:55

      a) Bin in der Autobranche genau da tÀtig. BMW hatte schon vor Jahren richtig gesagt, unnötige Sackgasse. Die einzig richtige Ansicht. VW war und ist vorsichtig.
      b) Aber von irgendwo oben (nicht nur UmweltschĂŒtzer. Die sind nur wieder das dumme Vehikel.) kommt diese Pro-Elektroauto-Hetze, in den Medien gepusht und in der Politik vorangetrieben. Und auf dieser Mobbing-Welle hat Tesla geschwommen. Mehr nicht. Deine grĂ¶ĂŸte StĂ€rke ist deine grĂ¶ĂŸte SchwĂ€che hat mein Beichtvater immer gesagt. Musks Aus-Weiß-Schwarz-Machen wird schnell LĂŒge, und die haben kurze Beine. Und jetzt kommt die Wahrheit heraus.
      „Am 1.1.2017 hatten von den 45,8 Mill.Pkw rund 55.000 einen Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb. Darunter befanden sich 34.022 Pkw ausschließlich elektrisch angetrieben!“ (Diese Zahl muß man ĂŒbrigens lĂ€nger googeln, wĂ€hrend immer die Verkaufszahlen ĂŒberall rumgeistern! FĂŒr Klimaschutz sind da keine Vergleiche möglich.) Also lĂ€cherliche 0,075%!!! Die Politik und die Klimaphoben sind genauso wie Tesla, SchwĂ€tzer. –> Bei 10% brauchen wir dann in jeder grĂ¶ĂŸeren Stadt ein Atomkraftwerk. Von den Kriegen wegen der seltenen Erden mal ganz zu schweigen.
      Die Massenproduktion ist nicht das Problem. Audi beginnt Mitte 2018 mit dem AUDI etron. Aber das Stromladenetz, das lange laden, das extremschwere Akku, die GefĂ€hrlichkeit bei einem Crash. …
      FĂŒr mich sind allein die Atomkraftwerke schon das Aus-Argument fĂŒr die E-Autos. Auch wenn ich dort derzeit mein Geld verdiene.
      http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/e-autos-umweltbonus-hilft-nicht-der-umwelt-raeumt-die-regierung-ein/13948406.html

      • sabine

        11. November 2017 12:04 at 12:04

        • Steve

          12. November 2017 08:39 at 08:39

          Beide sehr richtig .

          EAutos sind nach jetzigem stand fĂŒr die Masse unbezahlbar ….besser: unfinanzierbar !
          Wer gibt der kleinen Familie 30000€ fĂŒr den Tesla wenn die ihren golf4 in Zahlung gibt . ? Ja niemand 😀

          Von der Optik derzeitiger deutsche eAutos ganz zu schweigen zb BMW i3 …also bitte .

          Meine Theorie .
          EAutos sollen den derzeitigen Kraftwerksbestand schĂŒtzen.
          RWE und co sind ganz heiss darauf Strom fĂŒr die Stromer zu liefern .

          Wo kommen wir denn sonst hin wenn alle ihren Strom auf dem Dach produzieren den wir nicht mit50% besteuern können ?!

          Wo sollen wir die ganzen Politiker parken wenn wir keine ĂŒbersubventionierte Strom Monopolisten mehr haben .

      • Petkov

        12. November 2017 00:22 at 00:22

        „Von irgendwo da oben kommt diese Pro-Elektro-Hetze…“

        Ich finde, es ist ziemlich klar, wo sich dieses „Irgendwo“ befindet. Die Wachstumschancen der Steomkonzerne waren praktisch ausgeschöpft. Jetzt schnuppern sie wieder Morgenluft. Ihr Lobby hat offenbar ganze Arbeit geleistet. Der Politik ist es auch recht, sie braucht die Mehrsteuereinnahmen von der ĂŒberflĂŒssigen und sehr ĂŒberteuerten Fuhrparkerneuerung.

        • Petkov

          12. November 2017 00:24 at 00:24

          Stromkonzerne sollte es heißen 🙂

        • Michael

          13. November 2017 23:03 at 23:03

          @Petkov, ich glaube nicht, dass von „irgendwo da oben“ eine Pro-Elektro-Hetze kommt. Genauso pauschal populistisch könnte man mit „Anti-Öl-Hetze von unten“ argumentieren. Tapfere MĂ€dels und Jungs der Stromlobby kĂ€mpfen gegen die der Öl- und Gaslobby??Das ist Blödsinn!
          Vielmehr zeigt die ganze Situation wieder einmal die vollkommene Hilflosigkeit der regierenden Parteien. Anstatt die Möglichkeiten, Anregungen und Chancen zu nutzen, die sich nun fĂŒr E-Fahrzeuge im Nahverkehr (innerstĂ€dtisch und im Kurzsteckenverkehr) und fĂŒr Hybridfahrzeuge im „normalen“ Verkehr bieten, stagniert man lieber, wie immer.
          Anstatt den kompetenten Parteien im Umweltressort das Ruder zu ĂŒberlassen, die sich auch mit dem Thema auskennen, diskutiert man sich wund wegen AuslĂ€nderquoten, Mama bremst ReformwĂŒnsche, Magenta mault gegen alles, schwarzbraun in Bayern ist beleidigt, die Oppoasition schweigt…

          • sabine

            16. November 2017 22:09 at 22:09

            Es ist nicht rational oder „zufĂ€llig“: Bei 0,07% angemeldeter E-Autos in dem reichen Deutschland haben wir in den Autozeitschriften und in Zeitschriften mit Autoartikeln ĂŒber 30% E-Auto-GeschwĂ€tz-Anteil! Da stimmt doch was nicht? Wenn das nicht kĂŒnstliches pushen ist, was dann?
            Wenn 30% die RealitĂ€t wĂ€re, hĂ€tten wir extrem mehr Atomkraftwerke oder mĂŒĂŸten eben aus Öl Strom erzeugen; mit sehr hohen Reibungsverlusten!
            Wie will man aus 36.000 E-Autos 500.000Autos machen? Das ist 13 mal soviel und wir sind dann erst bei einem (!) %. Und bei 5 Mill Autos haben wir endlich die 10%! Wie bitte soll man von 36.000 Autos auf 5 Millionen umschalten? Woher die WerkstĂ€tten, AutohĂ€user, Produktionsfabriken, Knowhow? Eine Autokonstruktion, also ein neues Modell (A1, Golf, BMW X5…) hat immer 3 Jahre mindestens Vorlaufzeit. Und das bei Autos mit VorgĂ€nger. Ein ganz neues Konzept dauert 5-10 Jahre! Außerdem braucht es Millionen, die erst spĂ€ter verdient werden, durch den Verkauf der Autos. Vollkommen dummes GeschwĂ€tz, das in ein paar Jahren zu schaffen.
            Der einzige Weg ist ĂŒber Panik, z.B. die Angst der Leute, Diesel werde bald ganz verboten. Und Benzin ist ja auch so giftig!

        • Bademeister

          16. November 2017 23:13 at 23:13

          …der Steuerausfall durch entgangene Mineralölsteuer ist aber auch nicht ohne, wenn dann der „Autostrom“ durch den Staat höher besteuert wĂŒrde (z.B. durch Übermittlung und Auswertung der Ladedaten) ist dem Konsumenten auch nicht wirklich weitergeholfen. Und glaubt wirklich jemand, dass das unvermeidliche Laden neben irgendeiner Autobahn bei Langstreckenfahrten zu Mondpreisen dann vermeidbar bleiben wird? Dann zahlt man nĂ€mlich nicht fĂŒr die eigentlich erbrachte Leistung, sondern fĂŒr die Geschwindigkeit, in der die Akkus geladen werden wollen mĂŒssen.

  3. lucki

    11. November 2017 09:17 at 09:17

    Im Bereich Energie-Speicherung hat sich seit mehr als 150 Jahren nicht viel verÀndert: Nach wie vor sind die heute bekannten Speichertechniken in Batterie ( Akku-) BÀnken Pippifax.
    Die Energiedichte solcher Speicher macht sie
    1. extrem teuer
    2. extrem verschleißanfĂ€llig und
    3. Extrem gefÀhrlich.

    Das Brimborium um Tesla gleicht dem um das goldene Kalb:
    Wunschdenken der CoÂČ – Religion.

    • sabine

      11. November 2017 11:58 at 11:58

      Genauso ist es, das sind die Industrie-Parameter. Ich kenne die Fabrikation. Nicht das, was in den QualitĂ€tsmedien steht. Wenn die die Wahrheit bringen wĂŒrde, wĂ€re das E-Auto noch heute Museum.

      • sabine

        11. November 2017 12:02 at 12:02

        Aber was soll auch das einfache Volk denken, wenn sogar in der Autobranche einige hochstehende und intelligente Entwickler und Projektmanager daran glauben und die wahren Zahlen ignorieren. Sie sagen, die wirklichen Zahlen seien ungenau, gefÀlscht! Was will man da noch machen? Warten, bis es knallt. Die RealitÀt ist wenigstens ehrlich, ob man will oder nicht.

  4. Beobachter

    11. November 2017 10:59 at 10:59

    Es passt in unsere Zeit dass der“ Autoprofessor“ Dudenhöfer der kĂŒrzlich noch von Tesla geschwĂ€rmt hat u.sagte Tesla habe 5 Jahre Vorsprung auf die Konkurrenten, auch auf einen Hochstapler reingefallen ist.ErbĂ€rmlich diese Theoretiker, schliesslich ist er Professor u. hat sich ein Leben lang auf den Automarkt spezialisiert.An der Uni lernt man natĂŒrlich nicht, dass von einer guten Idee bis zum grössten Anbleter noch ein weiter Weg ist, u.irgendwann auch mindestens kostendeckend sein muss.Wie sagte mal einer:
    Leute die zeitlebens im Schulzimmer oder Hörsaal verbringen ( geschĂŒtzte Werkstatt ) kennen die reale Welt ĂŒberhaupt nicht.Bei den Medien sind das jeweils begehrte
    Diskussionspartner.Hat man jemals schon einen Verkaufsprofi ( Praktiker ) der erfolgreich einen Markt aufgebaut hat bei einer TV Runde gesehen ?

    • lucki

      11. November 2017 15:39 at 15:39

      Wenn man Dudenhöfer hört, der auch nicht ansatzweiese dialektfreies Deutsch radebrecht, weiß man dass auch der nur ein SchaumschlĂ€ger ohne jeden Tiefgang ist. ( Vorbild von Chrystel Beck )
      Wenn ich in ein schaumgefĂŒlltes Schwimmbad vom 10-Meter Turm springe bin ich zweierlei:

      1. Blöd und
      2. ziemlich tot.

  5. Beobachter

    11. November 2017 11:14 at 11:14

    Ich bin nicht so genau informiert,da mich dieser Hype eher anwidert, aber meines Wissens hĂ€tte Tesla höchstens noch bei den Akkus einen Vorsprung,jetzt habe ich gelesen ,dass neben andern grossen Personalfluktuationen auch noch der AKKUCHEF die Firma verlĂ€sst, ( der ist natĂŒrlich willkommen bei der Konkurrenz) dann ist dann das Genie bald alleine.Bei fallenden Personalkosten könnte ja nach neuesten Börsenregeln der Aktienkurs steigen !14

  6. Gerd Suelmann

    11. November 2017 12:47 at 12:47

    Man muß hier sehen, daß Erwartungshaltung der AktionĂ€re oder Geldgeber nicht auf die Technik sondern auf Geldverdienen ausgelegt sind. Das ist schade, denn nur mit Leuten wie Elon Musk lĂ€ĂŸt sich auf Dauer wirklich Innovation erzeugen. Ich hoffe, daß er durchhĂ€lt und die stumpfsinnigen Geldgeber mehr als nur die schnelle Rendite sehen. Und daß, wie leider ĂŒblich, Artikelschreiber nicht so bemĂŒht sind, zur VerstĂ€rkung einer AbwĂ€rtsspirale immer nur nachzutreten sondern auch einmal versuchen Technologiechancen aufzuzeigen, die nach einer Durststrecke allen helfen können. Ohne Tesla wĂ€ren die Deutschen Automobilhersteller nicht so hinter ElektrogefĂ€hrten her und es wĂŒrde sich hier nichts tun. Durchhalten, Testla!

    • lucki

      11. November 2017 15:42 at 15:42

      Vielleicht helfen Sie mir auf die SprĂŒnge:
      Von welcher wirklichen Innovation sprechen Sie ?

      Das UmstĂŒlpen und Passendmachen physikalischer GesetzmĂ€ĂŸigkeiten ?

      Viel GlĂŒck dabei.
      Einstein wußte es schon:

      „2 Dinge sind in dieser Welt unendlich:
      1. Das Universum und
      2. die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. „

      • Gerd Suelmann

        11. November 2017 18:59 at 18:59

        Hallo Lucki,

        eine Masse an Patenten, die dann freigegeben werden um den Bereich voranzutreiben, ist fĂŒr mich Innovation – vielleicht hilft das weiter. Oder auch ein Blick auf die Zeitschiene bei den anderen Automobilherstellern – wie lange fristete dort noch das E-Auto ein Nischendasein ? Innovation ist meist nur ein Verbessern der vorhandenen Anwendung von, wie sagen Sie, pysikalischen GesetzmĂ€ĂŸigkeiten, ab und an auch nur ein Zusammenfassen. Irgendjemand muß das machen, sonst geht es nicht weiter.

        Bei Patenten denke ich merkwĂŒrdigerweise gerade auch an Patent-Trolle.
        Übrigens: das Zitat ist nicht von Einstein, sondern von Fred Perls, einem Psychotherapeuten. Sie haben es aber natĂŒrlich auch nicht als Zitat Einsteins genannt, nur suggeriert 😉

        Ich finde ĂŒbrigens dieses Filmzitat in Bezug auf Musk und Tesla viel besser: Its better to burn out than to fade away

        • PK

          12. November 2017 08:27 at 08:27

          ich finde die Art, wie sich Musk als Messias inszeniert ausgesprochen unsympatisch. Vielleicht liegt das an meiner Erziehung, ich zumindest werde zutiefst misstrauisch wenn es zu einem Personenkult kommt wie bei Musk und Tesla zu beobachten. Es nimmt tatsÀchlich Formen einer Religion an.
          Dazu muss man nur mal in die Teslaforen schauen. Schreibt einer mal was negatives (Auto mal wieder liegen geblieben), dann wird er sofort von den AnhÀngern in vorauseilendem Gehorsam zurecht gewiesen.
          Dann seine Unveil Events. Schon mal so eins auf Youtube angeschaut ?
          Kommt mir vor wie auf einem Pop Konzert. Wenn es nicht ĂŒberwiegend MĂ€nner wĂ€ren, wĂŒrden wohl die SchlĂŒpfer fliegen.
          Seine Kommentare bezĂŒglich Mars Besiedlung zeigen, daß er eindeutig den Verstand verloren hat. Oder dieses Video ĂŒber 30 Minuten FlĂŒge quer ĂŒber die Erde sind physikalisch zwar grundsĂ€tzlich möglich, werden aber NIEMALS so kommen:
          https://youtu.be/zqE-ultsWt0
          Die benötigte Energie pro Passagier bei solchen Raketenstarts ist absurd.
          Hier wird das alles seziert:
          https://www.youtube.com/watch?v=j4KR4-TN-Yo
          Ebenso seine komplette Überheblichkeit gegenĂŒber seiner Konkurrenz, hier z.B. sein gespielter Lachanfall bezĂŒglich BYD, die meiner Ansicht nach auf dem Billigsektor (Model3) den asiatischen Markt dominieren werden und nicht Mr.Tesla:
          https://www.youtube.com/watch?v=tx-Ys0O29OQ
          Mega unsympatisch.

        • Steve

          12. November 2017 08:51 at 08:51

          Welche technologische Chance nochmal ?

          Die Chance 100.000arbeitplÀtze in der bisherigen autobranche zu zerstören?

          Die Chance AKWs noch ein paar Jahrzehnte laufen zulassen ?

          Die Chance alle300 km 45min Pause machen zu können?

          Die Chance darauf das die ganzen StĂ€dte mit ladesĂ€ulen „verschönert“ werden?

          • Stephan

            12. November 2017 10:56 at 10:56

            Die Chance, daß sich der berĂŒhmte Fall von Kodak (*) nochmals wiederholt.
            (*) analoge Fotografie versus digitale Fotografie.

          • Petkov

            12. November 2017 12:45 at 12:45

            Der Vergleich mit Kodak hinkt aus mehreren GrĂŒnden. Die Digitalphotographie war eine Neuerung, die sehr komplex war und deswegen erhebliche EntwicklungsaufwĂ€nde erforderte. Kodak war zu spĂ€t und konnte technologisch nicht mehr aufholen.

            Bei den Elektroautos ist es genau andersum, es ist weitgehend eine technologische Vereinfachung, jeder kann ein Elektroauto bauen, sogar die Post, Dyson oder der Elektrotechnikverein in Großdorfen OT Obermickringen.

            NatĂŒrlich kann jeder deutsche Hersteller eine Elektrokarre auf die Straße bringen, die Tesla alt und noch hĂ€sslicher aussehen lĂ€sst. Das Problem ist nicht die Technologie, sondern die Überlegungen, wie man danach Geld im Aftersales verdient. Mit dem Autoverkauf verdient man heute kein Geld mehr, mit Ölwechsel schon.

            Kein deutscher Hersteller hat einen nennenswerten technologischen RĂŒckstand zu Tesla, sehr wohl aber einen marketingtechnischen. Das muss man Elon hoch anrechnen. Ich sehe allerdings nicht, wo BMW und Daimler einen Fehler machen, indem sie ihre große Offensive auf die Zeit hinausschieben, wo man mit den summenden Kisten einigermaßen vernĂŒnftig Geld verdienen kann, anstatt es wie Tesla brutal zu verbrennen.

        • Jimi :)

          12. November 2017 13:58 at 13:58

          „… It’s better to burn out, then to fade away …“ ist eine Textzeile aus dem Song „My My, Hey Hey (Out of the Blue)“ von Neil Young. Album: „Rust Never Sleeps“ – 1979.

  7. Harry

    12. November 2017 08:32 at 08:32

    Ich bin zu 100% von der Zukunft und den Erfolg der ElektromobilitĂ€t ĂŒberzeugt. Die Möglichkeit von den Erdöllieferanten unabhĂ€ngig zu werden, rechtfertigt jede andere Technologie. Ganz egal wie heute (2017) CO2-Bilanz, Herstellkosten, Reichweite, usw. aussehen. Da wird es einiges an Verbesserungen geben. Tesla hat gerade in Deutschland viele Kritiker und Skeptiker. Leider. Faktum ist aber: Tesla ist der Pionier!

    • Steve

      12. November 2017 08:54 at 08:54

      Hui toll du bis dann also von RWE ,AKW und Braunkohle abhĂ€ngig . das ist natĂŒrlich besser . das die Erdöl Staaten in jedem DAXunternehmen drin stecken ist dir wohl bisher entgangen hm ?

  8. Gerd Suelmann

    12. November 2017 09:07 at 09:07

    Gebt Elon Musk eine Chance. Ja – seine Zeitplanungen sind per se nicht oder kaum einhaltbar. Aber er schafft es, trotz wirklichen Schleifens seiner Mitarbeiter, die Leute zu motivieren. Und arbeitet selbst sicherlich hĂ€rter noch als seine Mitarbeiter.
    Ich glaube ihm, daß es fĂŒr Ihn eine Vision, nicht nur ein Weg zum Geldverdienen ist. Wenn er sein Ziel erreicht, krĂ€ht kein Hahn mehr nach den Kritikern. Und vor allem: vielleicht kann ich mir selbst dann auch einen Tesla leisten – als Golf-Klasse-Fahrer 😉 Und noch erleben, daß irgendjemand auf dem Mars landet.
    Wenn er sein Ziel erreicht – lasst ihn doch die Gelder der Investoren verbrennen – auch sie werden im Nachhinein profitieren, zumindest die meisten.

    • Columbo

      12. November 2017 11:59 at 11:59

      Auf dem Mars landen….. elektrischđŸ€Ł

      • Gerd Suelmann

        12. November 2017 15:51 at 15:51

        Tja, das wird wohl zu meiner Zeit nicht passieren 😉 Aber auf dem Mars werden sicher keine Verbrennungsmotoren in den Kuppeln sinnvoll sein. Dann lieber Strom erzeugen und auf Akku fahren. Da könnten wir wieder bei Tesla sein.

  9. Chris

    12. November 2017 10:05 at 10:05

    Im ĂŒbrigen wird die ElektromobilitĂ€t in China und USA entschieden. Wenn in Deutschland am Verbrennungsmotor festgehalten wird, ist das unwichtig. Weltweit hat die ElektromobilitĂ€t Zukunft!

  10. Harry

    12. November 2017 11:32 at 11:32

    • PK

      12. November 2017 14:26 at 14:26

      ich zitier mal beispielhaft einen Satz aus diesem Artikel:
      „Das ist bitter, denn je lĂ€nger wir uns ĂŒber die Nachteile der ElektromobilitĂ€t unterhalten, umso mehr Zeit verlieren wir, unsere SchlĂŒsselindustrie Automobil fĂŒr die Zukunft fit zu machen.“
      Wer ist hier „wir“ ?
      Bedeutet das also, „wir“ mĂŒssen uns einmischen (also Politik etc.) um unsere Automotive Industrie, natĂŒrlich nur fĂŒrsorglich und zu deren Vorteil, fit fĂŒr die Zukunft zu machen ? Wo hat uns denn planwirtschaftliche Einmischung seitens der Politik bisher gefĂŒhrt ?
      Die Vorstellung, in der Deutschen Automotive wĂŒrden sich die VorstĂ€nde etc. nicht mit der E-MobilitĂ€t beschĂ€ftigen ist völlig absurd.
      Aber „wir“ bedeutet eben auch die Entscheidung des Kunden, und die ist nunmal trotz der Förderung gegen das E-Fahrzeug gerichtet.
      Sollen wir nun unsere Hersteller planwirtschaftlich dennoch zwingen, noch mehr E-Autos anzubieten, die dann nur auf Halde produziert werden ? Sollen wir sie zwingen Àhnliche Verluste zu produzieren ?
      Sichert das wirklich ArbeitsplÀtze ?
      Die Investitionen in E sind sehr hoch und bei vielen sogar höher als bei Tesla. Nur macht man nicht so einen Wind darum wie Tesla. Und man bringt Produkte erst dann auf dem Markt, wenn sie getestet sind und die Fertigungslinien stehen !

  11. CG

    12. November 2017 13:56 at 13:56

    Jetzt redet nicht so viel,
    sondern kauft Euch endlich ein E-Auto.
    Ihr rettet damit die Fidschi-Tanzgruppe in Bonn
    vor dem sicheren Versinken…

    • PK

      12. November 2017 15:55 at 15:55

      27.000 Leute waren in Bonn zugegen.
      Die Frage ist, wieviel ObjektivitĂ€t man von einer Gruppe erwarten kann, deren Löhne und GehĂ€lter ĂŒberwiegend von der Angst vor eine KlimaverĂ€nderung anhĂ€ngen.

      • Gerd

        12. November 2017 22:30 at 22:30

        … und eine weitere Frage, was bei dem Mammuttreffen wohl großartig Neues und vor allem handfest Greifbares herauskommt.

        Was auf jeden Fall rauskam, jede Menge CO2, um die 27000 Leute aus Ihren HeimatlÀndern dort hin zu befördern.
        Und weit ĂŒber 100 Mio Ausgaben fĂŒr Deutschland.

    • Petkov

      13. November 2017 12:17 at 12:17

      Der Kauf eines Elektroautos zum aktuellen Zeitpunkt verkĂŒrzt (wenn auch nur marginal) die Zeitspanne, bis die TĂ€nzer zu Blubbern anfangen.

  12. Columbo

    13. November 2017 09:24 at 09:24

    Die Akkulaufzeit des neuen Iphone X hat sich laut letzten Tests verschlechtert, es geht also nichts weiter in der Akkuentwicklung. Solange sich da nichts tut, wird ElektromobilitÀt ein Wunschtraum bleiben.

  13. PK

    13. November 2017 18:34 at 18:34

    Musk prahlt mal wieder:
    „Tesla Semi Truck unveil to be webcast live on Thursday at 8pm! This will blow your mind clear out of your skull and into an alternate dimension. Just need to find my portal gun …“
    Kann das echt noch jemand ernst nehmen ? Ein paar BĂ€ren schon und bekommen schon das große zittern. Dabei könnte das dann ein idealer Zeitpunkt sein die Shorts beherzt aufzustocken.,

    • Gerd

      13. November 2017 19:28 at 19:28

      Ah, daher weht der Wind und gibt der Aktie heute schon Auftrieb.
      Danke fĂŒr den Hinweis.
      Hatte ohne Hintergrundwissen einfach bei 310 schon mal einen Short zurĂŒckgekauft. Vielleicht besser als dass mir am Donnerstag das Gehirn rausfliegt und ich nicht mehr in der Lage bin eine Tradingentscheidung zu treffen.

      • PK

        13. November 2017 21:50 at 21:50

        ja, wenn alles normal lĂ€uft, sollte der Short am Donnerstag genau zum Beginn des Unveils reingedrĂŒckt werden.

    • Petkov

      13. November 2017 20:26 at 20:26

      Der Elon unveilt stĂ€ndig so viele neue Sachen, dass ich selbst als interessierter Fan nur schwer nachkommen kann. Welches mindblowing Oeuvre darf diesmal den Gang der Meschheitsgeschichte warp-antriebsmĂ€ĂŸig beschleunigen? War das der Truck, von dem bis Ende Q1 / 2018 mindestens 1500 StĂŒck in der neuen Fabrik auf dem Mars produziert werden sollen, um den Hyperloopbau unter Trumps Mauer hinweg nach Mexiko zu ermöglichen?

      • Michael

        13. November 2017 21:19 at 21:19

        Sprechen wir hier deutsch, englisch, französisch oder nur noch globale Profi-Börsensprache? „Unveilt mindblowing Oeuvres“… Echt jetzt, Petkov?
        Als interessierter Fan kennen Sie Warp-Antriebe und interessieren sich fĂŒr Startrek, verurteilen aber andere Spinner als Menschen, die sich ihre Welt virtuell zusammenklicken?

        • Petkov

          13. November 2017 23:45 at 23:45

          Hehe 🙂 War dir alles mal wieder zu hoch, nicht wahr? Köstlich, wie du bei jeder Steilvorlage ins eigene Tor einnetzst 🙂

          Soo, jetzt halte mal die FĂŒsschen wieder still, HĂ€ndchen hinter den RĂŒcken, es ist Zeit fĂŒr die nĂ€chste Lektion: auf harmlose, unpersönliche Kommentare wie meinen von vorher, sollst du entweder ebenfalls mit Humor antworten oder dich einfach an der SchlĂ€fe kratzen und wieder in dein Lieblingscomicbuch schauen. Vielleicht findest du dort etwas, was dich fröhlich macht.

          Ansonsten gilt fĂŒr dich: wer zuletzt lacht, denkt am langsamsten.

          So, jetzt reicht es aber, sonst gibst du mir irgendwann mal auf. Ich wusste, dass du auf mein Posting was auskotzen wirst. Du hast ja wirklich ein Petkov-Komplex 🙂 Freut mich: Experiment geglĂŒckt.

          • Michael

            14. November 2017 10:07 at 10:07

            Sie sind schon ein Hund, Petkov. Ihnen bin ich einfach nicht gewachsen 😉 Aber es ist mir doch noch gelungen, Ihre wissenschaftlich sicherlich korrekte Fachsprache zu entschlĂŒsseln: Mit der Veröffentlichung Ihres sensationellen Kommentars haben auch Sie ein mindblowing Oeuvre geunveilt 🙂

        • leftutti

          14. November 2017 22:34 at 22:34

          Ich bin seit jeher ein Freund und BefĂŒrworter der deutschen Sprache und versuche, ĂŒberflĂŒssige Fremdwörter oder, noch schlimmer, Anglizismen zu vermeiden. Kombinationen daraus natĂŒrlich umso mehr.
          „Der Elon unveilt … mindblowing Oeuvres“ ist echt schrĂ€g (ich unveile, du unveilst, er unveilt…)
          FĂŒr ein Projekt auf unserer Internetseite zum Thema Sprache und Typografie recherchieren und veröffentlichen bzw. unveilen 😉 wir auch regelmĂ€ĂŸig die offizielle Wahl zum Wort und Unwort des Jahres. In den Jahren 2010, 2014 und 2015 wurde der Titel des Unwortes des Jahres an „alternativlos“, „LĂŒgenpresse“ und „Gutmensch“ verliehen.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Unwort_des_Jahres_(Deutschland)
          https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Wort-und-Unwort-des-Jahres-Deutschland
          Mir fĂ€llt nun in diesem Zusammenhang wieder ein, dass eine gewisse Fraktion hier in der Kommentarfunktion der FMW diese Begriffe seit Jahren inflationĂ€r, provokativ und gebetsmĂŒhlenartig verwendet, um einmal ein paar unvermeidliche Fremdwörter zu benutzen 😉
          Verkommt die FMW trotz eines wortgewandten Redakteurs zur Plattform fĂŒr Unwörter?

          • Petkov

            15. November 2017 07:54 at 07:54

            Meine GĂŒte, Lefttussi, genau die ĂŒbermĂ€ĂŸige Nutzung von Fremdwörtern nahm ich doch auf die Hörner, weil es mich als ehemals europaweit Jahresbester beim deutschen Sprachdiplom ebenfalls stört, dass in Zeiten des „Fack-ju-Göte-Kults“ die Sprache zunehmend verunstaltet wird. Ich will,dass sie einigermaßen so bleibt, wie ich sie mĂŒhsam gelernt und von Anfang an gemocht habe. Aber Tesla, Apple und Co. haben mittlerweile die Wörter „unveiling“ und „mindblowing“ fast schon populĂ€rer gemacht als „Urlaub“ oder „Weihnachten“.

            Du bist ein Sprachwissenschaftler? Oder nur „BefĂŒrworter der deutschen Sprache“? In beiden FĂ€llen solltest Du Dich im besonderen Maße fĂŒr den Erhalt der traditionellen Sprache einsetzen. Das wird bei der aktuellen Zuwanderungspolitik schwer genug.

            Aber mit Sahara-trockenen Hinweisen wie im konkreten Beispiel erreichst Du definitiv rein gar nichts. Die sind mitreißend wie eine Warze auf der Nase.

            NatĂŒrlich sind Satire und Sarkasmus nicht jedermanns Sache. Aber wenn man sie nicht versteht, sollte man zumindest die guten Gelegenheiten ergreifen, sich einfach mal nicht zu Ă€ußern.

          • Feldmaen

            15. November 2017 10:57 at 10:57

            @Petkov, ich zitiere:
            „weil es mich als ehemals europaweit Jahresbester beim deutschen Sprachdiplom ebenfalls stört, dass in Zeiten des „Fack-ju-Göte-Kults“ die Sprache zunehmend verunstaltet wird.“

            Warum begnĂŒgen sie sich dann nicht mit sprachgewandten und inhaltlich reichhaltigen Kommentaren @Petkov? Wozu immer diese Sticheleien? Wer jemanden inhaltlich ĂŒberzeugen möchte sollte auf unterschwellige persönliche Angriffe wie z.B. „Lefttussi“ verzichten. Oder geht es ihnen in den Kommentaren gar nicht so sehr um den Inhalt, sondern vielmehr darum der Welt zu zeigen wie sprachgewandt sie sind? Auch gut, aber mir fĂ€llt es einfach schwer ihnen inhaltlich zuzustimmen, wenn sie wĂ€hrenddessen in alle Richtungen Seitenhiebe verteilen.

          • Gerd

            15. November 2017 11:17 at 11:17

            Keiner kann so gut fĂŒr sich selber sprechen wie Petkov, ich fĂŒr ihn schon gar nicht.
            Trotzdem bitte ich Sie, Feldmaen, schauen Sie doch einfach mal die Kommentare oben durch.
            Dann werden Sie erkennen, wer mit dem „sticheln“ angefangen hat.

            Ich fand den Kommentar von Petkov (13.11. 20:26Uhr), auf denen gewisse Personen negativ drauf rumreiten als das, was er sein sollte – humorvoll sarkastisch. Und ĂŒbrigens war der besagte Kommentar von Petkov sowieso auch eher eine direkte Antwort an PK und an mich. Und ich hatte sogar ĂŒberlegt, ihm still und stumm mit einem Lachgesicht (Smiley) zu antworten.
            Wie gesagt.

          • leftutti

            15. November 2017 11:33 at 11:33

            Nebenbei bemerkt, verwenden Tesla, Apple & Co. mit „mindblowing“ und „unveiling“ keine Fremdwörter, sondern sprechen in ihrer Muttersprache. Und dass diese Begriffe so außerordentlich populĂ€r sind, dass man sie sogar in die deutsche Sprache integrieren muss, ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Eigentlich musste ich eine derartige Pervertierung von Sprache bisher nur von zwei oder drei Kommentatoren hier auf der FMW kopfschĂŒttelnd zur Kenntnis nehmen.
            Und nur, weil mir an der deutschen Sprache gelegen ist, bin ich noch lange kein Linker. Aber solche Feinheiten passen offensichtlich nicht in Ihr „grobmotorisches“ Denkschema von Schwarz oder Weiß.

          • Feldmaen

            15. November 2017 11:35 at 11:35

            @Gerd, das Ă€ndert trotzdem nichts an meiner Aussage. Es gibt viele in diesem Forum, die inhaltlich viel beitragen können, sich aber in Gemetzel auf persönlicher Ebene verbrennen. @Petkov und @Michael sind da neunmal die Muster Beispiele. Sei es drum, ich find so etwas unschön, es zeugt einfach nicht von einer gewissen Reife um Umgang mit anderen Menschen. Aber so ist das halt in diesen Foren, durch die AnonymitĂ€t fallen die Hemmungen. Jeder so wie er meint…

          • Gerd

            15. November 2017 12:21 at 12:21

            Wenn ich das richtig verstehe, leftutti, haben Sie gar nicht Petkov ansprechen wollen, sondern Ihre Kritik richtete sich an PK, der diese Worte ja eingangs verwendete. O.K.

            Ach ja, seien Sie froh, dass der Segler hier schon weggeekelt wurde.
            Dessen Texte bestanden zur HĂ€lfte (leicht ĂŒbertrieben) aus nichtdeutschen Begriffen.
            Aber deshalb waren sie nicht weniger interessant.

          • Michael

            15. November 2017 12:30 at 12:30

            @Feldmaen, vielen Dank fĂŒr die offenen Worte. Ich gebe zu, dass ich mich da vielleicht etwas habe hinreißen lassen. Eigentlich ist es nicht meine Art, mich in persönliche Gemetzel zu verstricken. Angefangen hat alles mit einem persönlichen und Ă€ußerst beleidigendem Kommentar von @Petkov zu einem Beitrag von mir, in dem ich zu keiner Zeit auch nur beabsichtigt hatte, einzelne Personen anzugreifen:
            https://finanzmarktwelt.de/deutschland-vor-den-wahlen-letzter-teil-69244/#comment-32969
            Ich wollte lediglich auf die Gefahren des ultrarechten FlĂŒgels der AfD und dessen NĂ€he zur Pergida und vergleichbaren Gruppierungen hinweisen, nachdem ich in Google einmal die Suchbegriffe „pergida afd“ eingegeben habe. Die Ergebnisse sprechen fĂŒr sich, da Ă€ndern auch Argumentationen von „politisch korrekt, LĂŒgenpresse und Mainstreammedien“ nichts daran.
            Ich werde mich bessern, versprochen 😉 Solange keine agressiven persönlichen Beleidigungen auf meine BeitrĂ€ge oder Kommentare erfolgen. Sollte dies doch der Fall sein werde ich mich weiterhin mit gleichen Mitteln zur Wehr setzen.
            Ich spreche ausdrĂŒcklich nicht von Kritik anders denkender Menschen, die ist jederzeit erwĂŒnscht, solange sie sachlich, gerne auch ironisch oder zynisch formuliert ist. Diskussion und Streit gehören dazu, das steht völlig außer Frage. Aber ein sarkastisches Biertischniveau wie in oben zitiertem Kommentar muss nun wirklich nicht sein.

          • leftutti

            15. November 2017 12:47 at 12:47

            @Gerd, ich habe weder Petkov, noch PK ansprechen oder kritisieren wollen. Mir ging es um die Verunstaltung der deutschen Sprache durch ĂŒberflĂŒssige Anglizismen wie auch zum Beispiel „ich habe mir ein File downgeloadet“ einer ist. Oder dass man den Hausmeister zum „Facility Manager“, die SekretĂ€rin zum „Executive Assistant“, den Kundenberater zum „Account Manager“ und den Fensterputzer zum „Vision Clearance Engineer“ machen muss.
            Im weiteren Verlauf sprach ich von den Unwörtern des Jahres „alternativlos“, „LĂŒgenpresse“ und „Gutmensch“ und einer Fraktion, die diese inflationĂ€r benutzt. Dazu gehören ebenfalls weder Petkov, noch PK.
            Über den Segler kann ich nichts sagen, wenn er sich „wegekeln“ lĂ€sst, ist das seine Sache.

  14. Pingback: Der Messias Elon Musk hat schlechte Laune - nicht nur wegen Tesla.. - Das PressebĂŒro

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur DatenschutzerklÀrung

Aktien

Deutsche Bank: Eine kleine gute, und eine große schlechte Nachricht

Veröffentlicht

am

Die Deutsche Bank hat endlich mal eine winzige kleine positive Nachricht produziert. Im ersten weniger wichtigen Teil es Banken-Stresstests der US-Notenbank Federal Reserve hat die Deutsche Bank bestanden. Es ging darum zu testen wie sich die RĂŒcklagen der Bank entwickeln bei einer Wirtschaftskrise in den USA mit einer Arbeitslosenquote von 10%.

Alle geprĂŒften 35 Banken haben den Test bestanden, auch die Tochtergesellschaft „DB USA“. Sie habe genug Kapitalreserven. FĂŒr die Jahre 2015 und 2016 war die US-Tochter noch durchgefallen und musste nachbessern. NĂ€chst Woche veröffentlicht die Fed den zweiten Teil des Stresstests, wo es um Risikomanagement und interne Kontrollen der Banken geht. Und genau auf  diesem Themenfeld gab es bei der DB in den USA immer wieder Probleme.

Deutsche Bank mit verschlechterter Aussicht durch Ratingagentur

Das ist nicht gut. Die Ratingagentur Fitch hat die Deutsche Bank zwar offiziell nicht herabgestuft (Rating weiterhin bei BBB+). Aber man hat den Ausblick der Bank von zuletzt „Stabil“ auf jetzt „Negativ“ gesenkt. Es gehe um das substanzielle Risiko bei der DurchfĂŒhrung der Bank-Restrukturierung. Gehe bei der StĂ€rkung des GeschĂ€ftsmodells irgendwas schief, wĂŒrde das auch zu einer Abstufung des Ratings fĂŒhren.

Vor Fitch gab es schon Anpassungen bei S&P. Dort hatte man vor drei Wochen das Rating der DB von A- auf BBB+ gesenkt. Moodys hatte im April seinen Ausblick fĂŒr das langfristige Einlagenrating gesenkt von „Stabil“ auf „Negativ“. Aber gut – der neue Mann Christian Sewing ist seit Kurzem am Ruder. Kriegt er endlich mal eine substanzielle Verbesserung im AlltagsgeschĂ€ft der Bank hin? Von heute auf morgen ist das wohl unmöglich.

Die Deutsche Bank-TĂŒrme in Frankfurt
Die Deutsche Bank-TĂŒrme in Frankfurt. Foto: Nordenfan / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

weiterlesen

Aktien

Apothekenkette ersetzt General Electric im Dow-Index – der sinnbildliche Wandel der US-Volkswirtschaft

Veröffentlicht

am

Es ist ein Erdbeben! Wer hĂ€tte das jemals gedacht. Der US-Industriekonzern Nummer 1 „General Electric“ wird vom Indexanbieter S&P Dow Jones Indices aus dem Dow Jones 30-Index gestrichen. Der Dow ist zwar nicht ganz so wichtig wie der S&P 500-Index, aber der Dow wird in der breiten Öffentlichkeit als die globale Richtlinie des Aktienmarktes betrachtet. Seit dem Jahr 1907 war General Electric stetig Mitglied im Dow Jones Index – so lange wie kein anderes US-Unternehmen! Der Dow Jones ohne General Electric – das ist doch eigentlich gar nicht vorstellbar!

Aber es wird dennoch RealitĂ€t. Mit Wirkung zum 26. Juni wird die GE-Aktie aus dem Index gestrichen. Da hat zwei GrĂŒnde. Der Indexanbieter spricht ganz klar an, dass der Dow Jones 30 ein preisorientierter Index ist. Hat eine Aktie also einen optisch niedrigen Preis, ist auch ihre Gewichtung im Index gering – ihr Aktienkurs-Verlauf kann den Gesamtindex also immer weniger beeinflussen, je niedriger der Kurs notiert.

Der Indexanbieter schreibt, dass der Aktienkurs von General Electric (aktuell 12,95 Dollar) durch seinen stetigen RĂŒckgang (-55% in den letzten 12 Monaten) inzwischen sehr niedrig sei. Die Gewichtung von GE im Dow lĂ€ge inzwischen unter 0,5%. Und wer ersetzt GE? Man möchte fast lachen: Es ist die grĂ¶ĂŸte Apothekenkette der USA „Walgreens“ (KĂŒrzel WBA). GE hat einen Marktwert von 112 Milliarden Dollar, Walgreens von 64 Milliarden Dollar. Aber wie gesagt, entscheidend ist auf der einen Seite der rein optische Aktienpreis (eigentlich Quatsch, aber so wird der Dow nun mal berechnet). Und die Aktie von Walgreens notiert bei 64,61 Dollar.

Als zweite BegrĂŒndung fĂŒr diesen Tausch im Dow-Index fĂŒhrt man an, dass mit der Ersetzung von General Electric durch Walgreens eine bessere Abbildung der US-Volkswirtschaft im Dow Jones 30-Index gewĂ€hrleistet sei. Die Wirtschaft der USA habe sich geĂ€ndert, mehr hin zu Finanzen, Pflege, Konsum und Technologie. Die Bedeutung der Industrie habe in den USA abgenommen. Daher sei es sinnvoll der Pflegebranche mit dieser Apothekenkette mehr Gewichtung zu geben. Der Wechsel mache den Dow zu einem besseren Gradmesser fĂŒr die US-Volkswirtschaft. Gibt es einen eindeutigeren Hinweis, dass sich die USA immer weiter entfernen von einer Volkswirtschaft, in der in großem Umfang Industrieproduktion stattfindet? Zitat aus der Veröffentlichung:

“Since then the U.S. economy has changed: consumer, finance, health care and technology
companies are more prominent today and the relative importance of industrial companies is less. Walgreens is a national retail drug store chain offering prescription and non-prescription drugs, related health services and general goods. With its addition, the DJIA will be more representative of the consumer and health care sectors of the U.S. economy. Today’s change to the DJIA will make the
index a better measure of the economy and the stock market.”

General Electic existiert seit ĂŒber 125 Jahren und war seit 110 Jahren im Dow enthalten. Als der Dow 1896 an den Start ging, war GE auch schon dabei. Ein Dow ohne GE, das ist ein Schock und eigentlich unglaublich. Aber es ist ein Sinnbild fĂŒr den Wandel der US-Volkswirtschaft.

General Electric nicht mehr im Dow gelistet

weiterlesen

Aktien

Deutsche Bank-Aktie: Florian Homm mit dĂŒsterem Gesamtbild

Veröffentlicht

am

Ist die Deutsche Bank-Aktie inzwischen ein Kauf? Vielleicht fĂŒr kurzfristige Zocker, aber wohl kaum im großem Bild, so sagt es Florian Homm. Im folgenden Video bespricht er die aktuellen und strukturellen Probleme der Bank. Da wĂ€re die technologische RĂŒckstĂ€ndigkeit, die rechtlichen Probleme, das Zinstief, die Herabstufung durch Ratingagenturen, Zombie-Kredite etc. Es gebe keine klare Strategie, und das Momentum laufe gegen die Bank. Die letzte Kapitalerhöhung sei wohl schon verpulvert worden.


Die Deutsche Bank-TĂŒrme in Frankfurt. Foto: Nordenfan / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

weiterlesen

Ihr Status: Trade des Tages

Anmelden
   

Online-Marketing

NEU: Online-Marketing hier bei uns! Ihr Unternehmen / Pressefach auf finanzmartwelt.de = Effektives Online-Marketing
Höchst personalisierbare Strategien
Faire Preise
PressefÀcher und Meldungen
Content relevante Artikel und mehr
Jetzt informieren

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur DatenschutzerklÀrung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklĂ€rst du sich damit einverstanden.

Schließen