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Tesla mit Verzögerung! Alles kein Problem, wie immer?

Es kommt bei Tesla zu einer (kleinen?) Auslieferungsverzögerung für das neue Modell 3. Die Produktion soll nach wie vor Mitte 2017 beginnen, und die Kunden mit bereits bestehenden…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es kommt bei Tesla zu einer (kleinen?) Auslieferungsverzögerung für das neue Modell 3. Die Produktion soll nach wie vor Mitte 2017 beginnen, und die Kunden mit bereits bestehenden Reservierungen und Anzahlungen sollen auch ab Ende 2017 ihre Autos erhalten – das sind gut 400.000 Bestellungen. Wer jetzt neu bestellt, findet auf Tesla´s Webseite den geänderten Hinweis, dass die Auslieferung für neue Reservierungen Mitte 2018 oder später erfolgen werde. Hoppla, was ist denn da los? Diese Formulierung gab es dort letzte Woche noch nicht.

Gegenüber CNBC wurde von Tesla bestätigt, dass das Webseiten-Update keinerlei Änderungen im Plan von Tesla bedeute (?). Die Produktion selbst beginne ja wie bislang versprochen Mitte 2017. Man habe die Auslieferungszeiten für Neu-Besteller lediglich angepasst, um ein genaueres Timing bieten zu können. Ach so, „ab Mitte 2018 oder später“ bringt dem Neu-Besteller also mehr Planungssicherheit, wann er sein neues Auto erhalten soll? Zwei oder drei Jahre Wartezeit – bis dahin sind möglicherweise die großen Autokonzerne mit neuen Konkurrenzmodellen auf dem Markt – ob viele potenzielle Käufer sich das antun so lange zu warten, ohne festes Auslieferungsdatum?

Aber gut, der Elon Musk-Jünger verzeiht ja alles. Aber abgesehen davon: Wenn es irgendwie nicht läuft, oder die Euphorie rund um Tesla zu versiegen scheint, muss eben Hoffnung her. Das macht Elon Musk wie so oft mit ominösen Ankündigungen. Am 9. Oktober verkündete er an diesem Montag den 17. Oktober hätte er eine Produktneuheit zu verkünden. Dann am Sonntag schrieb er die Verkündung müsse verschoben werden, auf den heutigen Mittwoch. So kann man Spannung erzeugen. Was wird es sein? Ein neues Design für das Lenkrad? Ein neues Design für Tesla-Ladestationen?

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So, jetzt aber genug der Häme. Lassen wir uns doch heute mal wieder berieseln. Die Neu-Besteller warten noch zwei Jahre oder länger auf ihr Modell 3. Das bedeutet womöglich, dass durch Tesla irgendwann nächstes Jahr erneut frisches Geld aufgenommen werden muss um das Wachstum am Laufen zu halten? Denn drastisch verspätete Auslieferung bedeutet auch mal wieder „drastisch verspätete Einnahmen.“

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    PK

    19. Oktober 2016 11:09 at 11:09

    nur schade, daß der Short of the Lifetime gar nicht so einfach ist.
    Shortgebühren sind bei IB aktuell 7.5%, vor 2 Monaten waren es sogar mal 30%.
    Von den diversen in DE erhältlichen Short Produkten will ich gar nicht reden, kann man alles vergessen.
    Und keiner weiss, wie lange Elon seine Jünger noch bei Laune halten kann.
    Wir lachen über die ganzen Twitterkommentare von EM und sehen das vielleicht als leicht unprofessionell aber in den Staaten kommt das eben voll an.
    Man geht mit einem Tesla Short also eine Wette auf die Intelligenz der Marktteilnehmer ein und sowas kann eben auch nach hinten losgehen.

    • Avatar

      gerd

      19. Oktober 2016 13:21 at 13:21

      Also ich habe vor ca 2 Monaten einen Schein gesehen, der bei einer Laufzeit von rund 15 Monaten ein Aufgeld von um die 10% hatte. Allerdings war da kein großartiger Hebeleffekt.

      Und zwar war das an dem Tag, wo FMW ebenfalls schon einen ausgezeichneten Bericht über TESLA eingestellt hatte. Nach dem Lesen war ich auch der Meinung, TESLA wäre der Short-Trade des Jahres.

      Wer den Schein daraufhin gekauft hatte, ist heute gut im Plus.
      Was natürlich nicht heißt, dass der Schein morgen schon im Minus liegen kann, falls heute in USA das neue „Lenkraddesign“ vorgestellt wird.

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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