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Tesla-Quartalszahlen: Deutlich im Plus, Erwartungen kräftig übertroffen – UPDATE 22:40 Uhr

Nach der Non GAAP-Methode waren es +0,71 Dollar pro Aktie nach einem Verlust von 1,35 Dollar vor einem Jahr. Erwartet wurde ein Verlust…

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FMW-Redaktion

Soeben wurden die Tesla-Quartalszahlen veröffentlicht. Pro Aktie wurde ein Gewinn von 0,05 Dollar pro Aktie vermeldet, nach einem Verlust vor einem Jahr von 1,78 Dollar. Nach der Non GAAP-Methode waren es +0,71 Dollar pro Aktie nach einem Verlust von 1,35 Dollar vor einem Jahr. Erwartet wurde ein Verlust von gut 0,50 Dollar. Also eine sehr positive Überraschung! Der Umsatz kam rein mit 2,3 Milliarden Dollar. Erwartet wurde ein Wert von 2,3 Milliarden Dollar. Vor einigen Tagen hatte Tesla bereits die Zahl der verkauften Autos veröffentlicht, die bei 24.500 Stück lag, was ein Plus von 70% im Vergleich zum Vorjahr ausmacht.

Die Aktie notiert nachbörslich mit 6% im Plus.

UPDATE 22:40 Uhr:

Wir als alte Tesla-Kritiker haben diese sensationelle Steigerung ins Plus gleich mal kritisch hinterfragt und sind zügig in die Zahlen gestiegen. Tesla selbst schreibt man habe für die Berechnung des Non GAAP-Gewinns (der ja sensationell gut ausfällt), 90 Millionen Dollar nicht in Cash bezahlter Vergütungen mit in den Gewinn eingerechnet, womit er auf 111 Millionen Dollar oder sensationelle 0,71 Dollar pro Aktie steigt! Tja, anscheinend eine „erlaubte“ Kosmetik!?! Zitat Tesla:

„Our Q3 GAAP net income was $22 million,or $0.14 per share on 157 million diluted shares, while our non-GAAP net income was $111 million, or $0.71 per share on a diluted basis, after adding back $90 million of SBC. Both figures include an $0.08 per share loss of other expense, net, primarily related to foreign currency transactions and the conversion of most of our 2018 convertible notes.“

Aber auch ohne diese Kosmetik fällt ein kleiner Gewinn an, einfach unglaublich Mr. Musk! Der Ausblick von Tesla, um es kurz zu fassen. Alles bestens, wie immer, läuft. Man sei dabei die Ziele für das 2. Halbjahr zu erfüllen mit 50.000 verkauften Autos usw usw usw. Was schreiben wir darüber überhaupt? Was die Erwartungen angeht, ist bei Tesla sowieso immer alles bestens!

Nach mehr als 7 nacheinander folgenden Quartalen mit mehr als -400 Millionen Dollar freiem Cash Flow liegt er jetzt im 3. Quartal im Plus mit 176 Millionen Dollar. Das ist mal was wirklich Positives!

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Dreistein

    27. Oktober 2016 07:48 at 07:48

    Guckt euch doch das Tesla-Auto an, es sieht gut aus, hat eine akzeptable Reichweite und der Kaufpreis ist für dieses Auto OK! Guckt euch BMW oder Opel an, Teuer wenig Reichweite und die Optik?? Tesla ist im Moment der Marktführer und ist genau auf die Arbeiterklasse angesprungen und nicht wie die Deutschen die Chefklasse ansprechen wollen. Ich meine Tesla macht es so wie sie es machen RICHTIG! Das „normale Volk“ ansprechen und verkaufen. Wer kauft sich in D ein Opel Ampera mit einer Reichweite die lächerlich ist und ein Preis den sich die meisten für das Spielzeug nicht leisten können. Wenn man es weiter denkt sieht man Tesla klar im Vorteil, die bauen sogar auf eigene Kosten die Stromtankstellen aus und positionieren sich Solar, alles richtig gemacht!

  2. Avatar

    Feedback

    27. Oktober 2016 11:34 at 11:34

    Erstaunlich 50.000 Stück im Halbjahr. Das rechtfertigt die Bewertung natürlich. ;) jeder muss selber wissen was er tut. Die Tränen des Neuen Markt „Wunders“ sind schon lang getrocknet und vergessen. Schauen wir mal in 5 Jahren wer dann noch da ist: BMW oder Tesla :)

    Und für die die das Wachstum die Bewertungen rechtfertigt. Kleiner Hinweis zum Nachdenken. Wo wächst es sich leichter um100 Prozent wenn ich von 1 Stück Absatz auf 2 steigere oder von 1mio Einheiten auf 2mio? ;)

    Keine Handlungsempfehlung versteht sich.

  3. Avatar

    Michael

    27. Oktober 2016 12:23 at 12:23

    24.500 verkaufte Autos bringen einen Umsatz von 2,3 Milliarden Dollar?
    WOW!!!

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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Wer an der Börse seine Gefühle ausschaltet, gewinnt! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über.

Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen.

Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein entsprechendes Auto fuhren. Studien haben diesen Zusammenhang mehrfach belegt.

Investieren Sie nicht in der Branche, in der Sie arbeiten

Für die Entstehung einer Lieblingsaktie oder einer Lieblingsbranche ist auch oft unser ausgeübter Beruf von Relevanz. So habe ich jahrelang in meinen Depots Bank-Aktien übergewichtet, weil ich ein Kind der Branche bin. Hier fühlte ich mich wohl, hier kaufte ich gerne. Richtig clever war diese Übergewichtung freilich nicht, wie die Performance vieler Bank-Aktien im Rückblick zeigt. Ich habe Zeit gebraucht, um diesen Wirkfaktor zu verstehen und schließlich abzuschalten.

Ein ähnliches Beispiel: Ein Ingenieur im Maschinenbau wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Depot erheblich mit Aktien dieser Branche befüllen. Er liebt die Arbeit, die er tut. Er mag die Produkte, mit denen er arbeitet. Folglich liebt er auch

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Dax und die Risikoaversion – aktuelle Analystenmeinungen

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Risikoaversion und der Dax - wie geht es weiter?

Werden Dax, Dow und Co nach dem jüngsten Kursverlusten weiter fallen? Risikoaversion (auch Risk Off genannt) ist das Wort der Stunde, also die Flucht in den sicheren Hafen namens US-Dollar und hochwertige Anleihen, in Zeiten immer weiter steigender Corona-Ängste, welche die wirtschaftliche Erholung gefährden. Hier zunächst zwei aktuelle Video-Beiträge von Jochen Stanzl von CMC Markets:

Milan Cutkovic

Hier drucken wir die aktuelle Meinung von Milan Cutkovic ab, Marktanalyst bei Axitrader:

Die Börsen wurden zum Start in die neue Handelswoche von der Realität eingeholt. Dank des billigen Geldes der Notenbanken, drastischer Stützungsmaßnahmen der Regierungen weltweit sowie einer starken Nachfrage nach den Technologieaktien als Pandemie-Gewinner kannte der Aktienmarkt in den vergangenen Monaten nur den Weg nach oben. Die jüngsten Corona-Warnungen nach dramatisch steigenden Infektionszahlen sind nun eine kalte Dusche für die Investoren und die Erinnerung daran, dass wir uns weiterhin inmitten einer globalen Pandemie befinden.

Dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Herbst wieder steigen würde, wurde generell erwartet. An den Aktienmärkten bestand jedoch die Hoffnung, dass die Regierungen die Situation nun deutlich besser unter Kontrolle haben und weitere Lockdowns nicht nötig sein würden. In Großbritannien aber kalkuliert die Regierung aber bereits wieder mit einem solchen Szenario und bereitet weitere landesweite Restriktionen vor. Es besteht die Sorge, dass weitere Länder in Europa dem Beispiel folgen werden und die Wirtschaft erneut zum Stillstand kommt.

In den USA steht kein Durchbruch im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket in Sicht. Für die Anleger ist dies frustrierend, vor allem nach dem die Federal Reserve nicht weit genug ging. Ohne weitere Stimulus-Maßnahmen der Regierung könnte die Konjunkturerholung auf der anderen Seite des Atlantiks ins Stocken geraten.

Auch am Devisenmarkt ist in naher Zukunft mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Neben der Pandemie dürften die US-Präsidentschaftswahl, die Brexit-Verhandlungen und geopolitische Spannungen die Wechselkurse wieder stärker bewegen. Aktuell sind aufgrund der Risikoaversion vor allem der US-Dollar und der japanische Yen gefragt.

Jasper Lawler

Jasper Lawler von LCG sagt aktuell (hier auszugsweise zitiert), dass er heute die Reaktion der Anleger auf den gestrigen großen Risiko-Off-Tag an allen Märkten, den so genannten „Battery Day“ von Tesla und die Aussage des Fed-Vorsitzenden Jay Powell beobachten werde. Der gestrige Tag sei ein klassischer Risiko-Off-Moment gewesen, an dem Aktien und Kryptowährungen einbrachen, während Staatsanleihen, der US-Dollar und der Yen zulegen konnten. Tech-Aktien würden sich seit einigen Wochen zurückziehen, aber gestern sei der Ausverkauf breiter gewesen, da die Industrieunternehmen im Dow schwer getroffen wurden. Der Silberpreis fiel am Montag an einem Punkt um 10%.

Einige Marktteilnehmer hätten auch argumentiert, dass das traurige Ableben der Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Streit um ihre Nachfolge im Obersten Gerichtshof ein neues US-Konjunkturpaket noch unwahrscheinlicher gemacht habe. Wenn der Rückgang nur auf die Stimmung zurückzuführen ist, dann erhöhe dies die Chance auf einen Rückschlag am nächsten Tag – auch wenn einige wichtige technische Niveaus, darunter die 50 DMA im S&P 500 nachgegeben haben – dies begünstige weitere Abwärtsbewegungen.

Teslas Battery Day sei zum Teil ein PR-Gag, und zum Teil etwas Wesentliches für die Zukunft der Elektrofahrzeuge. Jede neue Generation von Tesla-Batterien sollte in der Lage sein, mehr Energie zu speichern und eine längere Lebensdauer zu haben – und damit die Reichweite und Kosten von Elektrofahrzeugen auf ein Niveau zu bringen, das von der breiten Masse akzeptiert werde.

Jasper Lawler weist auch darauf hin, dass Jerome Powell heute Nachmittag bei einer von drei Gelegenheiten in dieser Woche vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses über das CARES-Gesetz aussage – d.h. über das erste Konjunkturpaket. Für Großbritannien wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson gegen Mittag in einer Erklärung vor dem Unterhaus weitere Sperrmaßnahmen ankündigen wird.

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