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Tesla-Quartalszahlen: Zahlen besser als erwartet, Aktie nachbörslich im Plus

Die Tesla-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten. Der Umsatz liegt bei 2,79 Milliarden Dollar…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Tesla-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 2,79 Milliarden Dollar ( erwartet 2,5 / Vorjahresquartal 1,27 ).

Der Verlust (Non Gaap) liegt bei 1,33 Dollar pro Aktie ( erwartet -1,78 bis -1,88 / Vorjahresquartal -1,61 ).

Der tatsächliche Verlust liegt bei 2,04 Dollar pro Aktie ( erwartet -2,39). Wie die Schautafel zeigt, kosten aktienbasierte Mitarbeitervergütungen die Firma satte 0,71 Dollar pro Aktie im letzten Quartal, was aus -2,04 Dollar „bereinigt“ nur noch -1,33 Dollar macht. Obwohl man sich fragen kann, warum dieser Posten nicht zur normalen Geschäftstätigkeit gehören soll…

Die operativen Kosten steigen binnen eines Jahres von 512 auf 907 Millionen Euro.

Die im Juli angelaufene Modell 3-Produktion läuft gemäß heutiger Aussage planmäßig an.

Die Auslieferungen der bisherigen Modelle sei gegenüber dem Vorjahresquartal um 53% gestiegen, und das trotz einer Stagnation im Luxusauto-Segment.

Laut Tesla hat man derzeit reale echte Cash-Reserven von 3 Milliarden Dollar (extra betont, wortwörtlich „cash on-hand“).

Man hat im letztem Quartal 22.026 Modelle S und X ausgeliefert.

Zitat Tesla:

With no advertising, paid endorsements or guerilla marketing campaigns, Model 3 net reservations have still steadily climbed every month, and have even accelerated further in recent weeks. Orders for Model S and Model X have also been increasing, both leading up to and following the Model 3 handover event. In July, our weekly net order rate for these vehicles was about 15% higher than our Q2 average weekly order rate. In addition, although too early to draw strong conclusions, we are seeing an even further increase in net Model S orders since the July 28th event. This growing demand gives us even more reason to expect increased deliveries of Model S and Model X in the second half of this year.

Hier die Jubel-Aussichten von Elon Musk aktuell im Zitat:

In addition to the 2017 Model 3 production guidance provided above, we expect Model S and Model X deliveries to increase in the second half of 2017, as compared to the first half of the year. Several factors will influence our non-GAAP automotive gross margin for the rest of this year. The combined non-GAAP gross margin for Model S and Model X in Q3 will decline slightly from Q2, driven primarily by mix shift. Additionally, during the initial phase of the Model 3 ramp in Q3, the volume produced will be tiny relative to the installed production capacity. As a result, Model 3 gross margin in Q3 will be temporarily impacted by the excessive allocation of labor and overhead costs and depreciation over this tiny volume. In the absence of these one-time elevated cost allocations, Model 3 gross margin in Q3 would already be positive, resulting in a positive cash contribution.

As capacity utilization improves, Model 3 non-GAAP gross margin is expected to be positive in Q4, and should improve rapidly in 2018 to our target of 25%. Consequently, we expect non-GAAP automotive gross margin to temporarily dip below 20% in Q3, before recovering in Q4 and beyond. For the second half of 2017, we expect strong improvement in operating leverage as revenue should significantly increase in the second half of the year as compared to the first half, while operating expenses should remain essentially flat. Capital expenditures should be about $2 billion during the second half of 2017, as we make milestone-based payments for Model 3 equipment, continue with Gigafactory 1 construction, and expand our Supercharger, store, delivery hub, and service networks. While delivering the first Model 3 cars was a major company milestone, we are now focused on the critical steps to ramp Model 3 production. We remain confident in our plans and look forward to the upcoming unveiling of the next exciting addition to our portfolio of electric vehicles – Semi Truck.

Die Aktie notiert nachbörslich mit +3,77%.


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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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