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Tesla-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Tesla-Auto von innen

Die Tesla-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 6,04 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 6,35/Vorquartal 5,99/erwartet 5,15).

Der Gewinn liegt bei +2,18 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal -1,12/Vorquartal +1,24/erwartet -0,14). Die nicht um Sondereffekte bereinigte Zahl (GAAP) liegt auch noch bei +0,50 Dollar.

Die „Automotive gross margin“ steigt im Jahresvergleich von 18,9 Prozent auf 25,4 Prozent.

Ohne den Sonderumsatzposten „regulatory credits“ in Höhe von 428 Millionen Dollar hätte es nach GAAP keinen 104 Millionen Dollar-Gewinn gegeben, sondern einen Verlust. Und der Non-GAAP-Gewinn von 451 Millionen Dollar (2,18 Dollar pro Aktie) wäre dann auch nur minimal ausgefallen, wie „Zerohedge“ aktuell anmerkt (gut sichtbar unten im Datenblatt in der zweiten Zeile). Dabei geht es um staatliche Gutschriften für Null-Emissionen bei neuen Autos.

Der reine Autoumsatz von Tesla sinkt im Jahresvergleich von 5,38 auf 5,18 Milliarden Dollar. Dennoch steigt der „Automotive gross profit“ im Jahresvergleich von 1,01 auf 1,32 Milliarden Dollar.

Der Free Cash Flow steigt im von -895 Millionen Dollar im Vorquartal auf +418 Millionen Dollar.

Die Aktie von Tesla reagiert nachbörslich mit +4,5 Prozent.

Aktuelle Tesla-Quartalszahlen im Detail

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Müller

    22. Juli 2020 23:29 at 23:29

    Nicht nur ein bisschen übertroffen. Wie ist das Gefühl wenn man short ist bei Tesla? Tesla hat eben Zukunft nicht wie VW und das vergessen viele. Tesla produziert doch noch einiges mehr als nur Autos… Hauptsache immer diese Autozahlen sind so wichtig. Übrigens, Tesla kann die Autos billiger verkaufen, weil sie es sich leisten können und so die anderen Autoverkäufer ziemlich vom Markt drängen. Es mag sein, dass nicht alles genau stimmt bei der Buchhaltig, aber sind wir ehrlich, welche Firma nimmt es genau?

    • Avatar

      Savestrax

      23. Juli 2020 11:03 at 11:03

      Vom Markt drängen? Deutscher Markt Januar bis Mai 2020: neu zugelassene BEV 36.000, davon Tesla ca. 4.000
      Damit Platz 3 hinter VW (9.000) und Renault (5.500)
      Ist schon eine wahnsinnige Verdrängung.;)

    • Avatar

      sabine

      23. Juli 2020 12:52 at 12:52

      ?
      a) Gewinn nur mit 0-Emissionen-Papieren – also nur mit Schwachsinn.
      b) Markt in Norwegen ist bereits Geschichte.
      c) Deswegen jetzt China.
      Nur immer Tricks, sonst nix.

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      Markus Buchmann

      23. Juli 2020 13:50 at 13:50

      Was produzieren sie denn noch. Die Solardächer sind nicht der Rede wert. Autonomes Fahren im Leve 5 bis Ende des Jahres, da essse ich einen Besen, wenn das kommt.
      Tesla = Elektoauto mit Fahrassistent. Tesla ist nicht der einzige Hersteller von E-Autos.

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    Besserwisser

    23. Juli 2020 00:00 at 00:00

    Der Fugi hat halt ne Glaskugel ;)

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    Torsten

    23. Juli 2020 07:21 at 07:21

    Ohne das Geld der Anleger die die überteuerte Aktie kaufen würde es nicht funktionieren. Tesla agiert wie ein Hedgefond.

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    Feedback

    23. Juli 2020 07:23 at 07:23

    Wo es hinführt wenn die Bücher nicht so genau genommen werden zeigt ja Wirecard. Kann ein paar Jahre gut gehen. ;). Schön für alle Teslaaktionäre aber die Realität holt irgendwann jeden ein. 6mrd Umsatz bei fast 300 Mrd Börsenwert. Da war wer Neue Markt ja fast harmlos. Bin weder long noch short. Spekulier nicht mit Religionen ;). Die Teslajünger treiben das Ding am Ende auf 3000 ;). Vielleicht zeigt sich ja auch die Vermögenswertinflation speziell bei Tesla besonders. Der Markt hat am Ende immer recht. Schauen wir mal ob ne 400.000er Autobude 4mal soviel wert sein kann als die 10Mio „Klitschen“ VW, Toyota etc..

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    Übelkeit

    23. Juli 2020 10:33 at 10:33

    „Tesla hat eben Zukunft nicht wie VW und das vergessen viele.“

    Die Aussage ist doch absolut lächerlich. E-Motor + Akku ist kein Hexenwerk. Ein E-Auto hat bestimmt den Faktor 10 weniger Know-How-Bedarf. Jedes kleine ferngesteuerte Spielzeugauto funktioniert nach diesem Prinzip.

    Es wird immer so getan als hätte Tesla das Rad neu erfunden. In Wirklichkeit verkaufen die Hersteller solange die alte Technik bis diese sich bei der Masse etabliert. Es ist ökonomisch nachvollziehbar die alte Technik solange zu verkaufen wie es geht.

    Die Premiumhersteller kaufen sich die besten Akkus und Motoren am Markt und fertig ist der Lack.

    Zudem muss sich ersteinmal zeigen ob E-Auto überhaupt massentauglich ist.

    Ich denke es wird wie Diesel, Benzin einfach eine 3 Klasse geben. Bei Schiffen macht ein Atom-antrieb auch nur bei Flugzeugträgern, U-Booten und Eisbrechern sinn. Beim Fischerboot eher nicht.

  6. Avatar

    Klempner

    23. Juli 2020 11:09 at 11:09

    Da hat das Trickeldown Geld der ZBank einen eleganten Weg in Elons Bilanz gefunden(Emissionszettel,oh Wunder).Und
    die Elektrostory behind Fossil und der Druck auf den restlichen Herstellern bleibt aufrecht!!
    Nur Dividende aus operativen unkreditierten Geschäftseinahmen FEHLANZEIGE !
    Bei den Zahlen ist nur noch Kopfschütteln und Augenkrebs angesagt.
    Meine Güte,allen Ortens,social Media macht die Menschen komplett inkompetent!!

    • Avatar

      sabine

      23. Juli 2020 12:57 at 12:57

      Bei Social Media zählen andere Werte genauso wie in der Politik:
      Frau Wagenknecht meinte letztens, die Politiker bräuchten auch Sexappeal wie Habbeck (und die Tante da). Da sei bei den anderen Parteien Fehlanzeige (Meinte sie Merkel, Meuthen, Lindner (?), Söder..?).
      Wurden Willy Brandt, Fischer und Schröder nicht mehrheitlich von Frauen gewählt? Sie hatten ja auch einen Haufen Lebensabschnittspartner mit starkem Verjüngungsdrall.

  7. Avatar

    Ranzentier

    23. Juli 2020 17:32 at 17:32

    …E-Mobilität gab es schon in den 80igern…spiele mit meinem Sohn regelmäßig Autokarten, einzig Elektroautos sind dort abgebildet…so ganz neu ist es nicht…und wenn wir ehrlich sind…wenn in den Ländern autonomes Fahren nicht erlaubt wird, dann wird es auch nicht stattfinden…denn dazu muss es ja auch Genehmigungen geben…da sitzen viele Staaten am langen Hebel, wenn die nicht wollen, dann wollen die nicht…

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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