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Tesla-Quartalszahlen heute Abend – die Vorschau

Redaktion

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Heute Abend werden die Tesla-Quartalszahlen verkündet. Wir berichten kurz nach 22 Uhr deutscher Zeit so schnell wie möglich mit den wichtigsten Kennzahlen. An dieser Stelle bieten wir schon mal eine kurze Vorschau.

Beim Umsatz erwartet man für heute eine Summe von ca 3,95 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr waren es noch 2,79 Milliarden, und vor 3 Monaten noch 3,41 Milliarden Dollar. Gerade jetzt steigt der Umsatz von Quartal zu Quartal spürbar an, weil das neue Modell 3 für jede Menge Verkäufe sorgt. Die Umsatzziel zu erreichen sollte nicht das Problem sein.

Wie immer das Problem bei Tesla ist die Geldverbrennung. Es wird interessant sein zu sehen, wie viel finanziellen Mehraufwand Tesla in den letzten Wochen und Monaten betreiben musste, damit man noch bis Ende Juni mit Biegen und Brechen sein Umsatzziel von 5000 Modellen 3 pro Woche erreichen konnte. Hier kann es eventuell zu einer bösen Überraschung bei den Kosten kommen.

Vor einem Jahr lag der Verlust (Non GAAP, also schon bereinigt) bei 1,33 Dollar pro Aktie. Letztes Quartal gab es einen Verlust von 3,35 Dollar, und für heute erwartet man um die 2,90 Dollar Verlust pro Aktie. Das wird entscheidend sein. Führt die immense Geldverbrennung zu mehr Verlust als erwartet? Falls ja, wird Elon Musk wieder mal einige seiner Motivationssprüche bringen müssen, dass alles in Kürze viel besser wird, dass alles bestens läuft usw.

In der Vergangenheit konnten Musk´s Sprüche bislang alles zudecken, was da an negativen Zahlen seitens Tesla veröffentlicht wurde. Aber zuletzt schwächelte der Tesla-Aktienkurs. Bei den letzten Quartalszahlen zeigte sich Elon Musk ziemlich dünnhäutig, als er all zu kritische Analystenfragen nicht beantwortete. Er sei davon „gelangweilt“, so seine Wortwahl, und brach die Telefonkonferenz einfach ab. Und heute?

Tesla-Quartalszahlen
Tesla-Chef Elon Musk. Foto: Heisenberg Media / Wikipedia (CC BY 2.0) – Ausschnitt aus Originalfoto

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Riskante Euphorie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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