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Tesla verbrennt zu schnell Geld, evtl. Kapitalerhöhung, Aktie fällt

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Von Claudio Kummerfeld

Tesla soll Gerüchten zu Folge aktuell pro verkauftem Auto mehr als 3.000 Dollar Verlust machen. Die Firma, deren Idee eines Autos ohne Benzinverbrauch mehr als löblich ist, verbrennt zu schnell Geld. Man ist zu klein, die Autos zu teuer. Der schillernde Chef Elon Musk würde gerne in die Massenproduktion gehen, wenn denn der Käufermarkt dafür vorhanden wäre. Dafür aber müssten die Preise drastisch fallen.

Um sich weiter Zeit zu kaufen, erwägt Musk nun frisches Geld in die Firma zu holen. Eigenes Geld soll es nicht sein, sondern über eine Kapitalerhöhung sollen evtl. neue Aktien herausgegeben werden. Die Aktie fällt seit den enttäuschenden Quartalszahlen letzte Woche (Aktienkurs voher 270 Dollar) weiter auf aktuell noch 238 Dollar.

Tesla 10.08.2015

Aber auch das ist noch viel zu teuer. Diese letztlich winzige Autofirma, die nur Verluste macht, hat jetzt immer noch einen Marktwert von …. Dollar. Vielleicht gibt es schon längst einen oder mehrere potenzielle Käufer aus der Autoindustrie, die sich Tesla gerne einverleiben würden. Aber wer ist bereit ein derart überteuertes Unternehmen zu kaufen? Das müsste man dann auch vor seinen eigenen Aktionären rechtfertigen. Fällt die Aktie weit genug, um für große Autokonzerne attraktiver zu werden, die die Idee des fertig ausgereiften Elektroautos retten können mit ihrer Kapitalkraft? Oder geht Tesla vorher das Geld aus? Aber wahrscheinlich wird Elon Musk immer noch genügend Anleger für eine Kapitalerhöhung begeistern können.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Hans

    10. August 2015 19:52 at 19:52

    Immer wieder bekomme ich hier und anderswo die „löbliche“ Idee des Elektroautos präsentiert.
    Hier möchte ich nun mal einen kleinen Denkanstoß geben, warum dieser Blödsinn keine Zukunft hat (außer vielleich in einer kleinen Nische).

    Moderne KFZ hanen einen Wirkungsgrad von über 30% – heiß immerhin 70% gehen als Abwärme verloren.

    Der Strom, der zum heutigen Zeitpunk aus der Steckdose kommt hat einen Wirkungsgrad von etwa 25%.

    Das eine wird gen klein geredet – das andere gern mal auf 30% aufgerundet.

    Selbst bei Gleichstand der Energieausbeute entsteht die Umweltbelastun einmal vor Ort und einmal woanders.

    Für Themen wie Photovoltaik und Lithiumbatterie kann ja gern mal jemand anders nach denken.

    Von mir nur soviel:
    Wenn mann allen PV-Betreubern (Tippfehler?) ihre Subventionen streichen würde, würde auch gleichzeitig die nächste Blase platzen.
    Über die Mengen von Lithium und die zugehörige Produktion, um nur jedes in Deutschland fahrende Auto mit mickrigen 100 km Elektro-Reichweite auszustatten, will ich gar nicht nachdenken.
    Ich glaube mal gehört zu haben. dass dann die heute bekannten Voräte schon ausgeschöpft wären.

    100 km im Sommer ohne Klimaanlage und ohne Licht, Radio, Navi, Zwangsbelüftung im Winter ohne Heizung usw.
    Die Heizwärme eines konventionell getriebenen KFZ ist der Bonus in der Energiebilanz.

    Viel Spaß mit Eurer überteuerten Elektrokarre!
    Ist Euch euer nach 2 Tagen entladenes „Smartphone“ noch nicht genug?
    Wollt Ihr auch noch be -20 Grad mit einem umgerüsteten Gabelstapler in der Pampa stehen und das mit leerem Handy?

    Ressourcenschutz und umweltschonende Wirtschaft JA!
    Aber teure Aneinanderreihung von Fehlern auf Kosten von Umwelt UND Steuerzahler NEIN!

    • Avatar

      Michael Ohlhorst

      10. August 2015 23:22 at 23:22

      Mein É-Auto verbraucht im schnitt 13kwh/100km mein Diesel verbraucht etwa 6 Liter Diesel. Diesel enthält etwa 12kwh / Liter. Das heist mein Diesel hat einen Wirkungsgrad von eher unter 20%. Ein modernes Kohlekraftwerk hat etwa 38% Wirkungsgrad. Das E-Auto ist ein Kangoo Maxi mit 4,66m länge und einem 4,3m³ kofferaum und der Diesel ein Hyundai I30cw crdi blue also wesentlich kleiner und 300kg leichter.
      Sthen geblieben bin ich bis heute weder mit einem Diesel noch mit einem E-Auto. Wer zu dumm ist eine Tankanzeige abzulesen sollte eher über das Busfahren nachdenken. Und wer ein Telefon mit zu kleinem Akku und zu viel Funktionen kauft gehört imho auch nicht zur Krone der Schöpfung.

      Das bisschen Lithium das in einer Fahrzeugbatterie steckt reicht noch sehr lange.

      Man kann es natürlich auch machen wie in Florida – Sonne ohne Ende fast alle Häuser haben eine Swimmingpool alle Pools haben eine Elektroheizung und kein Haus eine Solaranlage solange es noch Kohle und Öl gibt verbrennen wir halt die Zukunft unserer Enkelkinder.

      mfG
      Michael

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        Hans

        11. August 2015 09:34 at 09:34

        Du verwechselst hier wohl Arbeit/Energie mit Leistung – hätte ich mir denken können bei jemandem. der anderen Dummheit unterstellt. Vielleicht solltest du ja mal bei den Grundlagen anfangen.
        Es ist, außer vielleicht für Leute mit Physikschwäche, schon ein Unterschied, ob man nach ca. 100 km 1 oder 2 Stunden nachladen muss (400 km 4h nachladen) oder 10 Minuten nachtanken.
        Es ist auch ein Umterschied, ob ich 1,5 Tonnen oder 800 kg 100km weit schaffen muss.
        E-Autos sind num mal schon wegen der tollen Effekhascherei besonders leicht, klein und komfortlos gebaut. Das Meiste, was sie mit sich herumschleppen sind 100 – 300 kg Akku ca. also 1,5 bis 4 Personen.

        Übrigens sprach ich nicht vom Kohlekraftwerk sondern vom Strom aus der Steckdose – also inklusive Leitungsverlusten.

        Garnicht erwähnt hatte ich die Energiebilanz des E- Fahrzeuges selbst:
        Akku Ladeverluste 20%
        Verluste in Steuerung un Umrichtern ca. 20%.
        Verluste der Motoren auch 20% mit jeweils geringfügigen Differenzen, die dem technischn Fortschtschritt zuzurechnen sind.

        Im großen Ganzen ist man heute nur in wenigen Ausnahmen in der Lage, Wirkungsgrade über 85% zu erreichen (Computernetzteile, Kleinnetzteile, Umrichter, Solarumrichter, Motoren, Trafos usw. liegen im Bereich von 80-85%).

        Ungefährer Gesamtwirkungsgrad eines Akkubetriebenen E-Autos, getrennt betrachtet vom universellsten aber auch unrentabelsten Energieträger (Strom), etwas aufgerundet 0,52.
        Rechnet man das mit dem Stom aus der Steckdose auf, kommt man doch auf riesige 0,13 – noch Fragen?
        Dieses erschreckende Ergebnis bessert sich auch nicht zugunsten eines E-Autos, wenn man mit großzügigen 0,85 rechnet (0,16).

        Erklärung: Gesamtwirkunsgrad = Produkt aller Einzelwirkungsgrade.

        Solange im Fernsehen in diversen Beiträgen von STROMSPANNUNG gesprochen wird, sollte man die keinesfalls ernst nehmen und für seine Informationsgewinnung lieber eine andere Quelle wählen.

        Bevor man solche wohlfeilen Ach-Meine-Enkel-Argumente der Politik nachplappert, sollte man sich mal überlegen, nach wieviel Generationen sich die Menschheit den Schädel gespalten haben wird, wenn sie weiter so macht oder wieviele E- oder Dieselautos , Handys, Kühlschränke …jeder Deutsche haben müsste, um jedes Jahr 2% Wachstum (respektive 2% Inflation?) zu haben.
        Diese Problemlösung wird Deine Enkel retten – nicht das E-Auto.

        Bevor man Behauptungen über die „geringfügigen“ Rohstofferfordernisse von Lithium-Akkus in Autos oder zu anderen seltenen Rohstoffen macht, könnte man sich auch Gedanken über die Kinder und Enkel derer machen, die z.B. Lithium abbauen und welche großen Umweltbelastungen die Lithium produktion selbst erzeugt.

        So, Du Enkel- und Umweltschützer: Auch hier entsteht der Dreck nur woanders. Man könnte auch G… bemühen Suchworte: Lithiumverbrauch Auto –
        und guckstdu schon der 2. Treffer klärt Dich auf.

        Es ist wie so oft: Wer am wenigsten weiß, schreit am lautesten.

        Nichts für ungut
        Hans

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      Chris

      11. August 2015 08:50 at 08:50

      Selten so etwas polemisches,uninformiertes Geschwafel gelesen!Es ärgert mich sogar,auf diesen logorrhöischen Bullshit eingegangen zu sein.Mit meinen beiden elektrisch betriebenen Fahrzeugen(Tesla Model S&Mitsubishi I-MieV)mache ich täglich andere Erfahrungen.Wahrscheinlich sind Sie Tankwart!

      • Avatar

        Hans

        11. August 2015 09:46 at 09:46

        nur kurze Antwort:
        1. Wie war das mit den Verlusten? Siehe Artikel
        2. Elektronikingenieur
        3. es geht nicht ums gute Gefühl sondern um die Fakten
        4. Auch am Autoladestrom wird der „Tankwart“ verdienen

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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