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Tesla-Zulieferer spricht von 40%-Produktionskürzung bei Modell 3

Ja, das Modell 3, das wird Tesla endlich in den weltweiten Massenmarkt für Autos bringen, und zwar auf die Schnelle. Wenn es zu Verzögerungen kommt, dann sind das eben nur kurze Engpässe. Elon Musk kann nicht nur unter Wasser grillen…

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Veröffentlicht

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FMW-Redaktion

Ja, das Modell 3, das wird Tesla endlich in den weltweiten Massenmarkt für Autos bringen, und zwar auf die Schnelle. Wenn es zu Verzögerungen kommt, dann sind das eben nur kurze Engpässe. Elon Musk kann nicht nur unter Wasser grillen oder Drehtüren abschließen – er kann auch sämtliche Produktionsausfälle und brutale Verfehlungen bei den Produktionszahlen als harmlose Problemchen darstellen, die schon morgen ausgebügelt sein sollten.

So wird es diesmal wohl auch sein (unsere Vermutung). Der langjährige taiwanesische Tesla-Zulieferer Hota Industrial Manufacturing hat gegenüber taiwanesischen Medien verkündet, dass Tesla für das Modell 3 darum gebeten habe die Teileproduktion von 5000 Stück pro Woche auf 3000 pro Woche runterzufahren. Das ist mal eben das Einstampfen von 40% der Produktionsmenge – was soll´s, oder?

Der VW-Aktienkurs oder Daimler-Aktienkurs würde bei so einer Nachricht ins Bodenlose crashen, aber die Tesla-Aktie notiert aktuell nur mit einem Minus von 1,6%. Egal, Elon wird es schon richten? Laut Hota sei man von Tesla um diese Reduzierung der Zuliefer-Menge gebeten worden, weil es bei der Produktion (des Modell 3 bei Tesla) einen Engpass gäbe. Diese Kürzung soll die letztliche Dezember-Produktion bei Tesla in Kalifornien betreffen.

Elon Musk hatte ja großspurig das Ziel ausgegeben im Dezember pro Woche 5000 Stück produzieren zu können. Soll das mit Handauflegen funktionieren? Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte, dass das Modell 3 aufgrund massiver Fertigungsprobleme (Schweißen von Teilen macht Probleme uvm) per Hand gefertigt werde, und nicht am Fließband. Auch gibt es immer wieder konkrete Gerüchte und Vorwürfe über diverse Arten von Diskriminierungen und Druck in der Tesla-Fabrik am Rand des Silicon Valley.

Es macht immer mehr den Eindruck, dass intern Chaos und Druck ohne Ende regieren, und das der lustige Elon nach außen den „Gute Laune-Bär“ spielt, der alle Probleme spielend leicht lösen kann. Eigentlich könnte, müsste, sollte der Aktienkurs bei solchen Berichten spürbar einbrechen, aber wie immer gilt bei der Tesla-Aktie: Man unterschätze niemals die bedingungslose „Liebe“ von Analysten und Anlegern gegenüber Elon Musk, wodurch der Aktienkurs oben gehalten wird.

Laut Tesla veröffentlicht man seine Quartalszahlen am 1. November.


Die Tesla-Aktie seit März.

62 Kommentare

62 Comments

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    randyhofbeck

    27. Oktober 2017 15:56 at 15:56

    doppeltop und aktiviert gerade eine sks…

  2. Avatar

    Michael

    27. Oktober 2017 17:22 at 17:22

    Man kann Elon ja vieles vorwerfen, aber ein „Gute Laune-Bär“ ist er nicht! Wie wäre es mit „Gute Laune-Ochse“?

  3. Avatar

    Beobachter

    27. Oktober 2017 18:58 at 18:58

    Der grosse Autoprofessor Dudenhöfer hat kürzlich geschrieben,Tesla habe 5 Jahre Vorsprung auf die anderen Autobauer, beim Zusammenbauen von Autos sind sie anscheinend auf dem Stand von etwa 1950.Tesla wird in den nächsten Jahren in der Flut der Konkurrenz untergehen wie eine Strandhütte bei einem Tsunami.Alle grossen Autobauer ,die auch schon schweissen können ,sind daran den Markt aufzumischen.GM will anscheinend in den nächsten Jahren 23 Elektromodelle auf den Markt bringen.Warum sieht das die Börse nicht, WELCHER GROSSINVESTOR VERHINDERT den Kurssturz ?

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      Gerd

      27. Oktober 2017 19:28 at 19:28

      Welcher Großinvestor? Finde, das ist ne gute Frage, Beobachter.
      Der Gedanke kommt mir auch immer wieder.

      Es ist ja oft die Rede von einer hohen Short-Quote. Würde das wohl öffentlich, wenn da ein paar potente Hintermänner voll in die Aktien gehen, um den Kurs hochzuhalten (zwecks gelegentlicher Kapitalerhöhung) – gleichzeitig zur Risikoausschaltung sich aber zu 100% mit Puts abgesichert haben?
      Wohl eher nicht, aber weiß man es? Ich weiß nur eins, ich bin keiner von diesen etwaigen „Hintermännern“.

      • Avatar

        sabine

        28. Oktober 2017 23:42 at 23:42

        Es ist alles Medien-Schwachsinn, wie Dieselgate, Klimaschutz (–> Wo gehen die Milliarden eigentlich hin?), Hühnergrippe, blablabla.
        .
        a) Deutschland hat derzeit etwas über 25.000 angemeldete E-Autos.
        http://uws-starnberg.de/2016/05/01/elektroautos-in-deutschland/
        b) Anmeldungen PKW überhaupt sind es 44 Millionen.
        c) E-Autos also 0,07%.
        Man kann bei den heutigen Menschen jede Sau durchs Dorf jagen. Er zittert und bebt immer mit. Wir sind alles Schildbürger.
        Ich bin in der E-AUTO-Industrie als Zulieferer beschäftigt. Die Zahlen der geplanten Modelle werden dauernd nach unten geschraubt. Und keiner weiß, wie hoch die 0,07% steigen werden. Zitter.

        • Avatar

          PK

          29. Oktober 2017 09:18 at 09:18

          @Sabine:
          Ich würde den politischen Willen nicht unterschätzen das E-Auto weiter gegen jeden Sinn und Verstand durchsetzen zu wollen.
          Wohin es führt, wenn Politiker solche Sachen entscheiden sieht man ja ganz generell an der Energiewende.
          Medial wird es auch bestens unterstützt, sieht man an der Feinstaub- und Stickoxid Panik.
          Es ist daher gut möglich, insbesondere mit den Grünen in Jamaika, daß hier weitere planwirtschaftliche Zwangsmassnahmen folgen.

  4. Avatar

    Gerd

    27. Oktober 2017 19:53 at 19:53

    Welcher Großinvestor? Finde, das ist ne gute Frage, Beobachter.
    Der Gedanke kommt mir auch immer wieder.

    Es ist ja oft die Rede von einer hohen Short-Quote. Würde das wohl öffentlich, wenn da ein paar potente Hintermänner voll in die Aktien gehen, um den Kurs hochzuhalten (zwecks gelegentlicher Kapitalerhöhung) – gleichzeitig zur Risikoausschaltung sich aber zu 100% mit Puts abgesichert haben?
    Wohl eher nicht, aber weiß man es? Ich weiß nur eins, ich bin keiner von diesen etwaigen „Hintermännern“.

    • Avatar

      Bademeister

      28. Oktober 2017 13:36 at 13:36

      @Gerd Tesla wird gerade fallengelassen wie ein brennender Akku.
      Ob es da viele Hintermänner und -frauen gibt ist sehr fraglich. Könnte mir höchstens vorstellen, dass die Zulieferer und besonders grüne Milliardäre grössere Posis halten/gehalten haben. Schaut aber gerade danach aus, dass die Zulieferer gerade ganz schön nervös werden, weil da überhaupt nichts weitergeht. Bin mal gespannt auf die Zahlen diese Woche. Würde mich auch nicht wundern, wenn Montags nochmals über-drüber-Wolkenkuckucksheim-News zu Elons Schmuddelbude den Weg zu uns finden würden und zum finalen kurzfristigen Short-Squeeze führen. Alles ist möglich…ausser der Präsentation von wirklich guten und tragfähigen wirtschaftlichen Hard-Facts. Ist halt mal eine Manufaktur….wie zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts…Henry Ford hätte das vor hundert Jahren mit wesentlich weniger finanziellem Aufwand sicherlich besser gemacht. Wir sind zwar keine Hintermänner…aber das mit den Puts läuft trotzdem herrlich….

  5. Avatar

    Gerd

    27. Oktober 2017 19:54 at 19:54

    Schade, dass ich nicht editieren kann, sprich einen DOPPELTEN löschen.

    • Avatar

      leftutti

      27. Oktober 2017 20:59 at 20:59

      TIPP: Keinen Beitrag zweimal posten! ;)

      • Avatar

        Gerd

        27. Oktober 2017 21:30 at 21:30

        Da fällt mir ein Witz ein:

        Sagt der Gärtner zum Stotterer, „du ich weiß für dich eine Möglichkeit, dass keiner merkt, dass du stotterst.“
        UND DIE WÄRE? „Du musst dein Maul halten“.

        Da sagt der Stotterer zum Gärtner, „du ich weiß eine Möglichkeit, wie du das Unkraut in deinem Garten in den Griff bekommst“
        UND DIE WÄRE? Du musst Bebebe-Be-tonieren“

        Wegen etlicher laufender Chartprogramme hat mein PC wieder so lahm rumgeeiert, dass der Beitrag – scheinbar – beim ersten Male nicht durchging.

        • Avatar

          Gerd

          28. Oktober 2017 14:27 at 14:27

          Lässt mir keine Ruhe. Bei mir ergab sich die Assoziation zum Witz über den Begriff „TIPP“. Nicht, dass jemand irgendwas missverständlich völlig anderes denkt.
          Hätte ich korrekt geschrieben: „Ich hab einen TIPP, wie…“ wäre der Zusammenhang offensichtlicher.

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    Igel

    28. Oktober 2017 11:25 at 11:25

    Lauter Shorter?
    Halten an Nokia (äh VW) fest und finden das neue Telefon nur mit Bildschirm, ohne Tasten von Iphone ( äh Verabschiedung von den Verbrennungsmotoren zu BEV (äh Tesla) fest.
    Noch nie was von disruptiver Innovation/Technik gehört?

    • Avatar

      PK

      28. Oktober 2017 14:22 at 14:22

      „disruptiv“ ist für mich eines der Unwörter 2017.
      Wird aktuell geradezu inflationär verwendet (Tesla, Bitcoin, braunes Toilettenpapier).
      Derjenige, der dieses Wort verwendet will einerseits klar machen, daß er die ganze Tragweite dieser Technologie begriffen hat (weil andere das Wort ja auch dafür verwenden) und andererseits jede weitere Diskussion über die tatsächliche Tragweite und Sinn der Neuerung ersticken. Denn das Wort „disruptiv“ alleine erklärt ja bereits, wo es lang gehen wird.
      Also, versuchen wir doch mal gemeinsam zu ergründen, was an einem batteriegetriebenen Auto nochmal „disruptiv“ sein könnte ? Wann gab es das erste Elektro Auto ? 1888 ?
      Oder glaubst du das Märchen, daß Tesla tatsächlich einen Vorsprung bei der Software für autonomes Fahren gegenüber Daimler etc. hat ?
      Hier kannst du mal eine Studie anschauen, wer da wirklich die Nase vorn hat:
      https://www.navigantresearch.com/research/navigant-research-leaderboard-report-automated-driving
      Tesla ist nichtmal unter den Top 10.
      Elon Musk lässt halt Technik und Software auf die Leute los, die Daimler nicht mal auf Ihrem Testgelände ausprobieren würde. Tesla schafft im autonomen Modus keine einzige Autobahnbaustelle in Deutschland mit weissen und gelben Linien für die neue Spur. Warum ich das weiss ? Weil ich oft genug inzwischen S gefahren bin.
      Auf einer kleinen kurvigen Strasse im Bayerischen Wald hätten wir nach 5 Minuten einen Abgang gehabt.

      Und dann versuchen wir am Ende der Diskussion mal zu ergründen, warum es erstmals egal sein sollte, ob man mit einem Produkt Geld verdient oder eben nicht.

      • Avatar

        Igel

        28. Oktober 2017 16:29 at 16:29

        Ich nehme da nur mal den letzten Satz von Ihnen hervor, die anderen sind es noch weniger wert:
        „Und dann versuchen wir am Ende der Diskussion mal zu ergründen, warum es erstmals egal sein sollte, ob man mit einem Produkt Geld verdient oder eben nicht.“
        Investitionen ohne Gewinnmaximierung sind zu Beginn der Disruption (Sorry, wenn ich das Unwort wider Ihren Vorstellung verwende) eine Bestandteil der Disruption. Tesla hat nie vor dem 2020 einen Gewinn angekündigt, sind ja noch im flachen Teil der Kurve, bevor es exponentiell nach oben geht (nicht die Aktie, der Umsatz und Gewinn). Und dies, weil Daimler & Co jetzt und in 2 Jahren (noch) nichts Brauchbares auf dem Markt haben, das Model 3 millionenfach auf den Strassen fährt und schon Milliarden an Kilometern und Fahrdaten gesammelt hat.

        • Avatar

          PK

          28. Oktober 2017 18:06 at 18:06

          Model 3 millionenfach auf den Strassen ?
          Echt jetzt ??
          Also doch ein echter Elon Musk Jünger.
          Das Wort exponentiell haben wir wohl auch aus einer der Twittermitteilungen von Musk kopiert oder ? Wir sammeln jetzt mal tolle Worte.
          „Disruptiv“ und „Exponentiell“ hatten wir schon, mal sehn wann „Tipping Point“ kommt.
          https://www.fool.com/investing/2017/07/07/visualizing-teslas-model-3-ramp-based-on-elon-musk.aspx
          Abgesehen davon, daß keine der eigenen Vorraussagen von Musk eintreffen werden, wie er in 2 Tagen ohne Zweifel zugeben muss, warum gibt es solche „exponentiellen“ Ramp up’s eigentlich nicht bei anderen Autoherstellern ?

          Die gehen in die Produktion mit dem für die jeweiligen Fertigungslinien vorgesehenen Stückzahlen. Sowas geht auch bei E-Autos (Bolt etc.) wenn genug Erfahrung im Automobilbau existiert.

  7. Avatar

    Igel

    28. Oktober 2017 19:49 at 19:49

    Typische Aussagen und eines für sich Schönreden eine Shorters, der sich ohne Eigenleistung an Menschen/Firmen bereichern will, bei denen es abwärts gehen sollte (Pech gehabt mit Tesla, wetten!).
    Hab schon an einem anderen Ort geschrieben, dass die Spezies Shorter im gleichem Atemzug mit Dealer und Zuhälter genannt werden sollten. Der eigene „Erfolg“ liegt bei allen gleich auf: Wenn wenn es Abwärts geht (Firmen auch = Menschen), dann geht es dem Shorter gut.
    Schönes, anständiges Leben!
    PS: Tesla Jünger, LACH!!

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      Gerd

      29. Oktober 2017 12:34 at 12:34

      @Igel:
      „…Shorters, der sich ohne Eigenleistung an Menschen/Firmen bereichern will, bei denen es abwärts gehen sollte“
      „Wenn es abwärts geht (Firmen auch = Menschen), dann geht es dem Shorter gut.“

      Igel, ist das nicht zumindest etwas zu hart und übertrieben ausgedrückt?
      Überdenken Sie mal Nachstehendes – vielleicht urteilen Sie dann etwas milder:

      Es gibt ja Menschen, die behaupten dem Reinen
      sei alles rein und für einen schlechten Menschen wäre alles schlecht .

      Demgemäß würde ein Schlechter z. B. Menschen als schlecht ansehen, die aufgrund von offensichtlich miesen Rahmenbedingungen mit sinkenden Kursen rechnen – für einen Index, für eine Währung, für Öl oder auch für eine einzelne Aktie. Dabei sind diese Menschen („Shorters“) für die schlechten Bedingungen nicht verantwortlich – sie glauben nur, sie erkannt zu haben.

      So ein Schlechter würde demgemäß andererseits umgekehrt aber auch Menschen als schlecht einstufen, die das Gegenteil von Obengenannten sind. Nämlich weil diese wiederum im Besitz von Aktien sind und sich steigende Kurse erhoffen. So würden die sich sogar darüber freuen, wenn „ihre“ Firma rationalisiert und massenhaft Leute entlässt. Weil das zu steigenden Gewinnen und damit eben zu diesen steigenden Kursen führt.
      Dazu gehört auch, dass dem Aktionär es egal sei, welche Arbeitsbedingungen in „seinem“ Unternehmen vorzufinden sind – Hauptsache der Kurs der Aktie steigt. Wenn die Arbeiter schlecht bezahlt werden und trotzdem schuften müssen auf Teufel komm raus, dann kann das für den Kurs der Aktie schließlich nur gut sein.

      Apropos Teufel. Welcher Unternehmenslenker sprach vor kurzem davon, dass seine Leute durch eine Produktions-Hölle gehen müssen? Bei welchem Unternehmen gibt es schon seit langem Meldungen über äußerst unzulängliche Arbeitsbedingungen?
      Nur für den unwahrscheinlich Fall, Igel, dass Sie es nicht wissen sollten, es handelt sich um TESLA. Das ist zwar traurig, aber leider wahr.

      • Avatar

        Igel

        29. Oktober 2017 13:34 at 13:34

        @Gerd
        Ich mag hart im Vergleich sein, man kann sich die Rolle des Shorters aber auch schönreden. Ebenso wenn man auf steigende Aktienkurse setzt.
        Bei wem ist das Motiv:
        „einem Unternehmen Geld zu geben damit es investieren und wachsen kann, wenn der Erfolg da ist, bekomme ich es mit Mehrwert (höhere Aktie) wieder zurück“
        der Grund für eine Investition oder doch eher
        „wo kann ich Geld verdienen, wie sind die Analysen, wo habe ich eine Sicherheit für einen persönlichen Gewinn (sei es durch „gutes“ Wachstum oder strategische Massnahmen mit Wachstum auf Kosten von Mitarbeiter, egal).“
        Bei allen Trader-Interventionen stehen keine Eigenleistungen im Vordergrund, sondern schlicht und einfach einen Gewinn zu erzocken , je nach Motiv etwas weniger oder sehr verwerflich. Man kennt das ja auch im Casino, nur kann an mit „Wissen“ im Trading den Gewinn besser kalkulieren.
        Aber was schreibe ich hier in diesem Forum über das Traden als solches. Da bin ich mit meiner Ansicht wohl ziemlich alleine und fehl am Platz.
        Ich bin durch Google auf den Artikel im Bezug zu Tesla gelangt. Ein Unternehmen das nicht nur ankündigt, sondern auch liefert. Wie im Artikel hier geschrieben, kann man sich auf Unzulänglichkeiten in einem Prozess oder so wie oft auch bei in anderen Themen sich redaktionell mit der copy paste Taste unkritisch bedienen. Und das nur zu einem einzigen Zweck; ob die Aktie gehalten, verkauft oder gekauft werden soll.

        Auch sehr typisch und reflexartig wird man als „Jünger“ abgestempelt, wenn man für eine Sache steht. Dieses bashen ist weit verbreitet beim bloggen.

        Zuletzt noch ein Wort zu Tesla, dann verabschiede ich mich wieder aus diesem Forum:
        Das ist ein Unternehmen, das ökologisch auf elektrische Energiegewinnung, –speicherung und -anwendung setzt, die dann als Bewegungs- Wohn- oder Heizungsenergie genutzt werden kann. Ökologisch darum, weil auf erneuerbare Energien gesetzt wird. Und mit Produkten, die unserem Wohlstands Verständnis entsprechen. Der Weg, weg vom Öl zu alternativen Energie (in Form von Strom) ist mittlerweile in allen politischen Richtungen ein Thema. Dort wo Abhängigkeiten oder Lobbiing zur Ölindustrie und deren Nutzniesser besteht, noch mit Opposition.
        Das Tesla-Auto ist nur ein Teil dieses Puzzles, mit dem Modell 3 bald auch für die breite Masse erschwinglich.
        Wenn so ein Gesamtkonzept von Daimler & Co (VW eher nicht, da muss die ganze Führungsspitze gewechselt werden, damit ein Vertrauenskredit wieder aufgebaut werden kann) umso besser, dann habe ich eine Auswahl, die heute noch fehlt.
        Aber ehrlich, diese ökologische Schiene interessiert hier niemand. Hier zählen die Argumente die einem zu einen Gewinn verhelfen oder man sich als „Kompetenz“ für andere in der gleichen Absicht mitteilen will.
        Erkenntnis? Ich bin hier wirklich fehl am Platz.

        • Avatar

          Bademeister

          29. Oktober 2017 17:03 at 17:03

          @IGEL Für den Energieaufwand, der für die Produktion eines Tesla-Akkus gebraucht wird, kann man ein konventionelles Fahrzeug im Durchschnitt 8 Jahre lang fahren….und wo kommt der Strom aus der Steckdose her?
          Wie lange halten die Brennstoffzellen wirklich bei Hitze oder Kälte? Wie, und vor allem was wird in Zukunft die Aufarbeitung der anfallenden Problemstoffe, verursacht durch alte Brennstoffzellen, kosten? Wo nehmen wir die benötigten Rohstoffe für Brennzellen bei Massennutzung her? Macht es Sinn, bei einem gebrauchten Tesla, bei dem die Zellen am Ende sind, diese zu erneuern….oder kaufe ich mir dann wegen fehlender Rentabilität gleich einen Neuen (noch mehr anfallender Schrott und Problemmüll)? Welche Auswirkungen hat vermehrt auftretender Elektrosmog auf uns?
          Können SIE oder irgendein verantwortlicher Politiker diese Fragen beantworten?

          • Avatar

            Bademeister

            29. Oktober 2017 17:28 at 17:28

            …ansonsten bin ich so wie Sie auch der Meinung, dass es ein Unding ist, wenn Kapital (und das immer öfter auf Pump!) mehr erwirtschaftet als tatsächliche (Arbeits-) Leistung.

          • Avatar

            Michael

            30. Oktober 2017 11:19 at 11:19

            @Bademeister, Brennstoffzellen? Verwechseln Sie da nicht etwas??

          • Avatar

            Bademeister

            30. Oktober 2017 11:33 at 11:33

            Sind natürlich die Akkus gemeint.

        • Avatar

          PK

          29. Oktober 2017 18:36 at 18:36

          „Ein Unternehmen das nicht nur ankündigt, sondern auch liefert. “

          Alleine dieser Satz zeigt doch, daß Sie sich anscheinend überhaupt nicht mit Tesla und Elan Musk auskennen, und meine Links haben Sie entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.

          Tesla hat noch nie das eingehalten was es versprochen hatte.
          Beispiel Model 3 (von dem Ihrer Aussage nach ja Millionen auf den Strassen sind):
          Musks Aussage zu den Produktionszahlen vom Model 3 im 3.Quarter waren 1630 Stück, tatsächlich waren es 260 !
          Die 20.000 im Dezember glaubt auch keiner mehr, tatsächlich werden es wohl unter 2000 werden.

          Schon Ihr erstes Post hat absolut kein Sachargument gebracht (ausser ein Schlagwort „Disruptiv“ was für Tesla spricht und es ist auch keines nachgekommen.
          Nachdem Ihnen nun nichts mehr einfällt, wird Ihr Niveau nun komplett unterirdisch, indem Sie Shorter auch noch als Zuhälter und Dealer beschimpfen.

          In 5 Jahren ist der Aktienkurs von Tesla nichtmal mehr 3 stellig, da können wir gerne jetzt eine Wette eingehen. Dazwischen wird es sicher noch ein paar heftige Bewegungen geben, es braucht sicher noch etwas Zeit bis es wirklich jeder begriffen hat aber am Ende steht die 2-stelligkeit und dann wahrsch. eine Übernahme.

          • Avatar

            Igel

            29. Oktober 2017 22:05 at 22:05

            „In 5 Jahren ist der Aktienkurs von Tesla nichtmal mehr 3 stellig, ….. aber am Ende steht die 2-stelligkeit und dann wahrsch. eine Übernahme.“

            Ich sag ja, Wunschdenken eines Shorters, den Rest haben Sie in der Kürze gegoogelt und hier geschrieben was sie als „Wahrheit“ erkannt“ haben. Wen interessiert es in 5 Jahren, wenn heute die Produktion vom M3 noch nicht genau nach Plan läuft (war beim MS und MX auch so war).
            Sie haben keine Sinn für das Ganze, auch nicht dann automatisch , wenn Sie Prognosen für in 5 Jahren abgeben.
            Vor 5 Jahren haben die meisten Analysten Prognosen betr. Tesla abgegeben, die heute zu 180 Grad nicht eingetroffen sind.
            Selbst Mark Spiegel hat klein bei gegeben. Nicht gelesen?
            Betreffend Shorter und Zuhälter/Dealer bleib ich dabei und ist vielleicht aus Ihrer Sicht unterirdisch. Ich habe es begründet, wenn das Ihnen nicht gefällt, ist das weil Sie sich angesprochen und dabei unbequem fühlen?

          • Avatar

            Igel

            29. Oktober 2017 22:08 at 22:08

            PS:
            „Alleine dieser Satz zeigt doch, daß Sie sich anscheinend überhaupt nicht mit Tesla und Elan Musk auskennen, …“
            Er heisst ElOn und nicht ElAn, von wegen auskennen :-D

          • Avatar

            PK

            30. Oktober 2017 07:24 at 07:24

            Igel, Tesla ist nicht der einzige Anbieter von E-Autos.
            Wäre er das, wäre ich auch long Tesla und das ungeachtet der mangelhaften Qualität der Fahrzeuge.
            Mit dem Model 3 wird er kein Geld verdienen und das Model S wird von Konkurrenten wie Porsche mit dem Mission E in die Zange genommen werden.
            Nur mal als Beispiel:
            Der Mission E (2015 vorgestellt) fährt bereits seit einiger Zeit als Prototyp.
            2020 beginnt die Serienproduktion. Preistarget liegt etwa beim Model S (knapp unter 100.000).
            Tesla selber benötigt im Prinzip 6 Monate vom ersten Prototypen bis er die ersten handgeschweissten Fahrzeuge auf die Strasse bringt.
            Kann das funktionieren ?
            Nein !
            Er selber redet ja von „Production hell“, weil er unter dem Druck liefern zu müssen und seiner eigenen vollmundigen Ankündigungen viel zu überhastet Fahrzeuge auf Endkunden los läßt.
            Die Verschuldung seiner Firma ist enorm, der Spielraum fast Null.
            Weitere Kapitalerhöhungen sind zwingend erforderlich.

            Auf dem Billigsegment haben wir z.B. BYD. Die sind schon lange profitabel und bauen mehr E-Autos als Tesla. Buffet ist aus gutem Grund in BYD investiert und hat keine einzige Tesla Aktie.
            Aber der ist wahrscheinlich auch nur durch Glück reichgeworden und erkennt den genialen „Masterplan“ von Musk einfach nicht.

          • Avatar

            Gerd

            30. Oktober 2017 12:05 at 12:05

            PK, so wie ich @Igel verstanden habe, geht es ihm als zufälligen Besucher von FMW auch nicht so sehr um long oder short.

            Zu versuchen, sich auf unsere Art und Weise etwas Geld nebenher zu verdienen, scheint er eher als tendenziell unehrenhaft zu betrachten. Eine solche Meinung akzeptiere ich, da steht er nicht alleine mit. Ein guter Freund von mir hat mir das auch schon vorgehalten – bis ich ihn mit seinen eigenen Argumenten der Selbstgerechtigkeit überführt hatte.

            Streng betrachtet beziehen (fast) die meisten Menschen Einnahmen – mit oder ohne Arbeit, egal – welche nach ethisch-moralischen Grundsätzen nicht auf irgendeine Art verwerflich sind. Oder zumindest doch sehr fragwürdig.

            Nein, es schein Igel evtl. doch mehr ums Ökologische zu gehen.
            Unsere unzähligen Berichte in den zurückliegenden Monaten, die den ökologischen Vorteil eine E-Autos zwar auch nicht komplett verneinen wollen, aber doch zumindest bescheidener aussehen lassen, konnte er ja nicht lesen.
            Einen kleinen Teilaspekt dieser bedauerlichen ökologischen Nebenwirkungen hatte Bademeister zuletzt ja noch mal ganz kurz erwähnt.
            Noch zwei Schlagworte. Umweltzerstörung bei der notwendigen Lithiumgewinnung. Und zum sozial-humanistischen Bereich gehörend: Gesundheitsgefahren sowie Kinderarbeit beim Abbau von Kobalt.

            Eventuell @Igel, lesen Sie hier ja doch noch mal. Ich kann letztlich ohnehin niemanden von einer Überzeugung abbringen – aber eignen sich die Zeilen wenigstens ein klein wenig als Denkanstoß.
            Und sei es, dass die eigene Überzeugung nach dem Anstoß doch nur um so gefestigter wieder auftritt. Dann wäre es auch o.k..

          • Avatar

            Bademeister

            30. Oktober 2017 12:51 at 12:51

            In den 50er bis 70er Jahren galt Atomenergie unumstritten (jetzt sind die Brennstoffzellen angebracht) als die sauberste Energievariante, weltweit wurden die Meiler im Akkord hochgezogen…heute wissen es sogar die Politiker und Lobbyisten besser. Der Strom kommt aber immer noch zu grossen Teilen über die Steckdose von besagten Meilern….daher verstehe ich nicht, was an E-Autos Öko sein soll…und abgesehen davon tun sich damit eben in der Zukunft neue, noch ungeahnte Öko-Baustellen auf.
            Die Protagonisten und Produzenten schieben auftretende Probleme an die Politiker weiter, die Politiker schieben die Probleme retour (VW…), nachdem oft Jahrzehntelang negiert. Wir glauben ja immer noch, dass PET-Flaschen zu 90% recycelt werden….wie ist es mit den bereits alternativlosen Energiesparlampen….Entsorgung durch inhalieren?
            Trotzdem wir es heute besser wissen als vor 50 Jahren werden wir immer weniger Öko!
            Da hilft auch das immer perfidere Verstecken der Problemstoffe den uns nachfolgenden Generationen nicht wirklich weiter. In diesem Sinne: Lasst uns mit der Massenproduktion und -nutzung von E-Autos beginnen….über die Nachteile und Umweltfolgen beginnen wir dann frühestens in 10 Jahren nachzudenken. So wie bisher in alle Zukunft….

          • Avatar

            Gerd

            30. Oktober 2017 13:21 at 13:21

            Je mehr ich wieder drüber nachdenke bleibt mir die Erkenntnis, dass einzig der nicht vorhandene Stickoxyd-Ausstoß als definitiver Pluspunkt verbleibt. Die paar Prozentpunkte an weniger Feinstaub, die per Saldo unter Berücksichtigung des Abriebs von Reifen, Asphalt und Bremsen erzielt werden, kann man leider getrost in der Pfeife rauchen. Apropos Rauchen. Das bewirkt womöglich insgesamt eine höhere Feinstaubbelastung als der Umstieg auf E-Autos einbringt.
            Und der „Vorteil“ aus der Co2-Einsparung wird wahrscheinlich durch die genannten Nebenwirkungen bei Produktion und Entsorgung mehr noch als aufgefressen.

          • Avatar

            PK

            30. Oktober 2017 13:24 at 13:24

            viel interessanter ist an sich über den Kursverlauf zu diskutieren.
            Hier war es so, daß der Kurs jeweils VOR den letzten 2 Earnings nach unten lief und dann, nach den neuen vollmundigen Versprechungen von EM wieder deutlich nach oben.
            Spannend wird es daher vor allem dann, wenn der Kurs danach z.B. nur kurz steigt und dann gleich weiter nach unten geht. Das wäre für mich ein Grund, Short weiter aufzustocken, da deutliches Anzeichen von Schwäche.
            Tesla ist so absurd bewertet, daß es sich nicht lohnt, die Tops zu fischen sondern wirklich zu warten bis sich Schwäche etabliert hat (aktuell bereits der Fall).

          • Avatar

            Bademeister

            30. Oktober 2017 13:51 at 13:51

            @Gerd ….die weltweite Nutztierhaltung nicht vergessen!
            @PK Eigentlich sollte das Ding jetzt nach der E-Motor-Show vorletztes WE steigen wie eine nordkoreanische Mittelstreckenrakete..tut es aber bisher nicht. Rechne noch heute (?), morgen oder Mittwoch mit einem moderaten Short-Sqeeze, danach können wir gerne die 300 ankratzen. Kann genauso wie bei Amazon am Do./Fr. sein…nur halt südwärts…
            @IGEL …ich persönlich shorte das Ding gerade JETZT nur deswegen, weil ich mit der Unternehmensphilosophie von Musk nicht klarkomme und derzeit nichts als heisse Luft hinter dem Wolkenkuckucksheim steckt. Besser Tesla shorten als Lockheed kaufen…

          • Avatar

            Gerd

            30. Oktober 2017 13:54 at 13:54

            PK: „…neue vollmundigen Versprechungen…“

            a) Ich darf doch wohl erwarten, dass er nicht nur das Quartalsergebnis veröffentlicht sondern auch die konkreten Verkaufszahlen vom Neuen für Oktober benennt. Entweder top oder hop – und ob bei enttäuschenden Monatszahlen nochmalige Versprechungen ausreichend sein werden?

            b) Was mich schon seit mindestens einem halben Jahr in skeptisches Staunen versetzt und mich an einer Short-Strategie zweifeln lässt, sind die vorhandenen „Großaktionäre“.
            Die können doch nicht sehenden Auges einfach zuschauen. Warum haben die bei den wahnsinnigen Buchgewinnen nicht schon längst Positionen aufgelöst – wenn sie nicht Gründe haben würden, weiter an Tesla zu glauben.
            Dasselbe gilt erst recht für E Musk selbst. Anscheinend ist er überzeugt von dem, was er verspricht – aus Naivität oder weil er doch mehr weiß als wir alle? Hat evtl schon ein potentieller „Übernehmer“ diskret bei ihm vorgefühlt?

          • Avatar

            Gerd

            30. Oktober 2017 14:03 at 14:03

            Bademeister: „…die weltweite Nutztierhaltung nicht vergessen!“
            ???
            Ah, nee, verstehe, du meinst wegen Methan, weil das in der höheren Atmosphäre auch letztlich zu Co2 umgewandelt wird. O.K..

          • Avatar

            PK

            30. Oktober 2017 14:28 at 14:28

            @Gerd:
            Die Verkaufszahlen vom Model 3 im Q3 sind eine Katastrophe, aber der Markt weiss das bereits. Daher unwichtig.
            Viel wichtiger ist, wie überzeugend er die zukünftige Situation darstellen kann (also ob die Qualitätsprobleme in der Fertigung gelöst sind, wann die Model3 in Endstückzahl vom Band laufen etc.), ob das E-Truck unveil wie geplant statt findet.

          • Avatar

            Gerd

            1. November 2017 09:45 at 09:45

            @PK
            PK: „…aber am Ende steht die 2-stelligkeit und dann wahrsch. eine Übernahme.“
            Gerd: „Hat evtl schon ein potentieller „Übernehmer“ diskret
            bei (E-Musk) vorgefühlt?“

            Was halten Sie davon, PK, dass der Kurs einen Tag vor Bekanntgabe der Quartalsergebnisse um 5% nach oben schießt?
            Nach dem starken Rückgang nichts Außergewöhnliches?
            (Bademeister wies ja sogar drauf hin)
            Oder doch schon ein paar Insider dabei, die mehr wissen?
            Eigentlich sollte man annehmen, dass erst die Zahlen und Statements abgewartet würden – es sei denn es sind Käufer, die die Aktie für total unterbewertet halten. So wie wir umgekehrt die Aktie für hoffnungslos überbewertet ansehen.

          • Avatar

            PK

            1. November 2017 10:32 at 10:32

            @Gerd,
            der deutliche Kursgewinn gestern deutet schon darauf hin, daß hier im Vorfeld einige Insider von EM mit Infos versorgt werden.
            Die Model3 Zahlen werden ganz sicher katastrophal, aber der Lagerbestand der S und X dürfte sich verringert haben. Wahrscheinlich sind einige vom Model 3 auf S gewechselt, was die Lager abgebaut haben dürfte.
            Mal sehn.

        • Avatar

          Martin

          30. Oktober 2017 22:13 at 22:13

          Und im Himmel ist Jahrmarkt -)

  8. Avatar

    Wolfgang M.

    29. Oktober 2017 11:11 at 11:11

    @Sabine. Ich glaube der entscheidende Anstoß kommt aus China mit seiner verpflichtenden 10% – E-Auto-Quote ab 2019. Allein Vw mit seinen 4 Mio verkauften Autos pro Jahr müsste dann hohe Strafen bezahlen. Daher die Eile der deutschen Hersteller mit der Entwicklung von E-Fahrzeugen, egal ob es in D genug Ladesäulen gibt, oder nicht. Es ist wie immer das Geschäft.

  9. Avatar

    Bensi

    30. Oktober 2017 17:33 at 17:33

    Dieser Igel ist vielleicht ein peinlicher Type. Ich würde ja verstehen wenn er Long eingestellt wäre aber so… meint er das ernst? Ich meine man braucht doch nur 1+1 zusammen zählen um zu erkennen was für eine Hausnummer Tesla wirklich ist. Bei Tesla geht es nicht darum Ökologie voranzutreiben sondern sondern um ein Riesengeschäft! Herr Igel, hier werden zig Milliarden in einen Markt investiert um kostet es was es wolle eine Technologie zu etablieren, welche enorme Gewinne mit sich bringen soll! Was glauben Sie denn warum man dabei auf Mega Akkus in superteuren SUV und Sportwagen setzt? Was hat das bitte mit ökologisch zutun? Weil ein e-motor eingesetzt wird? Das ist ein kleiner Ansatz mehr nicht. Ein Model3 für die breite Masse, millionenfach auf der Straße? Für 40Tausend EUR?

    Das ist der Grund warum ich Tesla nicht mag. Es zeigt sich nach aussen als eine Firma was viel für die Umwelt macht aber was dahinter abläuft und was das eigentliche Ziel ist, ist jenseits von gut und böse. Ich glaube an Elektro Autos und deren Effizienz aber nicht an Tesla. Tesla zu shorten ist meiner Meinung eine Wohltat. Die nächsten Tage werden zeigen wo es hingeht und ich bin überzeugt, dass wir in 2 Jahre 2stellige Zählen sehen werden.

    • Avatar

      Dieter G.

      30. Oktober 2017 18:33 at 18:33

      Du weißt aber schon was es heißt, Aktien zu verkaufen die Dir nicht gehören?

      Und Ahnung von Wirtschaft scheinst Du keine zu haben, da die Argumentation sonst anders wäre.

      Aber so ist der deutsche Michel halt. Hauptsache mal was gesagt zu haben, auch wenn es fachlich völlig daneben ist.

      Toi…toi….toi

      Dieter

      • Avatar

        Lars

        30. Oktober 2017 19:51 at 19:51

        @Dieter G., was heißt es denn nun genau, Aktien zu verkaufen, die einem nicht gehören? Vor allem, wenn die nur einen Bruchteil des Kurses wert sind, zu dem sie gehandelt werden. Bitte klären Sie uns deutsche Michels auf, ich sitze dahingehend nun echt auf der Leitung.
        Das ist ernst gemeint!

      • Avatar

        Gerd

        30. Oktober 2017 20:23 at 20:23

        Dieter, und ich sitze auf der Leitung, woraus Sie evtl. ablesen können, dass Bensi keine Ahnung von Wirtschaft haben würde.
        Grüße ins Bergische

      • Avatar

        leftutti

        30. Oktober 2017 20:51 at 20:51

        @Dieter, und ich sitze auf der Leitung, wo bei Ihnen zwischen Ahnung von Wirtschaft, Ahnung von Technologie, selbstbewussten Kommentaren und pauschalen Verurteilungen die Grenze verläuft.
        Was meinen Sie, was wollen Sie uns sagen? Sind Sie einfach nur der deutsche Seppel, der auch mal seinen Quark abgeben muss, bevor er platzt?
        Klären Sie doch bitte @Lars, @Gerd und @mich hinsichtlich unserer vielschichtigen Fragen auf!

    • Avatar

      Martin

      30. Oktober 2017 22:19 at 22:19

      Richtig, sehe ich genau so. Gut geschrieben. Und es sind Ammiinteressen und Ammiinvestoren die eh die ganze Welt verarschen. Hört sich jetzt krass an, aber das sehe ich so.
      Gruß

  10. Avatar

    PK

    30. Oktober 2017 17:39 at 17:39

    noch einen sehr interessanten Artikel gefunden:
    http://www.chinadaily.com.cn/business/motoring/2017-10/30/content_33881278.htm
    Demnach kostet das durchschnittlich verkaufte E-Auto 6500 Euro in China
    Dieses Jahr sollen 700.000 E-Autos verkauft werden.
    Man warnt übrigens vor Überkapazitäten, BYD auch schwächer die letzten Tage.
    Die Frage ist, wieviel von den billig anmutenden Model 3, wo an jedem Schalter gespart wurde, da bei 30.000 Dollar (in Wahrheit 45.000 Dollar) verkauft werden können ? In China dürften das nur ganz wenige sein.

  11. Avatar

    Gerd

    30. Oktober 2017 17:58 at 17:58

    „…durchschnittlich verkaufte E-Auto 6500 Euro in China“
    Wie kann das möglich sein? Durchschnittlich, d. h. es gäbe noch Billigere.

    Hm, da nehme ich auch aber auch eins. Oder wissen Sie was, Herr Jinping, packen Sie mir doch gleich zwei Stück ein.

    • Avatar

      Michael

      30. Oktober 2017 19:14 at 19:14

      @Gerd, das hört sich nun tatsächlich abenteuerlich günstig an. Jedoch kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung von Geräten berichten, die mein Fachgebiet betreffen: Digitale Großformatdrucker, für die wir hierzulande 20.000 bis 50.000 EUR bezahlen mussten, kann man in/aus China für 2.500 EUR beziehen. Sogar von ein und derselben Firma. Aluminiumprofile für sog. Rollup-Displays kosteten einst bei uns 400 EUR, bis sie plötzlich aus China für 8,- EUR angeboten wurden.
      Schöne neue Welt…

    • Avatar

      PK

      30. Oktober 2017 20:08 at 20:08

      ich habs nicht präzise übersetzt.
      Die haben gesagt, daß mindestens 70% der Fahrzeuge weniger als 6500 Euro kosten – so ist es korrekt.
      Und das ist auch der Kritikpunkt dieses Artikels, daß zu viele Low End Fahrzeuge gebaut werden, die international nicht konkurrenzfähig sind und zu wenig high end.
      Trotzdem – 6500 Euro für etwas was elektrisch fährt ist schon extrem günstig.
      Wenn man bedenkt, daß man viele Fahrten tatsächlich im 50km Umkreis macht…
      Ein E-Auto für <15.000 Euro würde durchaus gehen, muss dann auch gar nicht mehr als 100km Reichweite haben.
      Aber das Model3 wird halt mit einem Minimum an Ausstattung bei 40 liegen.
      Die Schalterfreiheit (ausser Blinker gibts da nicht mehr viel) macht erst dann Sinn, wenn der AP2 funktionieren würde, der wird aber wohl nicht zugelassen werden.
      Statt dessen muss man alle wichtigen Funktionen auf dem seitlichen Touchscreen eingeben. Das ganze ist ein Witz, man kann nicht gleichzeitig Handy verbieten aber erlauben, daß jemand an einem Touchscreen rumspielen muss nur um die Lüftung einzuschalten.

      • Avatar

        Gerd

        30. Oktober 2017 21:17 at 21:17

        Jetzt habe ich überhaupt erst mal kapiert, was damit gemeint ist, „Schalterfreiheit“.

  12. Avatar

    Igel

    30. Oktober 2017 19:15 at 19:15

    @Bademeister, @Gerd, @PK, @Bensi

    Die 8 Jahre die es benötigen soll, damit der BEV einem Energieaufwand gleich gestellt ist, beruht aus der Schwedenstudie, die man unkritisch mit der copy paste Taste redaktionell im Netz und auf Papier verbreitet hat. Die ist längst widerlegt oder zumindest stark relativiert worden.
    Betreffend Tesla:
    „ Drittens wird die Gigafactory von Tesla gebaut, um keine direkten fossilen Brennstoffe zu verbrauchen. Eine 70-Megawatt-Solaranlage auf dem Dach des Werkes, was siebenmal so groß ist wie die zweitgrößte Dachanlage, bestätigt das. Das Unternehmen plant auch, Energie wieder zu werten, die während der Batterieherstellung anfällt. … Sobald Tesla die Gigafactory allein mit Sonnenenergie betreibt, wird es auch kein Elektroauto mit einer besseren CO2-Bilanz geben.“
    https://www.fool.de/2017/06/27/nein-dein-tesla-wird-seine-co2-bilanzen-nicht-in-82-jahren-ausgeglichen-haben/

    Batterien die durch weniger Leistung nicht mehr in den BEV verwendet werden, können und werden als Hausbatterien weiter genutzt werde. Zudem werden die übrigen zu 99% in der Gigafactory recycelt. Und Rohstoffe für die Batterien gibt es in grossen Mengen. Hier hilft dieser Link weiter, ab 18:30 Min:
    https://www.youtube.com/watch?v=wxPRSIKN5G0

    BYD: Richtig, die sind „profitabel“, werden in China massiv vom Staat gefördert und mit diversen Vergünstigungen für den Käufer gestützt. Da werden diese BEV Europa und Amerika fluten, wenn sie mit Zollabkommen nicht künstlich hochgehalten werden (habe kein Link).

    Zum Abbau von Lithium und Kobalt. Richtig, da ist Handlungsbedarf, keine Frage. So wie beim Abbau, Transport, Raffinerie und der Verbrennung mit Umweltzerstörung in jeder Phase bei ÖL. Da sollte man nicht nur den Auspuff in Kinderwagenhöhe im Fokus habe, das fängt vorher schon an.

    Atomenergie: Ich poste hier betreffend ökologischer, alternativer Energiegewinnung. Sich von der Atomenergie zu verabschieden machen uns viele Länder schon vor, z Bsp. das Nachbarland Schweiz mit der Energiestrategie 2050. Hier sollte der Weg ein erstes Ziel sein. Zuerst sollte man sich aber auf diesen aufmachen (wollen):
    https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home/energie/energiestrategie-2050.html
    Und Kohlekraftwerke gehören in die ähnliche Ecke.

    Zur Tesla Aktie:
    Sogar Elon Musk hält Tesla-Aktie für überwertet:
    http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/sogar-elon-musk-haelt-tesla-aktie-fuer-ueberwertet-1416211
    Und Mark Spiegel macht auf Gesichtswahrung:
    „Dennoch muss sich der bekannteste Tesla-Shortseller dem Markt nun offenbar geschlagen geben, wie er in einer Reihe von Tweets zu Monatsbeginn erklärte“:
    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/short-positionen-reduziert-teslas-bekanntester-short-seller-warum-er-weiter-an-die-tesla-pleite-glaubt-5669208
    Aber das ist euer Fachgebiet, das wisst ihr besser … .

    Und betreffend Prognosen und Meinungen, hier etwas Rückblick und Gegenwart:
    8.5.2015
    „Tesla-Verluste amüsieren Porsche-Chef“ (damals Mathias Müller, heute Chef bei VW:
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Tesla-Verluste-amuesieren-Porsche-Chef-article15067521.html

    25.11.2015
    „“Tesla? Das ist doch ein Witz!““
    https://www.golem.de/news/ex-daimler-chef-tesla-das-ist-doch-ein-witz-1511-117561.html

    Heute (15.10.2017):
    Volkswagen erklärt Tesla zu seinem wichtigsten Konkurrenten
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/10/15/volkswagen-erklaert-tesla-zu-seinem-wichtigsten-konkurrenten/

    Unsere Sichtweisen betreffend „short“ und „long“ werden sich nicht annähern. Das ist weiter nicht schlimm. Jeder hat seine eigenen Moralvorstellungen und so lange sich diese im gesetzlichen Rahmen halten, kann das einem selbst ja genügen.

    • Avatar

      Gerd

      30. Oktober 2017 20:33 at 20:33

      Schön, @Igel, dass Sie gelesen und auch noch ein paar Argumente von Ihnen hier eingestellt haben.

  13. Avatar

    Bademeister

    30. Oktober 2017 19:20 at 19:20

    @GERD In manchen Megacitys Chinas werden Neuzulassungen für konventionelle Kfz mit Verbrennungsmotor verlost…da kommt 1 konventionelles Kfz auf bis zu 500 e-Zulassungen.
    ….da bist der King wennst mit dem VW Passat Schmuddeldieselvorfährst. Das 6500 Euro Modell würde vermutlich in Deutschland die Zulassung nicht schaffen….

  14. Avatar

    PK

    31. Oktober 2017 18:18 at 18:18

    hier noch ein sehr fundierter Artikel, was alles an der Model3 Production line schief läuft.
    https://dailykanban.com/2017/10/source-tesla-responsible-model-3-production-hell
    Interessant ist auch der Vergleich, wie Tesla so eine Produktion pusht (ohne jede Tests beim Hersteller) im Vergleich zu den Zeitplänen etablierter Automobilhersteller:

    „For comparison, this same supplier built a line for a major automaker’s 2020 model-year product. That project was started a year before work began on the Model 3 line and it was built, tested, disassembled and shipped to the factory before the supplier even started shipping elements of the Model 3 transfer line. That product is currently in validation/pre-production testing and will not become available until the second half of next year. “

    Also dieser Hersteller hatte das Projekt für ein 2020’er Model ein Jahr VOR dem Model3 gestartet !!

    Es muss ein Wunder geschehen, damit die Qualität der gelieferten Model 3 innerhalb der nächsten 6 Monate halbwegs vertretbares Niveau erreicht.

  15. Avatar

    Bensi

    31. Oktober 2017 18:47 at 18:47

    Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte. Hier bekommt man einen guten Eindruck von der herausragenden Qualität vermittelt:

    https://youtu.be/gdy2ulyTNWs

    • Avatar

      Gerd

      31. Oktober 2017 20:40 at 20:40

      Jetzt weiß ich warum der Kurs heute steigt. Die BlackRock-Manager haben heute genau das Video hier angesehen. Ich finde, dass es zumindest nicht gegen das Model 3 spricht.

      Das mit den „Spaltmaßen“ hätte ich allerdings auch kaum entdeckt und wenn, dann nicht für wichtig gehalten. Nun könnte man daraus natürlich mutmaßen, dass manch anderes auch nicht passgenau justiert wurde. Aber darf man das wirklich schlussfolgern?

      • Avatar

        Bademeister

        1. November 2017 13:06 at 13:06

        @Gerd Bin heute raus aus short (mob ca. 335) und schaue mir das heute mal an….reite gerade mit facebook hoffentlich gen hohem Norden. Morgen könnte zwischen 14 und 15 Uhr „sportliches“ shortfischen möglich sein. Wenn Elon heute gut läuft könnens schon 345 (km/h) werden…ohne Schuhe natürlich!

        • Avatar

          Gerd

          1. November 2017 14:04 at 14:04

          Das sind für wahr respektable Aktivitätsplanungen.

          • Avatar

            Bademeister

            1. November 2017 21:38 at 21:38

            @Gerd …hoffe du bist noch drin…

      • Avatar

        Gerd

        1. November 2017 22:03 at 22:03

        Hab mich schon tierisch aufgeregt – kannste an anderer Stelle lesen – weil ich schon noch drin bin, aber bei der Kursbewegung doch mal wieder mit einem weiteren Teil gerne raus wollte. Weil bei TESLA weiß man nie. Die bringen fertig und schießen morgen evtl. wieder hoch.

  16. Avatar

    Gerd

    31. Oktober 2017 19:34 at 19:34

    Anscheinend lesen aber bloß wir sowas. Der Kurs schließt ja heute schon wieder unaufhaltsam nach oben.
    Ich hoffe mal, dass das die von Bademeister erwarteten Panik Eindeckungen unserer Mitshorter sind.

  17. Avatar

    Gerd

    1. November 2017 16:36 at 16:36

    UBS-Analyst PK, eh sorry, Herr C. Langan meint, Tesla könnte innerhalb eines Jahres in ernste Finanzierungsprobleme geraten. Er rät zum Verkauf und nennt das Kursziel 185 DOLLAR.

    Hatte mich zu Anfang versprochen, da PK sich ja schon geraume Zeit so ähnlich äußert. Der Unterschied, obwohl PK das mindestens genau so gut begründet, reagiert die Aktie auf seine Äußerungen nicht – zumindest nicht so spontan. Vom Tageshoch heute Morgen bei rund 286 EURO – Euro wohlgemerkt- fiel sie danach bis auf 276EURO zurück.

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