Wer an der Börse in den letzten Jahren auf das Thema Energiewende gesetzt hat, erlebt nach wie vor ein Debakel. Schauen wir auf die folgenden Charts. Wer vor zehn Jahren ganz stumpf auf dem S&P 500 als Gesamtmarktindex für den US-Aktienmarkt setzte, hat bis jetzt 165 % Gewinn gemacht. Wer vor zehn Jahren auf die Energiewende als Investment setzte, und dafür den weltweit viel beachteten iShares Global Clean Energy Transition ETF kaufte, hat bis jetzt 8,5 % Verlust gemacht.
Der ETF enthält 99 Aktien und verwaltet ein Anlagevermögen von 1,85 Milliarden Dollar. Laut ishares tätigt dieser ETF (börsengehandelter Fonds) Investitionen in Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern, die an der Erzeugung sauberer Energien oder der Bereitstellung von Energieausrüstung und Technologien für saubere Energien beteiligt sind. Zu den größten enthaltenen Aktien gehören Iberdrola, First Solar, Vestas Wind Systems, SSE, Enphase Energy, China Yangtze Power, Nextracker, EDP, Ørsted und Chubu Electric Power.
Auch auf kürzere Sicht läuft es nicht rund für die Energiewende-Branche. Der folgende Chart zeigt den selben Vergleich für die letzten fünf Jahre. Hier legte der Aktienindex 92 % zu, der Energiewende-ETF gewann immerhin noch 1,29 %. Nach fünf Jahren ist das nichts, gerade wenn man bedenkt, wie gut der sonstige Aktienmarkt gelaufen ist.
Im folgenden Chart schauen wir den Vergleich für die letzten zwölf Monate. Auch hier sehen wir beim S&P 500 ein Plus von immerhin noch 8,61 %, während das Energiewende-ETF mit 19,84 % im Minus liegt. Donald Trumps Abneigung zur Branche dürfte in den letzten Monaten „nachgeholfen“ haben.
Trotz eines Booms bei Solar und Wind läuft es bei den Firmen der Branche nicht rund. Erst heute schrieb der Energie- und Rohstoffexperte Javier Blas beispielsweise: Der Champion für erneuerbare Energien Orsted storniert einen der größten britischen Windparks (Hornsea 4 mit ~2,4 GW Kapazität). Das Unternehmen erklärte, das Projekt sei trotz eines 15-jährigen Regierungsvertrags über den Verkauf von Strom wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Renewable champion Orsted cancels what was going to be one of the largest UK windfarms (Hornsea 4 with ~2.4 GW capacity). It said the project didn’t make economic sense, despite a 15-year government contract to sell electricity (in 2025 money, CfD for the project is ~£83/MWh)
— Javier Blas (@JavierBlas) May 7, 2025
Würden die Firmen aus dem Themenbereich Energiewende gute Geschäfte machen, und gute Aussichten für steigende Gewinne bieten, würden auch die Aktien gut laufen. Aber davon ist nach wie vor nichts zu sehen.
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Schon Dr. Krall sagte vor Jahren:
Investiert in alles was Greta haßt.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Wenn etwas von der Politik übersubventioniert wird, ist g-r-u-n-d-s-ä-t-z-l-i-c-h äußerste Vorsicht angesagt.
Ist zwar schon etwa älter, aber es passt.
…Markus Krall | Deutschlands wirtschaftlicher Selbstmord..
https://www.youtube.com/watch?v=OPluUPlNj-g&list=TLPQMDgwNTIwMjUlrSKi9wiZWA&index=2
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
CSU-Generalsekretär Martin Huber stellt in der Ausgabe am 07.05.25 der ZDF-Sendung Markus Lanz fest, daß die Energiepolitik einen entsprechenden Stellenwert innerhalb der Wirtschaftspolitik besitzt. Es wäre für den Wirtschaftsstandort Deutschland konstruktiv/zielführend, wenn die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katharina Reiche von der energiepolitischen Agenda der Öl-Allianz OPEC+/Energiemix bestehend aus fossilem Erdöl, fossilem Erdgas, Wasserstoff, Wasserkraft, Sonnenenergie, Atomenergie, Kohleindustrie, Windenergie und Biomasse überzeugt wäre. Ihrer Antrittsrede im Rahmen ihrer Amtsübernahme vom bisherigen Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck muß man aber wohl entnehmen, daß sie analog zu Bundeskanzler Friedrich Merz weg vom Öl will. CDU-Chef Friedrich Merz bekam bereits zwei mal von Bündnis 90/Die Grünen politisch geholfen: Beim Finanzpaket für Infrastruktur und Bundeswehr und im Rahmen des jüngsten 2. Wahlgangs Wahl des Bundeskanzlers. Darauf verweist auch die bisherige Parl. Staatssekretärin beim Bundeswirtschaftsminister Dr. Franziska Brantner in der genannten Fernsehsendung. Die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition ist eine faktische Kenia-Koalition.