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Thilo Sarrazin: Was für Deutschland auf dem Spiel steht!

Thilo Sarrazin zählt fraglos zu den am Stärksten umstrittenen öffentlichen Personen in Deutschland. Bei aller Kritik etwa an seinen Aussagen über Genetik in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ halten wir es dennoch für sinnvoll, sich mit den Analysen Sarrazins möglichst ideologiefrei zu beschäftigen..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Thilo Sarrazin zählt fraglos zu den am Stärksten umstrittenen öffentlichen Personen in Deutschland. Bei aller Kritik etwa an seinen Aussagen über Genetik in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ halten wir es dennoch für sinnvoll, sich mit den Analysen Sarrazins möglichst ideologiefrei zu beschäftigen: es geht um Fragen der Demografie, Einwanderung, Bildung etc., die letztlich zentral sind für unsere Gesellschaft.

Klar: Deutschland ist das Land, das mit dem Holocaust einen unvorstellbaren Massenmord zu verantworten hat und daher geweissermaßen traumatisiert ist. Diese Trauma aber sollte nicht zu Tabuisierungen von Themen führen, deren Diskussion wichtig wäre für die Zukunft! Und das geht, ohne die Lehren aus der Vergangenheit zu vergessen..

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Von Lesekreis – Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31949930

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Denker

    21. März 2018 14:37 at 14:37

    Ich bin gepannt wenn all die jungen und älteren Anti Sarrazin Meinungsmacher in Zukunft vor leeren Krankenkassen-, – Sozial-, und Rententöpfen stehn. Lernen geht bei den meisten Schlafmichels leider nur brutal über den Schmerz, das wird lustig.

  2. Avatar

    Dieter G.

    21. März 2018 16:11 at 16:11

    *Räusper* Liebe Redaktion,

    ich habe nichts zu verantworten. Und schon garnicht den Holocaust. Und ich leide auch nicht unter einem Trauma. Wenn schon ein solches Thema veröffentlicht wird, dann bitte die Mitdrahtzieher benennen, die den Irrsinn seinerzeit mitgemacht und mitgefördert haben (USA, GB usw.).

    Ich, und sicherlich viele andere Mitbürger ebenfalls, haben überhaupt nichts gegen Menschen aus anderen Kulturen und Ländern. Allerdings sehe ich nicht ein, Steuern für ausländische Familien zu bezahlen, die in Anatolien, Timbuktu oder wer weiß wo wohnen.

    Übrigens: unser geschätzter verstorbener ehemaliger Bundeskanzler Helmut Schmidt stimmt Sarrazin in einem Interview, zu sehen auf YT, durchaus zu.

  3. Avatar

    Varia

    21. März 2018 16:31 at 16:31

    Hab`gepostet – bin im Gold long – und es zwitschert ab….
    Meine Sorge dsbzgl, Euro könnte runtergehen.
    Oraculum für mich…Europa/Euro schaut nicht so gut aus.

    Außer Gold sehe ich nur Kryptos. Noch nie getradet.
    Laut meinen Aushebungen Kryptosangebote zu traden – wo?

  4. Avatar

    Varia

    21. März 2018 16:33 at 16:33

    …Kryptos nicht in Euro, oder schwedischer Krone!

  5. Avatar

    Varia

    21. März 2018 16:50 at 16:50

    @Dieter G. tscheck da gar nicht so was abgeht….

    ABER DAX Manipulationen ….auch wie DE Kommando über Eurozone übernommen hat… das ist unangenehm.
    klingt eh`im Saxophon..

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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