
Für Anleger dürfte insgesamt eine Woche ohne wirklich neue Erkenntnisse zu Ende gehen. Wie erwartet hatte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das Leitzinsniveau unverändert belassen. Gleichzeitig könnte der Zollkonflikt zwischen den USA und wichtigen Volkswirtschaften wie etwa der EU immer wieder für Unbehagen sorgen, was zulasten des Risikoappetits geht. Aus charttechnischer Perspektive bleibt die Konstellation vorerst fragil, auch wenn sich punktuell immer wieder Erholungsbewegungen abzeichnen.
Zinsband bleibt in den USA unverändert bei 4,25 bis 4,50 Prozent
Wie erwartet hat der US-Währungshüter nicht an den berüchtigten Zinsschrauben nach unten gedreht und das Zinsband bei einer Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent belassen. Allerdings signalisierte die Fed für das laufende Jahr insgesamt zwei Zinssenkungen um jeweils einen Viertelprozentpunkt, was die Zinssenkungsfantasien am Leben halten dürfte. Gleichzeitig machte die Fed klar, dass allerdings keine Eile in Sachen Zinssenkungen bestehe. Die Aussicht auf global sinkende Kapitalmarktzinsen könnte riskanten und zinslosen Anlagen wie Bitcoin in die Karten spielen.
Insgesamt wolle die Fed mehr Klarheit darüber, welche Folgen der durch Donald Trump initiierte Handelskrieg auf die Wirtschaft und Inflation habe.










