Die Kerninflation in Japan sank im Juni im Jahresvergleich von 3,7 % auf 3,3 % und lag damit im Rahmen der Prognosen. Der Rückgang war teilweise auf die Wiedereinführung staatlicher Benzinsubventionen und einen leichten Rückgang der Reispreise zurückzuführen. Die Inflation liegt jedoch nun seit 39 Monaten in Folge über dem Zielwert der Bank of Japan (BoJ) von 2 %. Der Kern-Kern-VPI, der sowohl frische Lebensmittel als auch Energie ausklammert, stieg leicht auf 3,4 % und signalisierte damit einen anhaltenden Preisdruck im Inland, insbesondere bei Dienstleistungen und Lebensmitteln. Trotz des Rückgangs der Reispreise nach staatlichen Interventionen stiegen die Lebensmittelpreise im Jahresvergleich um 8,2 % und die Dienstleistungsinflation erreichte 1,5 %, was Spekulationen auslöste, dass die BoJ ihre Inflationsprognosen revidieren und weitere Zinserhöhungen in Betracht ziehen könnte. Dennoch bleibt die Zentralbank aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich der US-Zölle und des inländischen Lohnwachstums vorsichtig.
Der Yen ist die schwächste Währung im Tagesverlauf und verliert gegenüber den wichtigsten Währungen 0,4 % bis 0,6 %, was die Vorsicht der Anleger angesichts der fragilen japanischen Wirtschaft und der schwächer als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten widerspiegelt. Dennoch hält die erhöhte Inflation die Marktspekulationen über eine mögliche Zinserhöhung durch die BoJ im Laufe dieses Jahres aufrecht. Weitere wichtige Sorgen für die japanische Wirtschaft sind die 25 %igen US-Zölle, die am 1. August in Kraft treten sollen, und die schwachen BIP-Zahlen.
Das USDJPY-Paar ist heute um 0,17 % gestiegen, trotz der allgemeinen Dollarschwäche, was die relative Schwäche des Yen unterstreicht. Die Anleger beobachten auch die politische Lage in Japan vor den Oberhauswahlen am 20. Juli, bei denen die Koalition von Premierminister Ishiba ihre Mehrheit verlieren könnte…
a.xtbmorebutton {
color: #ffffff;
background-color: #f8313e;
font-size: 20px;
border: 1px solid #f8313e;
border-radius: 10px;
padding: 10px 80px;
cursor: pointer;
text-decoration: none;
}
a.xtbmorebutton:hover {
color: #f8313e;
background-color: #ffffff;
}
Vollständigen Artikel weiterlesen
– Handeln Sie verantwortungsvoll –
Jeder Handel beinhaltet auch Risiken. CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, wenn Ihre Handelsentscheidung richtig war, aber auch die Verluste, sollte Ihre Markteinschätzung unkorrekt gewesen sein. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 75 % der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegt.

