
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat wie erwartet das Leitzinsniveau weiter nach unten angepasst. Indes dürften Anleger weiterhin der Umsetzung eines möglichen Finanzpakets durch die Union und SPD entgegenfiebern. Am Freitagnachmittag stehen insbesondere die US-Arbeitsmarktdaten im Fokus Marktakteure.
Christine Lagarde äußert sich auf Pressekonferenz vorsichtiger
Wegen einer nachlassenden Teuerung und schwachen Konjunkturentwicklung hat die EZB ihren Zinssenkungskurs am Donnerstagnachmittag um einen Viertelpunkt weiter fortgesetzt. Der Einlagensatz liegt damit bei 2,50 Prozent, welcher als maßgeblich für den Finanzmarkt angesehen wird. Allerdings hatte sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der anschließenden Pressekonferenz vorsichtiger als sonst geäußert. „Hohe Unsicherheit, hierzulande und auch im Ausland“ würden auf Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit lasten, hieß es. Die EZB wolle bei entsprechenden Entscheidungen datenabhängig und von Sitzung zu Sitzung entscheiden.
Weiterhin setzen Investoren auf die Verabschiedung eines milliardenschweren Investitionsprogramms durch die Regierung in Deutschland. Möglicherweise könnte der alte Bundestag besagtes Programm noch vor Bildung einer neuen Regierung in die Wege leiten. Anleger sollten sich jedoch vor Augen halten, dass dieses alles andere als in Stein gemeißelt ist.









