
China und Kanada geben nicht klein bei
Nun ist es so weit. Waren aus Kanada, Mexiko und China werden ab sofort teurer. Die Nachbarländer werden mit Importzöllen in Höhe von jeweils 25% belegt. Auf Energieprodukte aus Kanada fallen künftige Zölle von 10% an. Und auf Produkte aus dem Reich der Mitte werden Importzölle von 20% erhoben. Zuerst war ein Aufschlag von 10% geplant, US-Präsident Trump hat die Höhe jedoch verdoppelt. Die Antwort aus Peking kam prompt. Nunmehr erhebt China auf Waren aus den USA Zölle in Höhe von 15%. Auch der nördliche Nachbar hat Gegenmaßnahmen angekündigt.
Und die Eskalationsspirale könnte sich nun munter weiterdrehen, wie einst im Jahr 2018. Damals hatte der Handelskonflikt zwischen den Großmächten USA und China die Finanzmärkte arg verunsichert. Die Sorge, dass sich dies erneut wiederholt ist im Augenblick groß. Vor allem in Anbetracht, dass es bei einer solchen wirtschaftlichen „Waffe“ wie Zölle keinen Gewinner gibt. Die positiven Effekte für die US-Wirtschaft dürften nur von kurzer Dauer sein. Anschließend könnten höhere Preise die Inflation anheizen und die Konjunktur empfindlich bremsen. Und das die Fed auf weitere Zinssenkungen verzichten könnte, ist ebenfalls keine allzu gute Aussicht für die Anleger.










